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0:2-Schlappe – Von der Sonne in den Regen…    [Ändern]

 Das Wetter passte an diesem Sonntag in Walsheim zur aktuellen Gemütslage des SC Blieskastel-Lautzkirchen: War am Anfang alles sonnig, steht man zum Spielende mit hängenden Köpfen im Regen…



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VERFASST VON Marc Schaber, 24. Oktober 2010

Was für eine bittere Pille, die der SC in der vergangenen Woche gegen den SV Altheim schlucken musste: Gewann man eine Woche zuvor noch im Derby gegen den SV Blickweiler und wurde danach nicht nur von den eigenen Fans gefeiert, so zertrümmerte man alles, was man sich im Lokalderby so mühsam erarbeitet hatte gegen den SVA: Altheim gewann mit 2:1 gegen zugegebenermaßen ersatzgeschwächte SCler, die aber zu keinem Zeitpunkt nur ansatzweise den Willen zeigten, der einen in Blickweiler so Start gemacht hatte. Wie war dieser vollkommen unerwartete Einbruch zu erklären? Die Fragen der Fans nach dem enttäuschenden Heimauftritt waren allgegenwärtig. Zumindest zeigte man unter der Woche bei der 2:5-Niederlage im Saarlandpokal gegen den Saarlandligisten aus Eppelborn, dass man das Kämpfen noch lange nicht verlernt hat und so kam bei en SClern wieder Hoffnung auf: Vielleicht war das Spiel gegen Altheim eben doch nur ein Ausrutscher, der sich so schnell nicht wiederholt?





Der Frage ob Ausrutscher oder nicht, galt es nun im nächsten Spiel auf den Grund zu gehen und das stieg n diesem „Unglückspieltag 13“ in Walsheim. Unglücklicherweise hat der SC an Walsheim nicht die besten Erinnerungen verließ man doch in den letzten Jahren den unglaublich schlechten Hartplatz in Walsheim zumeist ohne Zählbares im Gepäck. Nun galt es für den SC diese Negativserie bei den Sportfreunden zu brechen und endlich Punkte in Walsheim einzufahren, zumal die Partie wie sooft ein Sechs-Punkte-Spiel darstellte: Walsheim stand vor der Partie mit 16 Punkten auf Rang 10 der Tabelle, der SC exakt vier Punkte davor auf Rang sechs. Damit war also klar: Wollte Walsheim den Anschluss nicht verlieren, musste man gegen den SC dreifach punkten, wollte der SC nicht vollends den Anschluss nach oben verlieren, dann müsste auch Blieskastel-Lautzkirchen einen Dreier entführen. Wie man es auch drehen und wenden wollte: Für beide Mannschaften war die Partie in Walsheim von vorentscheidendem Charakter für die Entwicklung in den nächsten Wochen, die Regularien interessiert das Einzelschicksal beider Teams wenig, denn: Es konnte nur einer einen Dreier feiern, der Gegner würde ein die Röhre schauen!





In Walsheim war es zunächst der SC, der durch Fuhrmann die Riesenchance zur Führung vergab, ehe die Hausherren das Ruder übernahmen und den SC ein ums andere Mal unter Druck setzen konnten. Walsheim wirkte wacher und agiler als der SC, der sich immer wieder selbst durch Fehlpässe und mangelnde Zuordnung in Schwierigkeiten brachte. Walsheim dagegen profitierte vom unsicheren Auftreten des SC und gleichermaßen in der Defensive wenig Mühe die vielen hohen Bälle des SC abzuwehren und zumeist zu Gegenstößen umzuwandeln. Einzig eine Großchance von Sebastian konnte der SC vorweisen. Nach und nach verflachte die Partie immer mehr und befand sich vor der Pause auf sehr überschaubarem Niveau. Beide Mannschaften setzten nur wenige spielerische Akzente und versprühten nur selten Kreativität. Gerade als sich die Fußballfans mir einer torlosen ersten Halbzeit abgefunden hatten, durften die Hausherren doch noch jubeln: Der SC klärt erneut nur halbherzig, Johannes Ries erkämpft sich den Ball und wuchtet diesen über die Stirn von SC-Verteidiger Christian Müller hinweg an die Latte. Der SC reagiert wie sooft in dieser Partie zu langsam, Alexander Brettar bedankt sich eine Minute vor dem Pausenpfiff per Kopf mit dem 1:0-Führungstor. Nach einem Freistoß wenig später hätte Walsheim sogar noch auf 2:0 erhöhen können, es blieb aber bei der 1:0-Pausenführung für die Sportfreunde.





Auch im zweiten Durchgang war die Leistung des SC vor allem in der Vorwärtsbewegung alles andere als überzeugend. Zwar hatte man nach einem Freistoß durch einen Brüggenkamp-Kopfball die Chance zum Ausgleich, auf beiden Seiten gab es aber nur wenige sehenswerte Angriffe und spielerische Akzente zu sehen. Die Vorentscheidung dann in der 63. Minute: Marius Wolf kommt im SC-Strafraum zu Fall, die umstrittene Entscheidung des Unparteiischen lautete Foulelfmeter. Michael Seidel verwandelte diesen souverän zum 2:0. Der SC war nun gefordert, zeigte aber dennoch wenig. Zwar hatte man in dieser Phase gegen defensivere Hausherren mehr Ballbesitz, die Angriffsbemühungen des SC wirkten aber weiter unkoordiniert, hilflos und ohne jede Struktur. So blieb es lange beim 2:0. Nicht nur das Spiel, sondern auch das Wetter war mittlerweile schlecht und so wich der Sonnenschein in Walsheim dem Regen. In selbigem Niederschlag jubelten dann nach 84 Minuten erneut die Hausherren, als Marius Wolf seine gute Leistung mit einem sehenswerten Weischusstor krönte. Symptomatisch, dass der SC auch die Chancen zum Ehrentreffer in den Schlussminuten auf der Strecke ließ. So steht am Ende einer schwachen Partie ein verdienter Heimsieg und der SC muss sich über die Art und Weise dieser Niederlage Gedanken und Sorgen machen.





Nach dem schwachen Spiel gegen den SV Altheim schaffte es der SC in Walsheim diese Leistung sogar noch im negativen Sinne zu steigern. Der SC hatte über die gesamte Spielzeit nie den Eindruck erweckt, als könnte man außer nach einer Standardsituation ein Tor erzielen oder sich gar Chancen erspielen. Insgesamt agierte der SC dazu zu Kopf- und Strukturlos in der Offensivbewegung und machte die ebenfalls nicht überragenden Hausherren durch unzählige Ballverluste und grausige Abspielfehler von Minute zu Minute stärker. Dass man beim 1:0 gleich auf mehreren Positionen im Tiefschlaf war, passt da exakt ins Bild, das der SC an diesem Sonntag ablieferte. Dass die Vorentscheidung nach einem umstrittenen Foulelfmeter fiel ist sicherlich Pech, erklärt aber noch lange nicht, dass der SC auch danach nicht den Eindruck machte, als könnte man die Partie noch drehen.

Wieder verlässt man also Walsheim ohne Punkte. Ein Zustand an den man sich in den letzten Jahren gewöhnt haben sollte. Waren die Niederlagen der Vorjahre oft unglücklich, so muss man in 2010/2011 aber konstatieren, dass an diesem Nachmittag in einem insgesamt schwachen Spiel, die bessere und clevere Mannschaft verdient gewonnen hat. Blieskastel-Lautzkirchen muss sich eingestehen, dass man nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Peter Pusse und Yves Klein ein solch unglaubliches kreatives Loch vorzuweisen, das man, wie man gegen Altheim und Walsheim gesehen hat, nicht einmal ansatzweise schließen kann. So bleibt der SC Blieskastel-Lautzkirchen in der Tabelle mit 20 Punkten auf Rang sieben zurück und muss in den kommenden Wochen eher nach unten als nach oben schauen. Die Sportfreunde aus Walsheim haben gegen den SC wie sooft das bessere Ende auf ihrer Seite und gewinnen verdient mit 3:0. In der Tabelle setzen sich die Sportfreunde damit einen Punkt hinter den SC auf Rang acht.





Am kommenden Sonntag muss der SC gegen den TuS Rubenheim ran: Am Tag nach der Zeitumstellung spielt die Erste um 15:00 Uhr gegen den TuS, die Zweite muss schon um 13:15 Uhr ran, bevor dann ab November die Winter-Anstoßzeiten Einzug halten.





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Autor:
Marc Schaber, 24. Oktober 2010

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