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2:3 - Blieskastels Serie reißt in Walsheim...    [Ändern]

 Beim Gastspiel in Walsheim gab es für den SC die eine oder andere Serie zu verteidigen: Ob sieben ungeschlagene Spiele, zahllose Kerwesiege in Folge oder die vielen Punktgewinne auf Hartplätzen... All das ist nach der Niederlage in Walsheim nur noch Statistik...



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VERFASST VON Marc Schaber, 11. Oktober 2009

Eine Woche ist es her, als sich die SCler an der Florianstraße im Siegestaumel in den Armen lagen. Schwach gespielt und dennoch gewonnen, so lautete die Bilanz nach einem unglaublichen Fußballspiel. Lange auf der Verliererstraße, aber am Ende mit dem glücklcicheren Ende auf seiner Seite, so präsentierte sich der SC gegen den Tabellenletzten aus Rohrbach. Und obwohl man mittlerweile acht Tage Zeit hatte diesen Fußball-Irrsin mit geschätzten vier roten Karten zu verkraften und zu verarbeiten, so konnten viele erst nach dem dritten oder vierten Blick auf die Tabelle wirklich glauben, dass einem die drei wichtigen Punkte nicht mehr zu nehmen waren. Die Erinnerungen dieses Spiels wirken sicherlich noch lange nach, in Blieskastel gilt es aber, die richtigen Schlüsse aus diesem Spiel zu ziehen, wurde doch das Fiasko in allerletzten Sekunder, oder sogar noch viel später, verhindert. Blieskastel steht also nach einem Fußballspiel, das die Wenigsten schnell vergessen werden mit drei Punkten da von denen niemand so recht wusste, woher sie kamen. Aber natürlich nimmt solche Dreier gerne mit, zumal man auch den einen oder anderen Punkt leichtfertig mit ein wenig Pech auf der Strecke ließ. Nach solch einer Partie konnte es für dne SC nur heißen: „Mund abputzen und weiter“! Ohne sich auf dem glücklcihen Dreier auszuruhen musste der seit nunmehr sieben Spielen ungeschlagene SC an diesem Wochenende die sicherlich schwierige Reise zu den Sportfreunden aus Walsheim antreten.





Walsheim war zunächst furios in die Saison gestartet und die Sportfreunde galten bei einigen Beobachtern der Bezirksliga schon als Geheimfavorit für eine Spitzenposition. Nachdem Gersheim sich aber auch gegen Walsheim als Spitzenreiterkiller erwies ging es bei den Sportfreunden abwärts. Auch am vergangenen zehnten Spieltag kassierte man bei der Palatia aus Limbach eine saftige 0:5-Schlappe und der Absturz auf Rang 10 der Tabelle war die logische Konsequenz. Nun stand also gegen den einen Punkt vor den Sportfreunden ligenden SC ein waschechts Sechs-Punkte-Spiel an und für Blieskastel war die Situation mehr als nur gefährlich: Der angeknockte Ex-Spitzenreiter wollte natürlich im Derby gegen den SC alle Kräfte mobilisieren um gegen den SC die Wende zu schaffen. Die Geschichte sprch jedenfalls nicht unbedingt für den SC, gab es doch in den Jahren vor dem Walsheimer Aufstieg zumeist wenig in Walsheim zu holen. Nun stand also ein richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften an, denn eines war sicher: Der Sieger würde sich im oberen Tabellendrittel etablieren können, während der Verlierer drohte im engen und undurchsichtigen Mittelfeld der Tabelle vorerst verloren zu gehen. Dass dieses Szenario von beiden Teams verhindert werden wollte muss nicht sonderlich erwähnt werden...





Für Blieskastel galt es also in Walsheim einige Serien am Leben zu erhalten: Zum Einen war der SC im Vorfeld der Partie mit sieben ungeschlagenen Spielen eines der stabilsten Teams der letzten Woche, das auf Hartplätzen noch ungeschlagen war. Auch die Tatsache, dass die Sportfreunde aus Walsheim an diesem Sonntag ihr Kerwespiel bestritten sollte dem SC Hoffnung machen, hatte man doch die letzten Kerwespiele in Nah und Fern zumeist recht souverän für sich entschieden. Mit breiter Brust reiste der SC also zu den Sportfreunden aus Walsheim und gleich von Beginn an entwickelte sich eine für die Zuschauer recht unterhaltsame Partie. Zwar deutete sich schon in der Anfangsphase an, dass es an diesem Sonntag wohl keinen Fußballleckerbissen zu sehen geben würde. Beide Mannschaften zeigten Defizite im Spielaufbau, da aber auch die Abwehrreihen das eine oder andere Loch vorzuweisen hatten, gab es zahlreiche Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Walsheim hatte zunächst die ersten Großchancen, vergab diese aber zunächst leichtfertig, bevor auch der SC aktiver in der Offensive wurde: Baier und Agaj kamen ein ums andere Mal gefährlich zum Abschluss. Beiden Mannschaften fehlte also die Feinabstimmung in der Defensive und im Spielaufbau. Die ob der Mehrzahl an Torchancen verdiente Führung der Hausherren sollte dann nach 34 gespielten Minuten fallen: Die Gefahr, die die Sportfreunde über die gesamte Partie hinweg bei Standards ausstrahlte sollte dem SC zum Verhängnis werden als ein Kopfball ungehindert eingenetzt werden konnte. Der SC reagierte wütend auf die Führung der Sportfreunde: Die Gäste erhöhten nun den Druck auf das SFW-Gehäuse, hatten aber weiter Schwierigkeiten mit dem sagenumwobenen „letzten Pass“. Nur allzu oft erarbeitete sich der SC aussichtsreiche Situationen, das Tor ließ aber auf sich warten. Das intensive Pressing des SC in dieser Phase sollte dann vier Minuten vor der Pause belohnt werden, als Flavio Baier eine technische Schwäche in der SFW-Defensive ausnutzt und im Eins-gegen-Eins gegen SFW-Torhüter Florian Klein die Oberhand behält und das wichtige 1:1 für den SC erzielt. Mit dem 1:1-Unentschieden ging es auch in die Pause.





Nach dem Seitenwechsel kamen die Sportfreunde mit enormem Tempo aus der Kabine: Blieskastel hatte nun große Schwierigkeiten mit den agilen Hausherren und stand fast ausnahmslos in der Defensive unter Druck. Ein wenig Glück verhinderte in dieser Phase den Rückstand. In der Offensive dauerte es dagegen, ehe der SC wieder für Furore sorgte: Eine Großchance von Flavio Baier hätte für die Blieskastler Führung sorgen können, aber nur wenige Minuten später kam alles ganz anders: Erneut verlor Blieskastel im Spielaufbau das Spielgerät leichtfertig und die zwangsläufige Unterzahlsituation in der SC-Defensive sorgte ach 67 Minuten für die erneute verdiente Sportfreunde-Führung. Blieskastel lag also erneut zurück und in dieser Phase hatte man wenig Hoffnung, dass der SC diesen Rückstand würde drehen können. Die Partie wurde nun hitziger und ruppiger. Ein böser Ellenbogenschlag gegen Daniel Bartmann erhitzte die Gemüter des SC und erste gelbe Karten sorgten dafür, dass sich einige Akteure auf sehr dünnem Eis bewegten. Für zusätzliche Verwirrung sorgte eine Regelauslegung des Unparteiischen, der zwar vorbildlicherweise alle „Leo“- und „Lass“-Rufe im Spiel mit einem indirekten Freistoß bestrafte, dies aber bei den Torhütern durchgehen ließ. Gleich zwei Mal sorgte eben diese Auslegung beim SC für Unmut, als sich SFW-Keeper Florian Klein durch lautes „Leo“ rufen einen klaren Vorteil verschaffte und eigentlich auch kaum zu erkennen war, woher dieser Ausruf kam. Am Spiel änderte diese Randnotiz allerdings wenig, außer dass nun auf beiden Seiten gehörig Herzblut in die Waagschale geworfen wurde.





Die Schlussphase wurde dann wie schon in der Vorwoche turbulent: Blieskastel verstärkte seine Offensivbemühungen von Minute zu Minute und drängte nun die Sportfreunde in die Defensive. Der finale Abschluss fehlte aber weiterhin. Blieskastel lief die Zeit davon und wieder sollte es ein Standard sein, der für die Vorentscheidung zu Gunsten der Kerweelf aus Walsheim sorgte. Ein uncleveres Foul sorgte für eine Freistoßflake der Sportfreunde, die der SC sinnigerweise selbst per Kopf ins Gehäuse beförderte. Da zu diesem Zeitpunkt bereits 92 Minute gespielt waren glaubte kaum noch eine ran Spannung, aber erneut sollte es ordentlich Nachschlag geben: Ein hoher Ball in den SFW-Strafraum sorgte für eine undurchsichtige Szene, an deren Ende ein Foulelfmeter für den SC stand. Simon Kiefer schritt zur Tat und verwandelte selbigen Strafstoß zum 3:2-Anschlusstreffer. Nun wurde es endgültig hektisch: Walsheim forderte richtigerweise den Abpfiff nach nunmehr 95 gespielten Minuten, während der SC an der Spielfortsetzung gehindert wurde, das Walsheim das Spielgerät partout nicht hergeben wollte. Eine hektische Schlussphase, denn noch waren weitere 120 Sekunden zu spielen. Blieskastel drosch den Ball nun noch einige Male wütend in den SFW-16er, aber der Abschluss blieb auch weiterhin zu ungenau um Florian Klein ernsthaft gefährden zu können. Es blieb spannend, aber nach 97 Minuten machte der Unparteiische dem Spuk ein Ende: Walsheim gewann verdient, wenngleich für den SC sicherlich mit ein wenig mehr Cleverness bei Standards und deren Entstehung am Ende nicht mit leeren Händen hätte dastehen müssen.





Am Ende geht der Sieg der Sportfreunde im eigenen Kerwespiel in Ordnung: Walsheim hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, während sich Blieskastel im Spielaufbau sehr schwer tat. Was in Blieskastel für Ärger sorgen wird, ist die Tatsache, dass man zwei von drei Gegentoren nach Standardsituationen einfing. Blieskastel war über das gesamte Spiel immer in höchster Not, wenn ein Walsheimer zu einem ruhenden Ball schritt. Immer wieder sorgten die Sportfreunde für Torgefahr und zwei Mal für ein Tor. Eben das hat es aus SC-Sicht verhindert, bei den Sportfreunden mehr zu ernten. Blieskastel verhielt sich bei Standards und in Zweikämpfen rund um den SC-Strafraum oft zu unclever und provozierte so diese Gegentore regelrecht. ‚Auch die vielen Ballverluste im Spielaufbau vornehmlich nach unnötigen Querpässen eröffneten Walsheim ein ums andere Mal den Weg zu Überzahlsituationen vor dem SC-Tor. Dass die Sportfreunde nur eine dieser Situationen in ein Tor ummünzten war auch mit ein wenig Glück verbunden. So bleibt in Walsheim zu resümieren, dass der SC sich am Ende einmal mehr das Leben selbst schwer gemacht hat und so zumindest einen Punktgewinn bei den Sportfreunden leichtfertig aus der Hand gab.





Durch die Niederlage in Walsheim fällt der SC also vorerst auf Rang 11 der Tabelle zurück. Mit 14 Punkten hat der SC damit seinen Platz im sehr engen Mittelfeld der Tabelle gefunden. Blieskastel leigt zwar nur vier Punkte hinter dem Tabellenvierten aus Reinheim, ist aber nur zwei Punkte von einem Abstiegsrang entfernt. Viel Spielraum also sowohl nach oben als auch nach unten. Blieskastel wird sich in den nächsten Spielen vor allem die vielen Aussetzer bei Standardsituationen aller Art verkneifen müssen, denn diese werden eiskalt bestraft, das bekam man in Limbach, Rubenheim und nicht zuletzt an diesem Sonntag in Walsheim am eigenen Leib zu spüren. Man darf also gespannt sein, wie der SC am kommenden Sonntag auf die erste Niederlage seit dem dritten Spieltag reagiert.





Am nächsten Sonntag kommt der TuS Ommersheim zum Gastspiel an die Florianstraße. Dann steht für beide SC-Teams ein waschechtes Sechs-Punkte-Spiel an: Die Erste spielt um 15:15 Uhr, während die Zweite im Spitzenspiel bereits am 13:15 Uhr um Punkte kämpft.





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Marc Schaber, 11. Oktober 2009

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