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3:4 - Fußball-Spektakel ohne Happy-End    [Ändern]

 Die Lokalderby zwischen dem SC Blieskastel-Lautzkirchen und dem FC Bierbach sind stets eine Reise wert und auch an diesem Sonntag wurden die rund 200 Zuschauer an der Florianstraße für ihr Kommen belohnt…



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VERFASST VON Marc Schaber, 22. März 2009

Endlich ist das gelungen, worauf die SC-Fans so lange warten mussten: Der SC Blieskastel-Lautzkirchen durfte just am vergangenen Wochenende den ersten Sieg im Jahre 2009 feiern. Das Lokalderby wurde nach viel Kampf mit 2:1 gewonnen. Zwar fiel selbiger Erfolg recht knapp aus und auch das Zustandekommen war nicht gerade eine Meisterleitung, sondern vielmehr ein hartes Stück Arbeit, aber dennoch fielen Lasten von den Schultern des SC. Blieskastel hat das Siegen nicht verlernt und gerade vor diesem Sonntag war diese Erkenntnis von allerhöchster Bedeutung, denn der Gegner war ein direkter Konkurrent im Kampf um die begehrten Relegationsspiele: Der FC Bierbach reiste zum Lokalderby an die Florianstraße und Blieskastel auf Rang drei und den FC Bierbach auf Rang vier trennte vor diesem direkten Duell gerade ein mickriges Pünktchen. Der Sieger würde also auf Platz drei vorstoßen und sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Erreichen der Bezirksliga oder vielleicht sogar mehr schaffen. Die Vorzeichen waren also klar, zumal das Lokalderby mit den Nachbarn aus Bierbach in den Vorjahren stets für ein großes Zuschauerinteresse und tolle Fußballspiele sorgte. Jedem ist die Geschichte des Hinspiels noch gut in Erinnerung, war die Situation auf Blieskastler Seite doch recht ähnlich wie jetzt: Blieskastel war seinerzeit nach einem durchwachsenen Saisonstart gegen den SV Breitfurt auf den rechten Weg gekommen und musste dann zum Kerwespiel nach Bierbach. Dass Blieskastel seinerzeit einen 0:1-Rückstand in ein 2:1 ummünzte war ein Zeichen, dass die Grundlage für die weitere erfolgreiche Hinrunde legen sollte. Gegen eine Wiederholung dieser Umstände hätten also zumindest die SCler sicherlich nichts einzuwenden. Bierbach, das zuletzt eine beachtliche Form zeigte, will Revanche für die schmerzhafte Niederlage und hätte sicherlich nichts dagegen, dem SC zu zeigen, dass der Sieg in Breitfurt nichts als ein Zwischenhoch war. Beste Vorraussetzungen also für einen spannenden Lokalkampf, der die 200 Zuschauer an der Florianstraße in seinen Bann ziehen sollte.





Es war also angerichtet für ein Fußballfest und auch der Wettergott zeigte sich einsichtig, bescherte doch die Sonne dem Publikum und den Spielern an der Florianstraße perfektes Fußballwetter. Und nicht nur das Wetter hatte an diesem Sonntagnachmittag einiges zu bieten, denn gleich vom Anpfiff weg legten beide Teams ein hohes Tempo vor. Bierbach hatte ein deutliches Plus an Ballbesitz, während der SC nach rund 15 Minuten die erste Großchance der Partie zu bieten hatte. Es ging also hin und her und es deutete sich schon jetzt an, dass diese Partie wohl kaum ohne das eine oder andere Tor enden würde. Die Tabellensituation sorgte für eine recht hitzige Atmosphäre, in der auch der Unparteiische keine leichte Aufgabe zu bewältigen hatte. In der 25. Minute war es dann soweit: Flavio Baier kann einen Leonhardt Freistoß, der am Pfosten landete, über die Linie drücken und damit war der Torreigen eröffnet. Bierbach war aber nur kurz schockiert und legte nur 5 Minuten später durch einen Bamour Treffer nach. Schockiert war nun Blieskastel und das zeigte sich bei einer Standardsituation nur zwei Minuten nach dem Bierbacher Ausgleichtreffer, als Makloufi im SC-Strafraum wenig Probleme hatte, den Ball mit der Hacke akrobatisch ins SC-Gehäuse zu befördern. Nun war Bierbach vorne, aber Jörg Leonhardt war es, der dafür sorgte, dass auch diese Freude nicht lange währte. Leonhardt drückte den Ball nach einem schönen Spielzug zum 2:2 über die Linie. Unglaublich: Vier Treffer in 13 Minuten und das im Spitzenspiel um Platz drei verdeutlichten, dass beide Teams mit offenem Visier an diese Aufgabe gingen. So ging es mit einem 2:2 Unentschieden in die Pause, das beiden Teams alle Möglichkeiten ließ. Den Zuschauern, die bis dahin eine tolle Partie sahen, konnte es nur recht sein.





Die zweite Halbzeit machte dort weiter, wo die erste aufgehört hatte: Philipp Jakob, den die SC-Defensive über die gesamten 90 Minuten nie in den Griff bekam, brachte Bierbach in Minute 53 in Front, ehe Flavio Baier nur 2 Minuten später wieder ausgleichen konnte. Der Ärger darüber, dass die 3:2-Führung für den BFC aus einer klaren Abseitsposition entstanden war, ertrank nun im Jubel über den erneuten Ausgleich. Dieses Fußballspiel hatte einfach alles zu bieten, leider auch einen groben Fehltritt: Bierbachs Trainer Gerd Huber leistete sich einen bösen Ausraster, als er SCB-Online Administrator Marc Schaber, der mit einem Außenbandabriss am Spielfeldrand auf einen Hocker photographierte, mit den Worten „Halt die Fresse oder ich tret dir deinen Hocker unterm A**** weg“ übel beschimpfte, zumal auch noch einige Jugendspieler Hubers Wut über den Baier Treffer zu spüren bekamen. So etwas ist unter alles Kanone und kann nicht einfach so akzeptiert werden. Eine gewisse Vorbildfunktion sollte man selbst als Trainer in der zweituntersten deutschen Spielklasse erfüllen, aber einige Menschen können es eben offensichtlich nicht besser. Zurück zum Fußballspiel, denn das hatte weiter viel zu bieten und dieser Eindruck konnte auch von dieser Unsportlichkeit nicht getrübt werden. Es ging also munter weiter und die Partie stand in ihrer Schlussphase auf der Kippe: Beide Mannschaften spielten mutig und ließen dem Gegner die Möglichkeit, sich Chancen zu erspielen, aber längst war man in einer Phase der Partie angelangt, in der jeder einzelne Fehler die Entscheidung bringen könnte. So kam es dann: Ein Freistoß für den FC Bierbach führte zum entscheidenden Tor, als Vincenzo Nigito mit einem cleveren Schlenzer um die Mauer nach 69 Minuten das Schicksal des SC besiegelte. 4:3 für Bierbach und dem SC blieben noch knapp 20 Minuten, das Ergebnis zu Recht zu biegen. Chancen gab es weiter auf beiden Seiten: Bierbach war über brandgefährliche Gegenstöße stets gefährlich, während der SC versuchte, den Druck auf das FC-Gehäuse zu erhöhen, was auch phasenweise gelang. Die Schlussphase wurde immer hitziger und am Ende stand die Gewissheit: Blieskastel sollte kein Treffer mehr gelingen und die Partie war verloren…







Am Ende steht also erneut eine Niederlage: Die dritte in vier Spielen in 2009, wenngleich diese Niederlage sicherlich anders zu bewerten ist: Blieskastel lieferte sich mit dem BFC lange einen großen Kampf, schaffte es aber am Ende nicht, die Belohnung dafür einzufahren: Die Fehler des SC wurden eiskalt bestraft, während man selbst in der Offensive die letzte Durchschlagskraft vermissen lies. Auch die Tatsache, dass zwei der vier Bierbacher Treffer nach Standardsituationen entstanden sind, legt eine Schwäche des SC offen, die altbekannt scheint. Dem SC fehlt derzeit einfach der letzte Tick Cleverness und Spielfreude, um mit den echten Spitzenmannschaften mehr als nur mithalten zu können. Offensiv fehlt die Durchschlagskraft, in der Defensive hatte man stets enorme Probleme mit der pfeilschnellen BFC-Offensive, was den Bierbacher Sieg am Ende durchaus verdient macht, wenngleich mindestens ein Remis sicherlich im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Hätte wäre wenn hilft dem SC aber wenig: 3 Punkte aus 4 Spielen sind zu wenig, um sich den Aufstieg zu sichern und man muss seine Bilanz schleunigst aufbessern.





Blieskastel fällt damit in der Tabelle auf Platz vier zurück: Noch ist sicherlich nichts verloren, aber der Blick auf das Restprogramm zeigt: Sollte man zukünftig nicht auch gegen Spitzenteams punkten wird es schwer, hat man es doch mit allen Spitzenteams außer dem BFC zu tun. Hochrechnen bringt derzeit aber wenig, denn die Wahrheit liegt für den SC, so traurig das auch ist, auf dem Platz. Sicherlich kann man aus der Niederlage auch ein wenig Selbstvertrauen schöpfen, hatte man doch sehr gute Phasen. Die Situation ist aber klar: Punkte müssen schleunigst gesammelt werden, aber schon nächste Woche steht der nächste Hammer auf dem Spielplan: Der SV Wolfersheim empfängt den angeschlagenen SC und wer die Kreisliga A Bliestal kennt, der wird wissen, dass die Duelle mit den Wölfen unabhängig von der Tabellensituation stets ihren ganz besonderen Reiz haben. Das Duell in Wolfersheim wird mindestens genauso emotionsgeladen wie die Partie mit Bierbach an diesem Wochenende…





Nächsten Sonntag muss der SCB die schwere Reise zum Lokalderby nach Wolfersheim antreten: Die Wölfe empfangen die Zweite des SC um 13:15 Uhr, die Erste spielt ab 15:00 Uhr um wichtige Punkte im heißen Aufstiegskampf.





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Autor:
Marc Schaber, 22. März 2009

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