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1:5 - Pokalaus! Schade da war mehr drin...    [Ändern]

 Wieder heißt es für den SC in der ersten Runde des Saarlandpokals die Koffer zu packen. Trotzdem muss man in Blieskastel nicht traurig sein, hielt man sich doch gegen den ungeschlagenen Zweiten der Landesliga lange gut obwohl man mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte…



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VERFASST VON Marc Schaber, 26. August 2009

Auch in Blieskastel ist das Pokalfieber nun angekommen und der SC steig in der 2. Vorrunde beim Heimspiel gegen den Landesligisten aus Bliesmengen-Bolchen in den diesjährigen Wettbewerb ein. Während Blieskastel vor zwei Jahren mit dem Einzug in die zweite Hauptrunde das große Pokalwunder realisieren konnte, so war im letzten Jahr bereits in der Vorrunde Schluss. Das Ziel war klar: Ohne Angst vor großen Namen wollte man an die Erfolge von vor zwei Jahren anknüpfen und dazu musste man zunächst gegen den SV Bliesmengen-Bolchen bestehen. Bliesmengen hatte unter Neu-Trainer Ernst Schürmann, der vom SC Großrosseln nach Bliesmengen kam, die Mannschaft nach dem Aufstieg sukzessive verstärkt und mit Stefan Ruppert, Yannick Zapp, Michael Güngerich (alle DJK St. Ingbert), Roman Ziegler (SV Bübingen), Bernhard Jahnke (FV Bischmisheim), Thomas Paul (SG Ensheim) und Mark Sachse (FC Kleinblittersdorf) namhafte Neuzugänge an Land gezogen. Als Abgänge hatte man lediglich Dominik Schmidt (SV Auersmacher II) und Yannick Mourer (AS Saargemünd) zu verkraften. So ging man beim SV optimistisch in die Saison. Vor allem von Torhüter Ruppert zeigte sich Coach Schürmann begeistert: „Ich erwarte sehr viel von Stefan. Schließlich ist das ein Torhüter, der auch mit dem Ball umgehen kann“, so Schürmann, der mit Michael Güngerich sowie Yannick Zapp noch auf zwei weitere Zugänge von der DJK St. Ingbert zurückgreifen kann. Glaub tman Schürmann so ist Güngerich ein Akteur, der „sowohl in der Offensive als auch der Defensive ein Aushängeschild ist und Spiele im Alleingang entscheiden kann. Und über den zurückgekehrten Zapp muss ich nicht viele Worte verlieren. Er hat ja in der letzten Saison sehr viele Tore erzielt.“ Der Start in die Landesliga-Saison verlief jedenfalls äußerst vielversprechend: Mit 10 Punkten aus vier Spielen und beeindruckenden 10:3 Toren steht man auf Platz zwei der Tabelle und nur der verlustpunktfreie Spitzenreiter aus Freisen hat noch mehr Punkte auf dem Konto.





Für Blieskastel lief es dagegen in der Runde bis dahin nicht ganz so gut: Zwar durfte man gegen den SV Altheim am vergangenen Sonntag den ersten Bezirksliga-Dreier bejubeln, dennoch erscheint die Bilanz mit 4 Punkten aus ebensovielen Spielen mehr als nur ausbaufährig. Nun galt es also im Saarlandpokal, ohne den ganz großen Druck, weiter Selbstvertrauen zu tanken. Denn auch wenn Blieskastel als Außenseiter ins Rennen ging, so muss man doch eine Einzahlung ins Phrasenschwein riskieren und festhalten: Der Pokal hat seine ganz eigenen Gesetze und dass man mit viel Kampf und Einsatz auch mal eine kleine Sensation schaffen kann, dass ist auch in Blieskastel hinlänglich bekannt. Die Zuschauer in Blieskastel fragten sich also: Würde der SC die nächste Pokalsensation schaffen und sich so die theoretische Chance auf ein Traumlos in der nächsten Runde erhalten? Der neue Modus sollte jedenfalls Motivation genug für die Kicker in Blau sein, denn ehe man sich versieht spielt man gegen die großen Namen des Saar-Fußballs aus Homburg oder Neunkirchen, die in diesem Jahr, nicht wie in den Vorjahren, schon in der 2. Vorrunde mit von der Partie sind. Die Chance auf das große Los, die Erinnerung an die Pokalsensationen und Pokalmärchen vergangener Tage und nicht zuletzt die Tatsache Selbstvertrauen fürs Wochenende tanken zu können sollten also Motovation genug sein um den Fans einen echten Pokalfight, möglicherweise auch über 120 Minuten abliefern zu können.





Das Spiel begann für den SC, der auf sechs Stammspieler verzichten musste, allerdings alles andere als gut: Nach vier Minuten entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Eine sehr umstrittene Entscheidung um es vornehm auszudrücken. Der fällige Elfmeter wurde verwandelt und so lag man bereits nach vier Minuten mit 1:0 im Rückstand. Eine denkbar schlechte Ausgangsposition also für die Hausherren, dennoch kämpfte Blieskastel obwohl oder vielleicht auch gerade wegen dem unglücklichen Rückstand verbissen weiter und kam immer besser in die Partie. Alle die nach den frühen Gegentor Angst vor einem Debakel hatten wurden Lügen gestraft, hätte doch Blieskastel sogar den Ausgleich erzielen können, bevor die Gäste fünf Minuten vor dem Seitenwechsel eine ihrer wenigen Chancen zum 2:1 nutzen. Eine bittere Pille für den SC, der aber eine Antwort parat hatte: 120 Sekunden nach dem 0:2 flankt Daniel Bartmann auf Martin Glasner der per sehenswerter Direktabnahme nach 42 Minuten zum 2:1-Anshclusstreffer einnetzt. Dabei blieb es auch zur Pause und irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, als könne der SC gegen eine bis dahin enttäuschende Elf aus Bliesmengen-Bolchen sogar noch mehr erreichen.





Nach dem Pausentee kam der SV mit mehr Elan aus der Kabine und setzte Blieskastel früh unter Druck. Echte Torchancen sprangen aber zunächst nur nach Standardsituationen heraus. Blieskastel hatte nun Anfang des zweiten Durchgangs nochmals vereinzelte Chancen, konnte diese aber nicht verwetten. Besser machten es die Gäste, die nach 66 Minuten zur 3:1-Vorentscheidung trafen. Nun schien der Wille des SC gebrochen und Bliesmengen hatte die Partie nun vollends unter Kontrolle. Blieskastel konnte sich kaum mehr aus der Umklammerung der Gäste befreien und hatte Probleme in der Defensive. Zwei weitere Treffer nach Flanken waren die Folge und am Ende stand trotz einer ansprechenden Leistung des SC eine 5:1-Niederlage und das frühe Aus im Saarlandpokal.





Unterm Strich sicherlich ein hochverdienter Sieg für die Gäste, die zwar über weite Strecken nicht zu überzeugen wussten, aber mehr Spielanteile vorzuweisen hatten und ihre Chancen sehr kaltschnäuzig nutzten. Der SV kontrollierte die Partie und gewann nach einer schwachen ersten Hälfte in Durchgang zwei mehr und mehr die Kontrolle. Gut vorgetragene Angriffe im Schlussdrittel brachten am Ende die Treffer, die den Sieg sicherten. Der SC kann sich aber erhobenen Hauptes aus dem Saarlandpokal verabschieden, hat man doch gegen einen namhaften Landesligisten sehr gut mitgehalten und die Partie lange offen gestaltet. Blieskastels sehr junge und recht ungewohnt zusammengesetzte Truppe zeigte große Spielfreude und vor allem großen Kampf, was das Ausscheiden recht leicht verkraften lässt.





Nun heißt es die Kräfte zu bündeln und mit den positiven Eindrücken dieser Partie in die nächste Aufgabe zu gehen und die wird bestimmt nicht einfach: Der SC reist am Wochenende zum Spitzenreiter der Bezirksliga Homburg, dem FC 08 Homburg II. Anstoß für die Erste ist am Sonntag um 15:00 Uhr, die Zweite stellt sich bereits um 13:15 Uhr.





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Autor:
Marc Schaber, 26. August 2009

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