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SV Auersmacher feiert Masters-Titel    [Ändern]

 3000 Zuschauer waren im Sportzentrum zu Erbach vor Ort, als der SV Auersmacher sich die Krone des saarländischen Hallenfußballs aufsetzen konnte: Ein tolles Turneir mit einigen Überraschungen fand am Ende mit dem Oberligisten einen verdienten Sieger...



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VERFASST VON Marc Schaber & Daniela Seegmüller, 7. Februar 2010

Am 7. Februar 2010 war es wieder soweit: Die saarländische Fußballfamilie versammelte sich mehr oder weniger andächtig im Sportzentrum zu Erbach um dort den fußballerischen Höhepunkt der Hallenfußballsaison zu feiern: Das Masters-Finale stand an und nicht nur die Fans der acht qualifizierten Teams aus Wiesbach, Auersmacher, Köllerbach, Limbach-Dorf, Losheim, Neunkirchen, Jägersburg und Theley fanden sich zahlreich im erneut prall gefüllten Sportzentrum ein.





Es war also angerichtet für eine erneut große Veranstaltung und auch die allgegenwärtigen Diskussionen ob ein Fußball-Höhepunkt unter dem Hallendach nicht endlich einem Futsal-Höhepunkt weichen müsste war zumindest für dieses Fußballfest unter dem Hallendach ad acta gelegt. Während das runde Leder auf den Sportplätzen der Region witterungsbedingt nur allzu selten rollte, so schien das Masters genau zur richtigen Zeit zu kommen um die Lust der Saarländer nach Fußball zu stillen. Schon der Aufmarsch der Teams, der von den Organisatoren gekonnt in Szene gesetzt wurde sorgte für tolle Stimmung unter den Fußballfans, ehe der Ball zum ersten Mal über den Hallenboden ins Tor gejagd wurde.







In Gruppe 1 hatte es der Saarlandligist und Titelverteidiger des FC Hertha Wiesbach mit den Oberligisten vom SV Auersmacher und den Sportfreunden aus Köllerbach, sowie dem Landesligisten vom SV Limbach Dorf zu tun. Der Landesligist aus Limbach stellte gleichzeitig das klassentiefste Team des Masters und seinerzeit war der Jubel groß, als man sich 56,30 Masters-Punkten für die „Champions-League“ des Saarländischen Hallenfußballs qualifizierte.







Dementsprechend groß war auch der Jubel bei den zahlreichen mit Fanbussen angereisten Fans, die ihren SV Limbach-Dorf in der zuvor als „Todesgruppe“ betitelten Gruppe 1 unterstützen wollten, wenngleich Limbach neben dem Titelverteidiger und den beiden Erstplatzierten der Qualifikation allenfalls Außenseiterchancen besaß. „Die Jungs sollen einfach die Atmosphäre von über 3000 Zuschauern genießen.“, erklärte Limbachs Spielertrainer Thorsten Schütte. Mit beeindruckenden 162,50 Punkten schossen sich die SF Köllerbach als Spitzenreiter der Qualifikation nach Köllerbach und auch Auersmacher setzte mit 121,15 Punkten bei den Qualifikationsturnieren eine deutliche Duftmarke. Köllerbach stellte damit einen vielleicht ewigen Masters-Qualifikations-Rekord auf und sackte in der Qualifikation ganze 6 Turniersiege ein, nur in Auersmacher war seinerzeit im Viertelfinale Schluss. „Wenn wir so spielen wie bisher, wird es für die anderen Mannschaften ganz schwer, uns zu schlagen und es ist richtig, dass wir zu den Favoriten zählen. Aber Toppfavorit: So weit will ich nicht gehen“, stellte Köllerbachs Coach Melori Bigava die Situation vor dem Masters klar. Wie es auch kommen würde: Ein Favorit oder gar der Titelverteidiger aus Wiesbach müsste bereits in der Vorrunde weichen…

Gruppe 1:

FC Hertha Wiesbach (SL)
SV Auersmacher (OL)
SF Köllerbach (OL)
SV Limbach-Dorf (LL)


Gleich von der ersten Spielminute an ging es in Gruppe 1 hoch her: Der Topp-Favorit aus Köllerbach deklassierte den ebenfalls favorisierten Titelverteidiger aus Wiesbach mit einem 7:2 und setzte damit gleich im ersten Spiel eine deutliche Duftmarke Richtung Konkurrenz. Auch Auersmacher ließ sich nicht lumpen und feierte einen 9:1-Erfolg über den Landesligisten und Außenseite vom SV Limbach-Dorf. Nachdem im zweiten Spieltag Wiesbach Auersmacher mit 4:1 schlug war der Ausgang der Gruppe wieder völlig offen und auch Köllerbach zeigte Nerven: Erst in letzter Sekunde schoss man sich nach 1:2-Rückstand zu einem 3:2-Sieg über den Underdog aus Limbach. Der letzte Spieltag musste also die Entscheidung bringen und es wurde ein echtes Foto-Finish: Ein 4:1-Erfolg eines entfesselnd aufspielenden SV Auersmacher über die Sportfreunde aus Köllerbach sorgte dafür, dass der hoch gehandelte Favorit der SFK nun auf Schützenhilfe angewiesen war.







Das letzte Spiel musste entscheiden, wer neben dem bereits qualifizierten SV Auersmacher ins Halbfinale einziehen würde und die Vorzeichen waren klar: Titelverteidiger Wiesbach müsste den Landesligisten aus Limbach mit fünf Toren Differenz besiegen. Zunächst verlief die Partie aber alles andere als klar und kaum einer rechnete zunächst mit einem Kantersieg der Hertha, bevor dann alles ganz schnell ging: Wiesbach setzte alles auf eine Karte und wurde belohnt: Ein grandioser 9:1-Erfolg über den SV Limbach-Dorf sorgte für das Halbfinalticket und für hängende Köpfe beim Köllerbacher Anhang: Der haushohe Favorit war überraschend in der Vorrunde gescheitert und musste die Heimreise antrete. Drei Teams mit 6 Punkten und am Ende setzten sich Auersmacher und Wiesbach vor Köllerbach mit dem besseren Torverhältnis durch.


Ergebnisse Gruppe 1:

FC Hertha Wiesbach - SF Köllerbach 2:7
SV Auersmacher - SV Limbach-Dorf 9:1
FC Hertha Wiesbach - SV Auersmacher 4:1
SF Köllerbach - SV Limbach-Dorf 3:2
SF Köllerbach - SV Auersmacher 1:4
SV Limbach-Dorf – FC Hertha Wiesbach 1:9


Zwei Verbandsligisten die auf den Plätzen 6 und 8 der Qualifikation ins Masters rutschten trafen sich dagegen in Gruppe 2 wieder: Der SV Losheim sackte in den 45 Qualifikationsturnieren 69,50 Punkte ein, während es der VfB Theley auf 54,50 Zähler schaffte. Losheims Motto schien indes klar: „Wir wollen Spaß haben“, erklärte Losheims Spielertrainer Faruk Kremic. Nur vier Qualifikationsturnier reichten dagegen Theley für die Mastes-Qualifikation und somit war der Weg zum Masters der „kürzeste“ aller qualifizierten Teams. „Eigentlich war das Masters kein Thema für uns“, erklärte Heiko Wilhelm, der Coach des VfB Theley vor dem Turnier.







Mit 112,65 Qualifikationspunkten ist der VfB Borussia Neunkirchen als Oberligist das klassenhöchste Team der Gruppe 2, das Team mit den Meisten Qualifikationspunkten und mit dem FV Eppelborn sowie dem SC Halberg Brebach mit drei Masters-Siegen Rekordsieger. Damit konnte man den Sieger der Jahre 2002, 2003 und 2008 durchaus als Favoriten in Gruppe 2 bezeichnen. Auch wenn Neunkirchens neuer Coach Kurt Knoll die Verletzungsgefahr in der Halle fürchtet, so freut er sich doch auf das Highlight im Sportzentrum: „Natürlich freue ich mich auf das Masters-Finale“. Komplettiert wurde die zweite Gruppe durch den Saarlandligisten vom FSV Jägersburg, der mit 86,65 Punkten das fünftbeste Tam der Qualifikation stellte. Mit Abstand die kürzeste Anreise hat also der FSV Jägersburg und deshalb hofft FSV-Akteur Sascha Meyer auch auf ein wenig Lokalpatriotismus bei den Zuschauern in Erbach: „Es wäre gut, wenn die Hombruger Zuschauer uns auch unterstützen würden, wir sind ja weit und breit der einzige Vertreter aus der Gegend“. Somit waren die über 3000 Fußballfans gespannt, wer sich in Gruppe 2 durchsetzen würde ins Halbfinale marschiert.


Gruppe 2:

SV Losheim (VL)
VfB Borussia Neunkirchen (OL)
FSV Jägersburg (SL)
VfB Theley (VL)



Auch in Gruppe 2 setze einer der Favoriten gleich eine Duftmarke: Jägersburg gewann souverän mit 5:2 gegen den SV Losheim und übernahm durch das 2:2-Remis zwischen dem VfB Borussia Neunkirchen und dem VfB Theley gleich die Tabellenspitze. Neunkirchen sollte gleich im nächsten Spiel gegen den SV Losheim mit 6:1 übel unter die Räder kommen, bevor Jägersburg mit einem 5:4-Last-Minute-Erfolg über den VfB Theley bereits vorzeitig den Halbfinal-Einzug klarmachte. Auch im letzten Spiel blieb der FSV souverän und gewann gegen die Borussia aus Neunkirchen mit 5:3.







Damit musste die letzte Partie über den Halbfinaleinzug entschieden. Ein echtes Finale stand bevor, würde doch der Sieger der Partie zwischen Theley und Losheim sicher im Halbfinale stehen, während ein Remis Losheim genügen würde. Es entwickelte sich eine spannende Partie in der aber der VfB Theley schnell die Big-Points setzte und klar in Führung ging. Am Ende sicherte ein 4:1-Erfolg dem VfB das Ticket fürs Semi-Finale, für Losheim und Neunkirchen war das Masters dagegen frühzeitig beendet.


Ergebnisse Gruppe 2:

SV Losheim - FSV Jägersburg 2:5
VfB Borussia Neunkirchen - VfB Theley 2:2
SV Losheim - VfB Borussia Neunkirchen 6:1
FSV Jägersburg - VfB Theley 5:4
FSV Jägersburg - VfB Borussia Neunkirchen 5:3
VfB Theley - SV Losheim 4:1



Die Halbfinals standen nun fest und nun stand die Entscheidung bevor, wer die Finalisten beim Masters 2010 sein würden. Das erste Halbfinale zwischen dem Gruppensieger aus Gruppe 1 dem Auersmacher und dem Gruppenzeiten der Gruppe 2 dem VfB Theley war schnell entschieden. Schon nach 4 Minuten führte der SVA mit 4:1 und am Ende stand ein unglaublicher 8:3-Erfolg des SVA, der für ordentlich Respekt bei den möglichen Finalgegnern sorgte.






Auch das zweite Semifinale war schnell entschieden. Das einzige bis dato verlustpunktfreie Team, die FSV Jägersburg dominierte aus das Halbfinale gegen den Titelverteidiger aus Wiesbach nach Belieben und feierte am Ende einen nicht gefährdeten 6:3-Erfolg. Damit stand das Finale fest: Der SV Auersmacher traf auf den bis dahin ungeschlagenen FSV Jägersburg.


Halbfinals:

SV Auersmacher – VfB Theley 8:3
FSV Jägersburg – FC Hertha Wiesbach 6:3


Vor dem Finale stand das „kleine Finale“ auf dem Programm und dort wollte Titelverteidiger Wiesbach nochmals groß auftrumpfen. Es entwickelte sich eine muntere Partie zwischen Theley und Wiesbach, die am Ende mit dem FC Hertha Wiesbach einen verdienten Sieger fand.


Spiel um Platz 3:

VfB Theley – FC Hertha Wiesbach 3:5


Das Warten hatte nun ein Ende und das Finale stand bevor. Viele erwarteten eine knappe Partie, aber der SV Auersmacher machte mit dem FSV Jägersburg kurzen Prozess: Schnell ging man mit 2:0 in Front und erhöhte sogar noch auf 4:0. Das Finale war also entschieden, bevor es richtig begonnen hatte und Auersmacher spielte nun erst recht groß auf. Jägersburg gelang am Ende nur Ergebniskosmetik zum 4:1 und somit stand der SV Auersmacher als saarländischer Hallenkönig 2010 fest.


Finale:

SV Auersmacher – FSV Jägersburg 4:1


Das Masters war also entschieden und hatte mit dem SV Auersmacher einen würdigen Sieger gefunden, der den Grundstein für den Masters-Titel mit einem fulminanten 4:1-Erfolg über den Top-Favoriten aus Köllerbach legte.









Auersmacher zeigte bis auf eine Ausnahme beim 1:4 gegen den FC Hertha Wiesbach hochklassigen Hallenfußball und ist am Ende der verdiente Sieger, der von rund 3000 Fußballfans im Erbacher Sportzentrum am Ende eines tollen Sporttages gebührend gefeiert wurde. Über 500 Fotos vom Masters gibt es in der Galerie zu diesem Artikel...





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Autor:
Marc Schaber & Daniela Seegmüller, 7. Februar 2010

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