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3:4 - Unglaubliche Aufholjagd ohne Happy-End    [Ändern]

 Der SC Blieskastel-Lautzkirchen schaffte gegen den Spitzenreiter aus Reiskirchen das Kunststück aus einem 0:3 ein 3:3 zu machen, stand aber am Ende dennoch mit leeren Händen da...



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VERFASST VON Marc Schaber, 6. November 2011

Der SC Blieskastel-Lautzkirchen kehrte am Wochenende wieder auf den Boden der harten Tatsachen zurück, als man beim FC Habkirchen-Frauenberg ohne eine echte eigene Torchance mit 0:3 unterlegen war und sich eingestehen musste, dass zum Spitzenteam aus Habkirchen-Frauenberg sowohl in spielerischer aber auch in kämpferischer Hinsicht mehr als nur ein Quäntchen fehlte. Somit musste man die Heimreise von er deutsch-französischen Grenze mit wenig Selbstvertrauen im Gepäck antreten und irgendwie war die Leistung des SC doch ein kleiner Rückfall in längst vergessen geglaubte Zeiten. Die Lehre des Gastspiels bei der deutsch-französischen Spielgemeinschaft war somit recht einfach zu finden: Der Weg aus dem Tabellenkeller war noch weiter als man es sich erhofft hätte und längst sollte man sich noch nicht zu höheren berufen fühlen können.





Nun ging es also in der 16ten Spieltag und für den SC galt es weiter zum Einen zu Konstanz zu finden zum Anderen aber Punkte zu sammeln um nicht im Tabellenkeller oder gar einem Abstiegsplatz überwintern zu müssen. Zu allem Überfluss kam für den SC nach dem Spitzenteam des FC Habkirchen-Frauenberg der nächste große Brocken auf den Terminplan der SCler und eigentlich war es der dickste Brocken, den die Bezirksliga Homburg derzeit zu bieten hatte: Mit 5:1 hatte der SV Reiskirchen just den SV Beeden besiegt und damit hatte sich die Keil-Truppe vor dem Gastspiel in Blieskastel-Lautzkirchen ganz nebenbei den Platz an der Sonne gesichert und reiste nun als Spitzenreiter an der Florianstraße. Die Aufgabe könnte für den SC also nicht schwerer sein und echte Chancen schien man sich gegen das unangefochtene Team der Stunde, den Neu-Tabellenführer aus Reiskirchen nicht auszurechen, aber vielleicht ging es heute mehr denn je darum, die Chance, die man eigentlich gar nicht hatte zu nutzen.





Gegen Reiskirchen offenbarte sich gleich von Beginn an das alte SC-Problem: Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, allerdings war es die Kaltschnäuzigkeit des Tabellenführers und die offensichtliche Unsicherheit der SC-Defensive, die dafür sorgte, dass ein Dilly-Doppelpack die Gäste nach 32 Minuten mit 1:0 in Front bringen konnte. Die SCler mühten sich zwar nach Kräften, irgendwie sollte es aber nicht mit einem Tor klappen und auf der anderen Seite war die Partie schon so gut wie entschieden, als Dennis Reinhard in der 35. Minute sogar auf 3:0 erhöhte. Die erste Halbzeit war keinesfalls so einseitig, wie das Ergebnis hätte vermuten lassen, die Art und Weise, wie man sich in den entscheidenden Situationen präsentierte war aber am Ende doch irgendwie ein Spiegelbild des Tabellenstandes, war Reiskirchen doch immer zur Stelle wenn es ernst wurde, während die Hausherren oftmals unglücklich agierten.





Nach dem Seitenwechsel schien es, als habe SC-Coach Carlos Kropp in der Kabine die richtigen Worte gefunden um seine Elf neu zu motivieren. So kam es, dass nun der SC das drückende Team war und die Gäste heftig unter Druck setzen konnte, Spätestens, als Patrick Stumpf per Freistoß das 1:3 erzielte ging ein Ruck durch die SCler, die nun die Chancen witterten den Spitzenreiter zu ärgern oder gar zu besiegen. Reiskirchen wirkte in dieser Phase nervös und als Flavio Baier in der 65. Minute zum 3:2 traf war der SC endgültig zurück im Geschäft. Reiskirchen brachte sich in der Folge selbst ins Hintertreffen, als Tino Schmidt bei seiner Auswechslung zu langsam den Platz verließ und ehe die Auswechslung vollzogen wurde mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Reiskirchen wankten nun beachtlich, allerdings verpasste es der SC in dieser Phase konzentriert zu spielen und agierte nur allzu oft mit langen und unpräzisen Bällen aus der Defensive, die Reiskirchen nicht fordern konnten.





Der SC war zwar am Drücker, ließ aber die letzte Konsequenz vermissen. Peter Pusse war es dann, der in der 81. Minute zum 3:3 traf und spätestens jetzt glaubten die SCler auch an den Sieg, waren doch die dezimierten Reiskircher schwer angeknockt. Alle Trümpfe die der SC in der Hand hatte waren aber Geschichte, als der gelb vorbelastete Patrick Stumpf in der 88. Minute an der Außenlinie ein unnötiges Foul beging und mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Irgendwie passte es zum Spiel und zur Situation des SC, dass eben dieser Freistoß zum 4:3 führte. Auch die vierminütige Nachspielzeit brachte nicht die erhoffte Wende, es blieb bei der 4:3-Schlappe des SC.





Die Heimniederlage gegen den Spitzenreiter kam für niemanden wirklich überraschend, die Art und Weise wie diese zu Stande kam dürfte aber für einige graue Haare mehr bei den SClern sorgen: Der SC scheiterte wie sooft an seiner fehlenden Kaltschnäuzigkeit und uncleverem Verhalten in den spielentscheidenden Situation. So gingen den drei Gegentoren in Durchgang eins heftige Abwehrfehler voraus und auch das letztlich entscheidenden 4:3 war eine unglaublich ärgerliche Fehlerkette in den Reihen der SCler. Auch wenn das knappe 3:4 sicherlich nicht der Super-GAU für den SC war, dennoch genügte Reiskirchen eine durchwachsene Leistung zum Sieg und sind wir mal ehrlich: Nach dem Zustandekommen dieser Niederlage fragt in wenigen Tagen ohnehin niemand mehr, vielmehr tut die Niederlage sehr weh, steht man doch auf dem heimischen Kunstrasen einmal mehr mit leeren Händen da, auch wenn man keinesfalls chancenlos war und sich diese Niederlage am Ende selbst zuschrieben muss.





Der SC bleibt damit weiter bei 12 Punkten auf Rang 15 stehen und kann sich auch von einer ansehnlichen Leistung gegen den Spitzenreiter nichts kaufen. Reiskirchen thront mit 34 Zählern vor dem TuS Rubenheim. Für beide Teams wird in den kommenden Wochen die Devise sein, vor dem Winter möglichst zahlreich zu Punkten, allerdings wohl aus unterschiedlicher Motivation, der SC muss endlich für die nötigen Punkte auf dem eigenen Platz sorgen, egal wie der Gegner heißt!

Schon in der kommenden Woche kommt der nächste Knaller gegen eines der Spitzenteams der Bezirksliga Homburg: Der SC Blieskastel-Lautzkirchen gastiert am Samstag ab 14:30 Uhr bei der Saarlandliga-Reserve aus Limbach zum letzten Hinrundenspiel. Die Zweite muss schon um 12:45 Uhr zum Spitzenspiel beim Vorjahres-Meister ran.





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Autor:
Marc Schaber, 6. November 2011

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Do 13. August 2020 um 18:30 UhrArbeitstagung Verbandsliga Nordost  (Sportheim der FSG Schiffweiler)
Di 18. August 2020 um 18:30 UhrArbeitstagung Bezirksliga Homburg  (Sportplatz SC Blieskastel-Lautzkirchen)

 
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