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Relegation? Abstieg? Was entscheidet?    [Ändern]

 Der Kampf um Relegationsplatz zwei und der Kampf gegen den Abstieg faszinieren die Fans der Bezirksliga Homburg auch in diesem Jahr in einem packenden Saisonfinale. Was passieren kann? SCB-Online beantwortet die wichtigsten Fragen!



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VERFASST VON Marc Schaber, 13. Mai 2014

Die Saison 2013/2014 geht am kommenden Wochenende mit dem großen Finale zu Ende und vor allem der Abstiegskampf der Bezirksliga Homburg und der Kampf um den Relegationsrang zwei haben einiges an Spannung zu bieten und natürlich ist es wichtig die Voraussetzungen für den Abstiegskampf zu kennen um zu wissen wie das Team dem man die Daumen drückt spielen muss um auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga Homburg vertreten sein. Nicht möglich ist es jedoch bereits jetzt definitive Aussagen über die Zahl der Absteiger aus der Bezirksliga Homburg zu geben. Hier gibt es die Antwort auf die wichtigsten Fragen:



Mit einem 6:0-Heimerfolg gegen den FC Palatia Limbach II machte die SVG Bebelsheim-Wittersheim vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga Homburg klar und ist damit alle Sorgen los...




Kampf um den Abstieg:


Der Abstiegskampf der Bezirksliga Homburg hat aufgrund der unklaren Voraussetzungen im Saisonfinale einiges an Spannung zu bieten, auch wenn einige Entscheidungen schon gefallen sind:


Wer muss/kann absteigen?

Platz 12 rettet zum Saisonende wie in jeder Saison sicher vor dem Abstieg, einen fünften oder gar sechsten Absteiger kann es gemäß der Auf- und Abstiegsregelung nicht geben (in diesem Fall werden die Ligen auf 17 oder 18 Teams aufgestockt). Auf den Plätzen dahinter wird es komplizierter: Wie viele Absteiger es in der Bezirksliga Homburg am Saisonende geben wird hängt von einigen Faktoren ab, die auch teilweise erste lange nach dem Abpfiff der letzten Saisonspiele feststehen werden.


Was entscheidet im Abstiegskampf?

Grundsätzlich entscheidet für die Platzierung zunächst die höhere Punktzahl, es besteht aber die Chance, dass Punktgleichheit zwischen zwei Teams besteht, dann kommen weitere Entscheidungskriterien zum Einsatz: Im Abstiegskampf entscheiden bei Punktgleichheit folgende Kriterien in der gegebenen Reihenfolge (in allen Ligen):

1. Der direkte Vergleich
2. Die Tordifferenz
3. Die höhere Anzahl der erzielten Tore
4. Ein Entscheidungsspiel


Damit steht also exakt fest, wann welches Kriterium den Ausschlag um den Abstieg gibt und wer unter welcher Konstellation auf dem Abstiegsplatz oder den Abstiegsplätzen steht.


Wie steht es im direkten Vergleich?

Als erstes Entscheidungskriterium gibt der direkte Vergleich im Kampf gegen den Abstieg den Ausschlag, daher stellt sich in der Bezirksliga Homburg die Frage, wie es im direkten Vergleich steht, wurden doch die Direktbegnungen zwischen den drei Abstiegskandidaten schon gespielt:

SV Kirkel - SG Hassel 1:1 | 0:1
SG Hassel - FC Palatia Limbach II 2:2 | 5:2
FC Palatia Limbach II - SV Kirkel 3:1 | 1:1


Der SV Kirkel ist mit derzeit 20 Punkten sicherer Drittletzter der Tabelle, der FC Palatia Limbach II und die SG Hassel machen den letzten und vorletzten Platz unter sich aus. Die Reihenfolge der Mannschaften könnte am Ende darüber entscheiden, wer den Gang in die Kreisliga A antreten muss.





Wann steigt wer ab?

Es gibt mehrere Faktoren, die Einfluss auf die Bezirksliga Homburg bzw. die Zahl der Absteiger aus der Bezirksliga Homburg haben:

1. Der Zweite der Landesliga Ost schafft den Verbandsliga-Aufstieg
2. Der Zweite der Bezirksliga Homburg steigt in die Landesliga Ost auf
3. Der Sieger der Kreisliga-Relegation steigt in die Bezirksliga Homburg auf
4. Der SV Oberwürzbach schafft in der Kreisliga A Höcherberg den direkten Aufstieg
5. Genclerbirgili Homburg schafft in der Kreisliga A Saarpfalz den direkten Aufstieg
6. Die SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim steigt (in die Bezirksliga Homburg) ab
[7. Der zusätzliche Landesliga-Aufsteiger steigt in die Landesliga Ost auf]


Zu Punkt 6: Die SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim steht nach dem 28sten Spieltag der Landesliga Ost punktgleich mit dem TuS Wiebelskirchen mit 24 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Im direkten Vergleich sind beide Teams mit einem 4:7 und einem 2:5 gleichauf, es würde also die Tordifferenz über die Vergabe des vorletzten Tabellenplatzes und damit den möglichen Abstieg entscheiden. Die SG hat eine Tordifferenz von -24 (43:67 Tore), der TuS ist um zwei Tore besser und hat eine Tordifferenz von -22 (57:79 Tore) vorzuweisen. In die Landesliga Ost würden aus der Verbandsliga Nordost folgende Teams absteigen: Die DJK Ballweiler-Wecklingen, die DJK Bildstock, der SV Bliesmengen-Bolchen, der SV St. Ingbert, der FC Palatia Limbach und der TuS Steinbach. Derzeit muss davon aber lediglich die Palatia um den Klassenverbleib zittern, es kann also maximal einen Absteiger aus der Verbandsliga Nordost in der Landesliga Ost geben.
Aus der Landesliga Ost steigt der Meister in die Verbandsliga Nordost auf, eventuell der Tabellenzweiter (s. Punkt 1), wenn er das Relegationsspiel gegen den Tabellenzweiten der Landesliga Nord gewinnt. Als Bezirksliga-Aufsteiger kommt sicher die SVG Bebelsheim-Wittersheim in die Landesliga Ost, hinzu könnte maximal der Tabellenzweite der Bezirksliga Homburg kommen (s. hierzu Punkt Relegation).
Der SV Borussia Spiesen steht als Tabellenletzter und damit als Absteiger sicher fest geht aber in die Bezirksliga Neunkirchen. Der drittletzte Platz der Landesliga Ost rettet also aufgrund der Konstellationen in den Bezirksligen sicher vor dem Abstieg.





Zu den Punkten 4 und 5: Genclerbirgili Homburg führt die Kreisliga A Saarpfalz mit vier Punkten vor dem SV Niederbexbach (würde in die Bezirksliga Neunkirchen aufsteigen) an und hat sogar ein Spiel weniger absolviert als die Verfolger. Schon im Nachholspiel heute auf eigenem Platz gegen den FC 08 Homburg II könnte man den Titel und damit den Aufstieg in die Bezirksliga Homburg perfekt machen. Der SV Oberwürzbach führt die Kreisliga A Höcherberg mit 64 Punkten jeweils einen Punkt vor dem SV Furpach II und dem SC Ludwigsthal an, hat aber ein Spiel mehr absolviert als beide Verfolger. Der SVO könnte also Meister werden, gänzlich leer ausgehen oder aber in die Relegation einziehen, alle Konstellationen sind noch möglich.

Zu Punkt 7: Welches Team der Bezirksligen St. Wendel, Neunkirchen und Homburg in welche Landesliga (Nord oder Ost) aufsteigt ist unter dem Punkt Relegation unten ausführlich erklärt. In der Tat ist es so, dass aufgrund der Konstellationen in den Bezirksliga Punkt 7 und Punkt 2 identisch sind und damit keine unabhängigen Ereignisse darstellen!


Es gibt aufgrund der vielen möglichen Konstellationen zahlreiche mögliche Ausgänge, zusätzlich sorgt die nun beschlossenen SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim für ein Fragezeichen. Nachrücken aus unteren Spielklassen und deren Relegationsrunden ist zur neuen Saison möglich und in der Spielordnung geregelt: Sollte eine Klasse, aus welchen Gründen auch immer, nicht die entsprechende Klassenstärke haben, so wird der freie Platz an den besten Tabellenzweiten aus den Endscheidungsrunden (zunächst Endspielteilnehmer, Halbfinalisten etc.), der nicht aufgestiegen ist und dieser Klasse zugeordnet ist, vergeben. Sollten zwei Mannschaften das Halbfinale erreicht haben, so wird ein weiteres Entscheidungsspiel ausgetragen.

Es steht lediglich fest, dass mit dem Meister eine Mannschaft die Bezirksliga Homburg in Richtung Landesliga Ost verlässt und dass der Meister der Kreisliga A Bliestal in die Bezirksliga Homburg aufrückt. Im Wesentlichen lässt sich nur folgendes sagen:


Auswirkungen der einzelnen Fälle auf den Abstieg der Bezirksliga Homburg:

- Der Fall 2 reduziert die Zahl der Absteiger in der Bezirksliga Homburg um eins, wenn dadurch nicht die SG Rubenheim-Hebritzheim-Bliesdalheim zum Absteiger wird. Sollte die SG der dadurch verursachte zweite Absteiger aus der Landesliga Ost sein, spielt Punkt 2 für die Bezirksliga Homburg keine Rolle.
- Die Fälle 3, 4, 5 und 6 erhöhen die Anzahl der Absteiger aus der Bezirksliga Homburg um jeweils eins.
- Der Fall 7 schiebt ein Team aus der Landesliga Ost in eine Bezirksliga, dort steigen außer dem ASV Kleinottweiler, dem VfB Borussia Neunkirchen II, dem FV Oberbexbach, dem SV Borussia Spiesen und dem TuS Wiebelskirchen alle Teams in die Bezirksliga Homburg ab. Kann also neben dem Landesliga-Abstieg auch den Bezirksliga Abstieg beeinflussen.
- Fall 1 hat Einfluss auf die Zusammensetzung der Landesliga Ost in der Saison 2014/2015 und damit auf die Zahl der Absteiger aus der Landesliga Ost eventuell in die Bezirksliga Homburg. Steigt der zweite der Landesliga Ost auf, sorgt das in der Landesliga Ost für einen Absteiger weniger.


Besonders der Kreisliga-Aufstieg beeinflusst also den Bezirksliga-Abstieg, da die Mannschaften im Falle eines Aufstieges auf mehrere Bezirksligen verteilt werden. Hierbei ist bereits festgelegt, welche Teams aus den Kreisligen in die jeweiligen Bezirksligen aufsteigen. In die Bezirksliga Homburg würden beispielsweise folgende Mannschaften aufsteigen:

- Aus der Kreisliga A Bliestal: Alle Mannschaften der Kreisliga A Bliestal würden in die Bezirksliga Homburg aufsteigen.
- Aus der Kreisliga A Saarpfalz würden folgende Teams in die Bezirksliga Homburg aufsteigen: SV Altstadt, SV Beeden 2, SV Bruchhof-Sanddorf, FSV Jägersburg III, FC 08 Homburg III, Genglerbirgigli Homburg, SC Union Homburg, TuS Lappentascherhof und der SV Reiskirchen II.
- Aus der Kreisliga A Höcherberg würden folgende Teams in die Bezirksliga Homburg aufsteigen: SV Rohrbach II, TuS Rentrisch II, FC Viktoria St. Ingbert II, SV St. Ingbert II und der SV Oberwürzbach.


Wer spielt im Saisonfinale wo gegen wen?

An den letzten beiden Spieltagen kommt es zu keinen direkten Duellen der letzten vier Teams der Liga, die Fans werden wohl umso genauer darauf schauen, wie sich die Gegner der abstiegsbedrohten Teams im Saisonfinale präsentieren werden:

SV Kirkel:
FV Biesingen (A)
SG Ommersheim-Erfweiler-Ehlingen (H)

FC Palatia Limbach II:
SG Medelsheim-Brenschelbach (A)
FV Biesingen (H)

SG Hassel:
SF Walsheim (A)
SVG Bebelsheim-Wittersheim (H)



Wer spielt wo, wenn er absteigt?

Es ist nicht festgelegt in welche Kreisligen die Teams absteigen, die Einteilung der Kreisligen Erfolg nach der Saison (neu) eingeteilt. Des Weiteren steht eine Umordnung der Kreisligen A an. Der Saarländsiche Fußballverband plant die Auflösung der Kreisliga A Höcherberg, in der derzeit die Reserven der St. Ingberter Landes- und Verbandsligisten, sowie der SV Oberwürzbach spielen. Die Vereine der Kreisliga A Höcherberg werden dann zur kommenden Saison der Kreisliga A Saarpfalz und einer neu eingeführten Kreisliga A Nordost zugeordnet. In der neuen Landesliga Nordost spielen dann sämtliche Reserve-Mannschaften von Landesligisten aus dem Ostsaarkreis hinzu kommen die Verbandsliga-Reserven des SV St. Ingbert, SV Furpach und SV Bliesmengen-Bolchen. Diese neue Spielklasse soll grundsätzlich um 13:15 Uhr als Vorspiel der jeweiligen Ersten Mannschaften spielen.


Was sind der Worst- und Best-case?

Im günstigsten Fall für die Abstiegskandidaten der Bezirksliga Homburg schiebt sich die SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim noch auf einen Nichtabstiegsplatz in der Landesliga Ost, der SV Oberwürzbach verpasst den direkten Aufstieg in die Bezirksliga Homburg sowie den Sprung in die Relegation und die Sportfreunde aus Reinheim / der SV Heckendalheim verpassen den Aufstieg durch die Relegation. Komplettiert würde das Wohlfühl-Szenario durch den Relegationssieg des Tabellenzweiten der Bezirksliga Homburg. Dann käme aus der Landesliga Ost kein Team in die Bezirksliga Homburg, der Tabellenzweite und die SVG Bebelsheim-Wittersheim würden in die Landesliga Ost aufsteigen. Aus den Kreisligen käme dann nur der Meister der Kreisliga A Bliestal die Sportfreunde aus Reinheim / der SV Heckendalheim und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Genclerbirgigli Homburg. Dann wäre die Bezirksliga Homburg auch ohne einen Absteiger bei 16 Teams, es muss aber satzungsgemäß immer der Tabellenletzte absteigen. Ein Nachrücker aus der Relegation würde wie oben beschrieben die Liga wohl auffüllen.
Die neue SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim würde dann ggf. zu einem weiteren Nachrücker aus den Kreisligen A bzw. der Relegationsrunde führen, was je nach Konstellation (Oberwürzbach nicht in Relegation) sicherlich auch ein Tabellendritter sein könnte, hierzu gibt es aber keine festgeschriebenen Regelungen und es liegt beim Verbandsspielausschuss dies zu entscheiden. Dieser Nachrücker müsste aber nicht aus der Kreisliga A Bliestal kommen, da der SV Oberwürzbach ebenso in die Bezirksliga Homburg aufsteigen würde und in seiner Spielklasse auch noch Dritter werden könnte.

Im Worst-Case stiegen der SV Oberwürzbach, Genclerbirgigli Homburg und die Sportfreunde aus Reinheim / der SV Heckendalheim direkt in die Bezirksliga Homburg auf, die Sportfreunde aus Reinheim / der SV Heckendalheim würden zusätzlich die Relegation gewinnen. Dann würde der Relagtionsteilnehmer der Bezirksliga Homburg entweder die Relegation gewinnen und die SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim absteigen lassen oder aber verlieren, was die gleiche Folge hätte. In diesem Fall stiegen drei Teams direkt in die Kreisliga A ab. Die Konstellation die neue SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim wurde hier außer Acht gelassen.



Kampf um die Relegation:


Die Konstellation im Abstiegskampf ist also extrem kompliziert und kaum seriös vorherzusagen. Etwas einfacher sieht es da im Kampf um den Aufstieg aus:


Wer kann am Ende auf den Aufstieg hoffen?

Aus den Bezirksligen steigen jeweils die Meister in die zugehörige Landesliga auf. Zur Ermittlung zweier zusätzlicher Aufsteiger spielen die Tabellenzweiten der Bezirksligen Merzig-Wadern, Saarlouis und Saarbrücken in einer Dreierrunde einen zusätzlichen Aufsteiger in die Landesliga Süd oder West aus. Analog läuft es bei den Vizemeistern der Bezirksligen St. Wendel, Neunkirchen und Homburg, die einen Aufsteiger in die Landesliga Nord oder Ost ermitteln. Verzichtet eine Mannschaft auf den Aufstieg oder ist bereits mit einer Mannschaft in der Landesliga vertreten, so ermitteln die restlichen Mannschaften den zusätzlichen Aufsteiger. Die Begegnungen im Südwesten und Nordosten werden ausgelost. Bei Punktgleichheit in der Entscheidungsrunde entscheiden bei Punktgleichheit folgende Kriterien in der gegebenen Reihenfolge:

1. Die höhere Anzahl der erzielten Tore
2. Ein Elfmeterschießen


Die Spiele werden jeweils auf der gemeldeten Sportanlage des spielfreien Vereins in der Entscheidungsrunde ausgetragen. Aber wer zieht überhaupt in die Entscheidungsrunde ein und welche Kriterien entscheiden? Für die Teilnahme an Aufstiegsspielen der Tabellenzweiten entscheiden bei Punktgleichheit folgende Kriterien in der gegebenen Reihenfolge:

1. Der direkte Vergleich
2. Die Tordifferenz
3. Die höhere Anzahl der erzielten Tore
4. Ein Entscheidungsspiel


Auch hier ist der direkte Vergleich das Killerkriterium, wenn zwei Vereine punktgleich sein sollten. Es bietet sich also auch hier der Blick auf die Ergebnisse der Spiele an, die allerdings im Gegensatz zum Abstiegskampf nicht alle ausgespielt wurden:

SV Kirrberg - SF Walsheim 3:0 | 4:5
SC Blieskastel-Lautzkirchen - SV Kirrberg 1:1 | 1:2
SF Walsheim - SC Blieskastel-Lautzkirchen 3:1 | 30ster Spt.


Da der SC Blieskastel-Lautzkirchen maximal noch Punktgleichheit mit dem Tabellenzweiten des SV Kirrberg erzielen kann und im direkten Vergleich unterlegen ist, kann der SC den Relegationsrang zwei aufgrund der zu Grunde gelegten Kriterien nicht mehr erreichen. Die Sportfreunde Walsheim und der SV Kirrberg machen den Kampf um Rang zwei also unter sich aus.


Wer wären die möglichen Relegationsgegener?

Der Kampf um Rang zwei wird also spanender denn je. Alle Vereine die aus der Bezirksliga Homburg aufsteigen könnte, würden in die Landesliga Ost aufsteigen. Aber wer wären die möglichen Gegner in der Relegation? In der Bezirksliga St. Wendel steht mit dem VfL Primstal II der Meister bereits fest um Rang zwei kappeln sich der SV Wolfersweiler (57 Punkte), die SG Bostalsee (53 Punkte) und der FC Lautenbach (54 Punkte). Alle Teams in der Bezirksliga St. Wendel stiegen in die Landesliga Nord auf. Einfacher ist es dagegen in der Bezirksliga Neunkirchen: Dort ist der SC Wemmetia Wemmetsweiler bereits sicherer Zweiter (60 Punkte), könnte aber theoretisch sogar Erster werden und den SV Hirzweiler-Welschbach (65 Punkte) einholen. Beide Teams würden in die Landesliga Nord aufsteigen, nicht in die Landesliga Ost, dorthin würde nur der Zweite der Bezirksliga Homburg aufsteigen und einen zusätzlichen Absteiger aus der Landesliga Ost bewirken. Dies hat auch Einfluss auf den Abstiegskampf der SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim in der Landesliga Ost und damit natürlich auch auf den Abstiegskampf in der Bezirksliga Homburg.


Wann wird die Relegation gespielt?

Als Termine für die Entscheidungsspiele der 16er und 18er Klassen im Saarland sind Mittwoch, der 28. Mai 2014, Sonntag, der 1. Juni 2014, Mittwoch, der 4. Juni 2014 und Samstag der 9. Juni 2014 (Pfingstsamstag) festgelegt. An diesen Terminen werden auch die Entscheidungsspiele um den Landesliga-Aufstieg ausgetragen. Die Spieltermine für die Relegationsspiel um den Landesliga-Aufstieg stehen fest: Dabei muss der Zweite der Bezirksliga St. Wendel (aktuell der SV Wolfersweiler) zunächst am Mittwoch, den 28. Mai 2014, gegen den Zweiten der Bezirksliga Neunkirchen (derzeit der SC Wemmetsweiler) antreten. Der Verlierer trifft am 1. Juni 2014 auf den Zweiten der Bezirksliga Homburg (derzeit SV Kirrberg), der Sieger hat es am 4. Juni 2014 mit dem Homburger Verein zu tun. Der Sieger der Dreierrunde steigt in die ihm zugeordnete Landesliga auf.


Relegation um den Landesliga-Aufstieg:
Der jeweilige Sieger der beiden Entscheidungsrunden steigt in die ihm zugeordnete Landesliga (Nord, Ost, Süd bzw. West) auf

Nordost (Sieger der Relagtionsrunde steigt in ihm zugeordnete Landesliga auf)
Mittwoch, den 28. Mai 2014 um 19:00 Uhr :
Spiel 1: Zweiter Bezirksliga Neunkirchen - Zweiter Bezirksliga St. Wendel

Sonntag, den 1. Juni 2014 um 15:00 Uhr :
Spiel 2: Zweiter Bezirksliga Homburg - Verlierer Spiel 1

Mittwoch, den 4. Juni 2014 um 19:00 Uhr:
Spiel 3: Zweiter Bezirksliga Homburg - Sieger Spiel 1



Im Kampf um Relegationsrang zwei und in der Relegation selbst gibt es also deutlich weniger Fragezeichen, als im Abstiegskampf. Spannend wird es dennoch, wer auch immer am Ende den Sprung in die Relegationsrunde schaffen wird.


Die Bezirksliga Homburg hat also wie die meisten anderen saarländischen Ligen ein spannendes Finale vor sich und auch in diesem Jahr werden die Entscheidung erst am 9. Juni 2014 lange nach dem letzten Abpfiff der regulären Saison fallen.





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Autor:
Marc Schaber, 13. Mai 2014


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