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Futsal löst Hallenfußball bei Aktiven ab!    [Ändern]

 Der Futsal ist im Saarland schon seit Jahren die offizielle Hallenfußballvariante bei der Jugend, nun kommt die Trendwende auch bei den Aktiven...



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VERFASST VON Marc Schaber, 5. Dezember 2014

Die Jugend im Saarländischen Fußball hat den Schritt bereites zur Saison 2009/2010 vollzogen, nun folgen auch die Aktiven: Ab der Saison 2015/2016 wird auch bei den Herren unter dem Hallendach nur der Futsal-Ball rollen! Auf der Pressekonferenz des SFV bezüglich des Volksbanken-Masters 2015 wurde die Änderung bekannt gegeben: Der DFB schreibt vor, dass ab kommendem Winter (genauer gesagt ab dem 1. Januar 2016) offizielle Hallenwettbewerbe ausschließlich nach Futsal-Regeln gespielt werden dürfen. Wir müssen dies umsetzen“, erklärte Adalbert Strauß, der Verbandsspielausschussvorsitzende des SFV. „Wir haben zwar versucht, auf unser gut funktionierendes Volksbanken-Masters nach den herkömmlichen Hallenfußball-Regeln hinzuweisen, aber wir sind nur einer von 21 Landesverbänden und konnten uns nicht durchsetzen. Die Entwicklung ist einfach nicht aufzuhalten“, so Strauß weiter. Nach der aktuellen Hallenrunde will der Verband die entsprechenden Änderungen in seiner Spielordnung vornehmen.

Nun wird man beim SFV in den Dialog mit den Vereinen und vor allem mit den Veranstaltern von Qualifikationsturnieren für das Volksbanken-Hallenmasters gehen. udem muss sich der Verband um die Ausbildung zusätzlicher Futsal-Schiedsrichter bemühen. „Wir haben bereits viele, die die Futsal-Regeln beherrschen, aber aufgrund der hohen Anzahl an Turnieren werden wir diese Kenntnisse noch mehr Unparteiischen vermitteln müssen.“ Strauß ist sich aber sicher, dass Futsal auch im Saarland von Spielern, Vereinen und Fans angenommen wird. „Es gibt noch unterschiedliche Sichtweisen, aber ich denke, in zwei drei Jahren werden wir keine Diskussionen mehr über Futsal haben.“



Bilder wie hier vom Masters-Finale in Völklingen wird es in diesem Jahr zum letzten Mal geben





Bis dahin ist der Futsal bei den Aktiven eine Randerscheinung: Zu den Saarlandmeisterschaftn im Futsal kommen nur rund 100 Fußballfans, während das Volksbanken-Masters tausende Menschen in die Hallen des Landes zieht.

Aber was ist die Neuerung am Futsal: Der Futsal ist die offizielle und einzig anerkannte Hallenfußballvariante der FIFA. Zu den wesentlichen unterschieden gehört vor allem der kleiner (Umfang von mindestens 62 cm und höchstens 64 cm), sprungreduzierte Ball und die Tatsache, dass das Grätsche in Zweikämpfen strengstens untersagt ist. Gespielt wird mit vier Feldspielern und Torwart auf Handablltore ohne Banden, nach Seitenaus erfolgt die Spieleröffnung bein Einkick, mit einer klaren Zeitbegrenzung von 4 Sekunden der Ausführung. Zudem gilt beim Futsal eine verschärfte Rückpass-Regel: Der Torwart darf den Ball nur einmal berühren und dabei höchstens vier Sekunden kontrollieren (dazu gehört auch der Abwurf). Ebenfalls ein Unterschied zum Hallenfußball: Es gibt direkte Freistöße und kumulierte Fouls. Hat eine Mannschaft die maximale Foulanzahl erreicht, erhält der Gegner einen Strafstoß.

Besonders in Südamerika erfreut sich der Futsalsport riesiger Beliebtheit. Verbreitet ist Futsal neben Südamerika vor allem in Südeuropa und Osteuropa. So gibt es in Spanien bereits eine eigene Profiliga mit 16 Mannschaften, die División de Honor. Im europäischen Vereins-Futsal wird seit der Saison 2001/02 von der UEFA ein Landesmeisterpokal, der UEFA-Futsal-Pokal ausgetragen. Brasilien ist vierfacher Weltmeister im Futsal, Spanien konnte bis dahin zwei Titel verbuchen.







Bei der Fugend ist der Futsal längst die einzige Hallenfußballvariante: Der SC Blieskastel-Lautzkirchen veranstaltete im Jahr 2010 die ersten Futsal-Saarlandmeisterschaften, seitdem spielen die Nachwuchskicker von der G- bis in die A-Jugend bei Jungen und Mädchen Futsal, bei der G- und F-Jugend allerdings mit etwas entkomplizierten Regeln.



Auch der Futsal kann die Massen begeistern, wie hier beim Sparkassen-Cup 2010 in Blieskastel





Nun kommt der Futsal also auch bei den Aktiven an, was letztlich nur ein logischer Schritt zu sein scheint, denn die Spielweisen bei Jugend und Aktiven sollten auf Dauer konsistent sein. Es bleibt abzuwarten wie das körperlose Futsal bei Spielern, Trainer und vor allem Fans ankommt, das Verletzungsrisiko sollte sich jedoch merklich reduzieren, die Erfahrung hat man schon im Jugendfußball gemacht.





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Statistiken & Userkommentare:


Autor:
Marc Schaber, 5. Dezember 2014

Aufrufe:
990
Kommentare:
6

Kommentare:
Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare verfügbar


 
Fan (PID=16506)schrieb am 05.12.2014 um 18:50 Uhr
Hoffentlich hat der Verband, oder besser der DFB da die Rechnung nicht ohne den Wirt gemacht. Ich weiß dass speziell bei den Schiedsrichtern Futsal absolut nicht beliebt ist! Könnte mir vorstellen, dass die Spieler das nicht anders sehen.
 
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Marc (PID=858)schrieb am 06.12.2014 um 10:27 Uhr
Also wer sich noch ein paar Eindrücke vom Futsal holen will, dem empfehle sich die Videoserie von SCB-Online.tv aus dem Jahr 2010 von den Saarlandmeisterschaften im Freizeitzentrum. Die Videos gibt es hier: SCB-Online.tv Saarlandmeisterschaften im Freizeitzentrum
 
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Neuer  (PID=1645.2)schrieb am 07.12.2014 um 20:17 Uhr
Endlich mal was gutes. Schnelles Spiel und weniger Fouls! P.s.ein guter Fußballer kann alles spielen!
 
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zuschauer (PID=19476)schrieb am 15.12.2014 um 14:54 Uhr
Dann kann man auch Basketball spielen..darf man genau soviel Körperkontakt haben. Hoffe das alles so bleibt wie es die letzten Jahre war!
 
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Marc (PID=1136)schrieb am 16.12.2014 um 10:32 Uhr
@ Zuschauer: Da dies eine Entscheidung der DFB-Vorgabe folgend ist, ist das schon jetzt definitiv, dass im kommenden Winter Hallenfußball nach Futsal-Regeln gespielt wird, so wie das seit 2010 auch im Jugendfußball der Fall ist...
 
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S. Prechtl (PID=28645)schrieb am 22.12.2014 um 16:59 Uhr
Wie sagt man so schön: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Ich selbst bin schon seit vielen Jahren in einer Futsal-Mannschaft aktiv und kann nur sagen, dass es das Spiel wesentlich schneller und attraktiver macht. Und die Tatsache, dass es weniger Körperkontakt zulässt, macht es noch interessanter. Vielleicht kommen wir dann mal durch die Hallensaison ohne durchgetretene Knochen und Bänder.
 
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