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1:0 - SCB scheitert beim Top-Spiel in Reinheim    [Ändern]

 Das wie sagt man so schön "knappste aller Ergebnisse" war es am Ende, dass das Top-Spiel des Spieltages am Ende verdientermaßen zu Gunsten der Sportfreunde aus Reinheim entschied...



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VERFASST VON Marc Schaber, 12. Oktober 2008

Zehnter Spieltag der Kreisliga A Bliestal - Der SCB war zu Gast beim Top Favoriten aus Reinheim und so stand für Blieskastel auch an diesem Spieltag ein echtes Sotzenspiel auf dem Programm: Blieskastels Gastspiel in Reinheim sorgte aber nicht nur bei den SC-Fans, sondern ligaweit für viel Interesse, könnte doch ein SC-Sieg in dieser Partie für noch mehr Spannung im ohnehin schon unglaublich spannenden Titelkampf sorgen. Blieskastel konnte jedenfalls mit breiter Brust an die deutsch-französische Grenze nach Reinheim reisen: Der SC war zuletzt auf dem aufsteigenden Ast und hatte nicht zuletzt beim Torlosen Remis in der Vorwoche gegen den SV Blickweiler zeigen, dass man sich auch vor den ganz großen der Liga nicht verstecken musste. Wer dem Spitzenreiter ein Duell auf Augenhöhe bieten kann, der sollte sich auch beim Tabellenzweiten nicht verstecken müssen, wenngleich eines schon im Vorfeld klar war: Reinheim stellte die nominell und auch statistisch beste Offensive der Liga: 34 Tore hatten die Sportfreunde um Spielertrainer Marco Nickolaus bereits erzielt und auch in der Defensive standen die SFR mit gerade einmal 9 Gegentreffern recht gut. Mit ein wenig Respekt sollte man also nach Reinheim reisen, angst müsste man aber vor den Sportfreunden nicht haben, wurden sie doch bei aller Klasse auch schon zwei mal besiegt und warum sollte es der SC nicht den Teams aus Bebelsheim-Wittersheim und Medelsheim-Brenschelbach gleichtun, die gegen die Sportfreunde für erste Überraschungen sorgten. Nun war es an Blieskastel in Reinheim zu bestehen und die nicht gerade überragende Bilanz, die man in den Vorjahren in Reinheim erzielen ein wenig aufzupolieren und wann wäre dafür ein besserer Zeitpunkt als in dieser so wichtigen Relegationssaison. Mit viel Spannung ging es also in das heiß erwartete Duell an einen sonnigen Herbsttag in Reinheim…





In Reinheim wurde recht schnell deutlich, dass sich beide Teams an diesem Tag erwartungsgemäß nichts schenken würden und so entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, mit vielen Zweikämpfen, verbalen und bisweilen auch körperlichen Fouls und ganz wenigen fußballerischen Leckerbissen. Ein leichtes Übergewicht hatten allerdings die Sportfreunde aus Reinheim zu verzeichnen, die sich in einigen Phasen des ersten Durchgangs in der SC Hälfte einnisten konnten, ohne aber für größere Gefahr vor dem SC-Gehäuse sorgen zu können. Blieskastel stand bis auf einige kleinere Unsicherheiten, die auch teilweise durch den desolaten Untergrund zu begründen waren, sicher so, dass auch die Hausherren nur selten zu klaren Einschussmöglichkeiten kamen. So entwickelte sich eine Partie des Zweiten gegen den Vierten auf recht überschaubarem Niveau, die allerdings eines zu Hauf zu bieten hatte: Spannung und eine recht aufgeheizte Atmosphäre auf und neben dem recht holprigen und kaum zu bespielenden Hartplatz. An einem schönen Herbsttag warteten die rund 150 Zuschauer somit geduldig auf das erste Tor und ihre Geduld sollte belohnt werden, auch wenn man sich das aus SC-Sicht sicherlich ein wenig anders gewünscht hätte. Aber Fußball ist kein Wunschkonzert: Die Szene des Spiels, wie sich später herausstellen sollte, ereignete sich unmittelbar vor der Pause, als die SC-Defensive im wahrsten Sinne des Wortes auf dem falschen Fuß erwischt wird: Reinheim nutzte kurz vor der Pause eine Fehlerkette der SC-Defensive zum bis dahin sicherlich nicht unverdienten 1:0. Ein äußerst unglücklicher Treffer für den SC, sowohl in der Entstehung, als auch auf den Zeitpunkt kurz vor der Pause bezogen. Trotzdem half es dem SC nun nichts mit dem eigenen Unglück zu hadern und zu viele Gedanken an diese Szene zu verschwenden, denn noch hatte man 45 Minuten Zeit gegen eine auch nicht bombensicher wirkenden SFR-Defensive zum Torerfolg zu kommen, nur dazu müsste man in der Offensive in Durchgang zwei ein wenig zielstrebiger agieren.





Auch im zweiten Durchgang war die Partie wie erwartet hart umkämpft und vor allem die kleinere Fouls, unnötigen Schubser und diverses Trikotziehen häuften sich. Diese Nicklichkeiten hemmten verständlicherweise ein wenig den Spielfluss, so dass die Partie auch in den zweiten 45 Minuten nicht gerade das Prädikat "Spitzenspiel" verdiente. Die Gäste waren es dann, die für den ersten Höhepunkt und auch gleichzeitig die erste echte SC-Chance sorgten: Ein Weitschuss von Daniel Bartmann kann von Stefan Schindler nur abgeklatscht werden, Marco Fröhlich vergab aber die sich bietende 100-prozentige Einschussmöglichkeit fahrlässig und überhastet. Sonst passierte in der weiter stürmerlosen SC-Offensive wenig strukturiertes und die Chancen gab es auf den anderen Seite: Ein spektakulärer Doppelpfostentreffer und eine so genannte 1000-prozentige von Mike Wieczorek, der frei vor leeren Tor stehend versagte, hätten schon jetzt für die Vorentscheidung zu Gunsten der SFR sorgen müssen. So blieb der SC dank Reinheimer Sorglosigkeit weiter im Spiel aber auch in der spannenden Schlussphase merkte man dem SC deutliche Defizite im Offensivspiel an und so blieb es am Ende beim verdienten 1:0-Erfolg für die Sportfreunde, die damit einen hochverdienten Heimerfolg feiern können, wenngleich auch das Tor, das letzten Endes zum Sieg führte, aus SC-Sicht nicht hätte fallen müssen, aber danach wird wohl später niemand fragen und der SC verlässt Reinheim mit der Erkenntnis, dass man zwar kämpferisch mithalten konnte, am Ende aber nicht in der Lage war genügend Chancen zu kreieren um Reinheim mit mehr als nur der Erinnerung an ein "einigermaßen ordentliches Spiel" verlassen zu können.





Blieskastels Serie aus fünf ungeschlagenen Spielen geht damit zu Ende und das große Manko, dass der SC derzeit mit sich herumträgt fällt sofort ins Auge und muss fast schon nicht extra erwähnt werden: Blieskastel hat keine Stürmer und schaffte es auch in dieser Partie nur nach Zufallsprodukten und Weitschüssen, oder kuriosen Kombinationen von beiden zu echten Torchancen zu kommen. Und wenn mal ehrlich ist, dann war die einzige Großchance von Marco Fröhlich ein individueller Patzer des SFR-Keepers Stefan Schindler und keine erspielte Großchance. Auch wenn das Ergebnis am Ende knapp erscheint und der SC bis zum Abpfiff auf den Ausgleich hoffte, so muss man sich schon bei einer gezielteren Analyse eingestehen, dass es alleine an der Fahrlässigkeit der Hausherren lag, dass man so lange auf den ersehnten Punkt hoffen durfte. Obwohl Blieskastel sicherlich kämpferisch sehr gut dagegen hielt, so scheinen die Möglichkeiten in der Offensive derzeit doch bis auf ein Minimum beschränkt und so wird man auch gegen andere Gegner Probleme bekommen, Tore zu erzielen. Aber was will man tun? Man kann sich eben keine Stürmer herbeizaubern und kann somit nur hoffen, dass die verletzten SC-Angreifer möglichst schnell wieder ins Geschehen eingreifen können und für ein ende der Offensivmiesere sorgen.





In der Tabelle tut die Niederlage in Reinheim natürlich sehr weh. Auch wenn man in Reinheim natürlich verlieren kann und der SC sicherlich nicht das letzte Team sein wird, dem dieses Schicksal zu Eigen wird, so ist es doch so, dass Blieskastel ein Punkt oder gar ein Sieg in Reinheim gut zu Gesicht gestanden hätte, denn die Geschichte dieser Saison liest sich nicht besonders gut: Der SC hat gegen die drei letzten der Tabelle aus Ommersheim, Ballweiler-Wecklingen II und Erfweiler-Ehlingen einen einzigen Punkt geholt und um diese Bürde auf Dauer kompensieren zu können, muss man eben auch mal gegen die Top-Teams Punkten, will man am Ende nicht "unterm Strich" stehen. Genau dort steht man jetzt: Der SC ist Sechster und nach derzeitigem Stand der Dinge müsste der SC im Entscheidungsspiel gegen Alschbach oder Rubenheim um den Einzug in die Bezirksliga kämpfen. Alles rein spekulativ, dennoch ist ein Platz über besagtem Strich sehr viel beruhigender und wenn es nach den SC-Fans, Verantwortlichen und Spielern geht, ein unbedingtes Muss. Die Saison ist nun schon zu einem Drittel zu Ende und die Möglichkeiten die nötigen Punkte zu sammeln werden von Woche zu Woche nicht mehr und nicht einfacher: Blieskastel erwartet auch in den kommenden Wochen ein strammes Programm: Zunächst ein Heimspiel gegen die SVG Bebelsheim-Wittersheim, dann ein unangenehmes Gastspiel anlässlich der Brenschelbacher Kirmes, bevor man dann zum nächsten Kerwespiel nach Habkirchen muss. Die Niederlage in Reinheim ist für den SC sicherlich kein Beinbruch, aber die Bilanz ist mit 17 Punkten aus 10 Spielen alles andere als überragend und nun zählt es in den nächsten Spielen zu Punkten, Punkten und nochmals zu Punkten!





Nächsten Sonntag steht dann in der Florianstraße ein Heimspiel auf dem Terminkalender: Die SVG Bebelsheim-Wittersheim ist zu Gast in Blieskastel und wird dem SC sicherlich ein Bein auf dem Weg zu Aufstieg stellen wollen. Die Erste spiel ab 15:00 Uhr, die Zweite geht ab 13:15 Uhr die Jagd nach wichtigen Punkten und Toren.





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Autor:
Marc Schaber, 12. Oktober 2008


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