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BZL: Horst Wenzel im Meisterinterview    [Ändern]

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VERFASST VON Marc Schaber, 22. Mai 2017

Er hat es mal wieder geschafft: Bei seiner fünften Trainerstation schaffte Erfolgsgarant Horst Wenzel den vierten Aufstieg und durfte am Wochenende mit den Sportfreunden aus Walsheim die Meisterschaft in der Bezirksliga Homburg und den Aufstieg in die Landesliga Ost feiern. Auf SCB-Online stellt es sich zum traditionellen Meisterinterview:


SCB-Online: Hallo Horst. Herzlich Willkommen zum Meisterinterview der Bezirksliga Homburg und herzlichen Glückwunsch zum Titelgewinn und dem damit verbundenen Aufstieg!
Horst Wenzel: Hallo Marc, vielen Dank für deine immer netten Worte. Ich bin sehr stolz, dass ich dieses Interview geben darf

SCB-Online: Konntest Du am Sonntag glauben, was da auf den Sportanlagen in Walsheim und Ommersheim passiert ist?
Horst Wenzel: Du arbeitest ein ganzes Jahr in vielen Trainingseinheiten am Erfolg deines Teams. Dazu kommen die Vorbereitungen im Sommer und im Winter. Viele Testspiele werden absolviert. Du versuchst in 29 Meisterschaftsspielen dir eine gute Basis zu erarbeiten und dann kommt wirklich so ein Tag wie letzten Sonntag, an dem es heißt, hob oder Top. Wahnsinn, dass es am letzten Spieltag solch ein Finale gegeben hat. Dies alles zu realisieren wird noch einige Tage in Anspruch nehmen.





SCB-Online: Die Sportfreunde Walsheim haben eine unglaubliche Geschichte geschrieben: Vom Abstiegskandidaten zum Meister. Wie ist so etwas zu erklären?
Horst Wenzel:Wir haben in der letzten Saison über das ganze Jahr hinweg eine schwache Leistung erbracht. Weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Die damals permanent im Raum stehende Angst des Abstiegs hat uns im positiven Sinne geformt. Trainingsbereitschaft und Engagement, Einsatz, Wille, Spielvorbereitung, alles Eigenschaften die zum Erfolg führen, wurden deutlich verbessert.

SCB-Online: Hast Du daran geglaubt, dass an diesem Wochenende eine Entscheidung im Titelrennen fällt?
Horst Wenzel: Ein ganz klares Ja. Hab mir sogar Ersatzkleider mitgenommen, falls ich eine Bierdusche abbekomme. Ommersheim hat Zuhause vielen Mannschaften aus dem oberen Drittel (zum Beispiel der FC Bierbach, wir die SF Walsheim und die SF Reinheim) Punkte abgenommen. Dazu kam noch, dass Mengens Erste auswärts antreten musste und ein Spieler wie Ruben Brocker in der Zweiten nicht auf Torjagd gehen konnte.

SCB-Online: Was war der Knackpunkt der Saison, an dem Du wusstet: Das könnte was werden mit dem Titel?
Horst Wenzel: Da sind in der Rückrunde einige zu nennen: Wir lagen in vielen Begegnungen (SV Altheim, SG Erbach, FC Viktoria St. Ingbert, SG Hassel) schon mit zwei Toren in Rückstand und haben es immer wieder geschafft, diese Spiele zu gewinnen oder wie in Erbach wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Da ist natürlich eine gehörige Portion Glück dabei, aber ohne eine intakte Mannschaft ist dies nicht zu bewerkstelligen!





SCB-Online: Für Dich ist es bereits der vierte Aufstieg beim fünften Verein. Du gehörst damit zweifellos zu den erfolgreichsten Trainern im Bliestal. Wie ordnest Du diesen Titel ein?
Horst Wenzel: Jeder Aufstieg hatte seine Besonderheiten, wobei dies zweifelsohne der unerwartetste war. Ich war immer in Orten tätig, in dem der Fußballverein einen großen Stellenwert hatte. Dies machte die Sache natürlich etwas einfacher, weil man immer große Unterstützung durch das eigene Publikum hatte. Auch was die Vorstände der jeweiligen Vereine betrifft, konnte ich mich immer großer Unterstützung erfreuen. Bernd Kreuz, SV Webenheim; Thomas Krebs, SV Wolfersheim, Peter Nagel, SF Reinheim und Pirmin Langenbahn, SF Walsheim waren oder sind in ihren Ämtern nicht so einfach zu ersetzen.

SCB-Online: Wie froh bist Du, dass der Titel am Ende nicht am grünen Tisch entschieden wurde sondern auf dem Platz?
Horst Wenzel: Eine sportliche Entscheidung ist natürlich immer das Beste. Dennoch bin ich gespannt wie die Geschichte letztendlich ausgehen mag, obwohl sie nun keinen Einfluss mehr hat.

SCB-Online: In der kommenden Saison geht es in der Landesliga Ost zur Sache. Wie groß schätzt Ihr den Leistungsunterschied zur Bezirksliga Homburg ein?
Horst Wenzel: Die Landesliga ist schon eine andere Hausnummer. Aber ich denke, man wächst an seinen Herausforderungen. Einstellung, Kampf und Laufbereitschaft bringen wir mit, spielerisch müssen wir uns allerdings steigern!

SCB-Online: Welche Bedeutung hat es für den Verein nun in der Landesliga und mit einer aufstiegsberechtigten Reserve in der Kreisliga A Höcherberg an den Start zu gehen?
Horst Wenzel: Da mach ich mir schon seit einiger Zeit so meine Gedanken. Es ist Neuland für den Verein und auch für viele Spieler. Wir verfügen über einen sehr kleinen Kader. Einen Konkurrenzkampf hat es bisher nicht gegeben. Wenn wir nicht noch Unterstützung durch Neuzugänge bekommen, wird es eine schwere Saison werden, bei der sich einige vielleicht sogar wieder die Zeiten der Bezirksliga wünschen.

SCB-Online: Wird es in der kommenden Saison Veränderungen im Kader und/oder im Trainerstab geben?
Horst Wenzel: Wie schon seid langem bekannt, wechselt unser Co-Trainer Sascha Theis als Trainer nach Biesingen. Diesen Verlust werden wir nicht so einfach kompensieren können. Sascha wird eine große Lücke hinterlassen, als Spieler ist er gut, als Mensch einfach genial. Seinen Posten wird Joachim Schubert übernehmen. Mit Matthias Schmidt (SG Parr Medelsheim) und den Brüdern John und Jim Stumpf (SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim) können wir unseren Kader etwas vergrößern.



Meister der Bezirksliga Homburg 2016/2017: SF Walsheim HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH



SCB-Online: Wie liefen die Feierlichkeiten ab und was steht noch an?
Horst Wenzel: Walsheim ist ein Feier-Dorf. Die Verantwortlichen im Verein werden sich da sicherlich etwas einfallen lassen. Schließlich hat auch unsere Damenmannschaft den Titel geholt und die Aktiven den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Für Samstag wird aber zuerst ein Reisebus gechartert, mit dem es zur Karlsberg-Meisterfeier in die KUFA geht

SCB-Online: Ihr habt Euch lange einen harten Dreikampf um den Titel mit dem SV Bliesmengen-Bolchen II und dem FC Bierbach um den Titel geliefert. Wie schätzt Du die Chancen des BFC in der Relegationsrunde ein?
Horst Wenzel: Mengen hat als Aufsteiger eine grandiose Runde gespielt. Auch sie waren ein Überraschungsteam dieser Saison. Schade das sie jetzt eine etwas negative Presse wegen des Einsatzes eines eventuell nicht berechtigten Spielers bekommen haben. Bierbach stellt die stärkste Mannschaft der abgelaufenen Saison und wenn es jemand schaffen kann durch die Relegation aufzusteigen, dann ist es der FC Bierbach.





SCB-Online: Noch ein Blick über den Tellerrand der Bezirksliga Homburg hinaus: Der SV Bliesmengen-Bolchen steht im Relegationsspiel um den Saarlandliga-Aufstieg, der SC Blieskastel-Lautzkirchen II steht in der Bezirksliga Homburg, ebenso wie der TuS Ormesheim. Wie hast Du das Saisonfinale in den anderen Ligen verfolgt?
Horst Wenzel: Ich interessiere mich sehr für den Saarland-Fußball und bin immer gut informiert. Von der Kreisliga bis zur Verbandsliga liegt mein Augenmerk. Ich lese auch die Aufstellung von Wörschweiler und dem Lappentascherhof. Ich bin Amateur und stehe dazu.





SCB-Online: Kurzer Blick in den Profifußball: Wem drückt Ihr die Daumen, wenn Du nicht bei den SF Walsheim an der Seitenlinie steht?
Horst Wenzel: Ich war in jungen Jahren Schalke Fan, aber das ist ewig her. Heute drücke ich meistens den Außenseitern die Daumen. Schade das Darmstadt abgestiegen ist, hätte es Thorsten Frings gegönnt. Bei internationalen Spielen bin ich dann aber wie viele andere auch, Bayern oder Dortmund Fan.

SCB-Online: Wie bei jedem Meisterinterview die traditionelle Schlussfrage: Wie oft schaust Du auf SCB-Online vorbei?
Horst Wenzel: Täglich, manchmal sogar mehrmals. Vor allem wenn es um Diskussionen geht, wobei mir die Kommentare in der Anonymität manchmal sehr ärgern. Marc Schaber, Du und dein Team, ihr verleiht dem Amateur Fußball einen Hauch von Professionalität. Vielen Dank dafür!

SCB-Online: Vielen Dank für Deine Zeit! Ich wünsche Dir schöne Feierlichkeiten und eine erholsame Sommerpause!
Horst Wenzel: Hab ich wie immer gerne gemacht. Wünsche dir ebenfalls eine gute Zeit.





 
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Autor:
Marc Schaber, 22. Mai 2017

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