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Habkirchen-Frauenberg: Die Gründe für das Aus    [Ändern]


VERFASST VON Marc Schaber, 7. August 2013

Es schlug ein wie eine Bombe: Am 7. Juni 2013 veröffentlichte SCB-Online dass der Landesligist des FC Habkirchen-Frauenberg keine Mannschaft in der neuen Saison stellen würde.

Der FC Habkirchen-Frauenberg wird in der kommenden Saison keine Mannschaft in die Landesliga Ost melden und von der Landkarte des Bliestal-Fußballs verschwinden. Auf Nachfrage bestätigte der Saarländische Fußballverband vertreten durch den Verbandsspielausschuss Adalbert Strauß SCB-Online die Abmeldung des FC Habkirchen-Frauenberg. "Der 1. Vorsitzende des FC Habkirchen-Frauenberg, Herr Marcel Jantzen hat mit Schreiben vom 05. Juni 2013 mitgeteilt, dass die deutsch französische Kooperation FC Habkirchen-Frauenberg in der kommenden Saison 2013/2014 ruhen wird und dass sie keine aktiven Mannschaften melden werden." (SCB-Online, 7. Juni 2013)

Besonders pikant war diese Meldung seinerzeit, weil sie auch den SV Reiskirchen und die DJK St. Ingbert vor dem Abstieg rettete. nun sind zwei Monate vergangen, seit die sportliche Geschichte des FC Habkirchen-Frauenberg zu Ende ging und der langjährige Spielausschuss-Vorsitzende des FC Habkirchen äußerste sich im SaarAmateur zu den Gründen, warum es trotz sportlichen Erfolgs am Ende abrupt zu Ende war mit dem Pilotprojekt. Seinerzeit im Jahr 2004 schlossen sich die Nachbarvereine des FC Habkrichen und des US Frauenberg zusammen, was vor allem deshalb etwas Besonderes war, da eine Spielgemeinschaft länderübergreifend funktionieren sollte. "Beide Vereine hatten nicht mehr genügend Spieler, um eine Mannschaft zu stellen. Da lag es nahe die Kräfte zu bündeln.", erklärte Hess im SaarAmateur. "Das war natürlich eine größere Sache und lief auch über die Regierungen." Es galt vor allem auch viele organisatorische Fragen zu klären, gab es doch zu Beginn der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Anlaufschwierigkeiten und so war nicht geregelt, ob Krankenwagen die Spieler im jeweils anderen Land fingieren durfte. "Da gab es mal einen Fall, wo das so funktioniert hatte. Später wurde das dann auf höchster Ebene geklärt."

Sportlich lief es in Habkirchen-Frauenberg dagegen blendend: Der FC Habkirchen-Frauenberg schrieb in den letzten Jahren eine Erfolgsgeschichte: Am 22. Mai 2010 steig man durch einen Relegationssieg gegen den SV Kirrberg in Einöd-Ingweiler aus der Kreisliga A Bliestal in die Bezirksliga Homburg auf und im Zuge der Klassenreform schaffte man auch dort den Aufstieg. So zählte man als Landesligist zu den klassenhöchsten Teams des Bliestals. "Nach zwei Meisterschaften und Aufstiegen haben wir uns dann im letzten Jahr für die Landesliga qualifieziert und auch dort eine ordentliche Rolle gespielt." Tatsächlich hatte man sich mit Rang den Klassenverbleib in der Landesliga Ost sportlich gesichert. Auch die Reserve stand am Ende mit Rang 10 in der Kreisliga A Bliestal gut da und stellte hinter der SG Gersheim-Niedergailbach II die beste Reserve der Kreisliga A Bliestal.

Am Ende scheiterte das ehrgeizige Projekt im Sommer 2013 dennoch. "Man muss feststellen, dass immer weniger Spieler aus den beiden Orten in der Mannschaft standen. Zum Schluss ja gar keiner mehr. Das waren nur noch Spieler von außerhalb, was natürlich die Identifikation der Zuschauer mit dem Verein erschwerte." Auch der Rücktritt von Trainer Dan Lambert im Dezember 2012 machte dem Verein zu schaffen. Lambert habe, so Hess, die Spieler stets gut im Griff gehabt. Unter seinem Rücktritt "litt auch die Disziplin der Mannschaft." Aber auch aus organisatorischer Sicht gab es Probleme: "Entscheidend war dann, dass in drei Generalversammlungen kein neuer Vorstand gefunden werden konnte. Einen Kandidaten als 1. Vorsitzenden hatten wir zwar, aber es waren ja noch weitere Ämter zu besetzen.", berichtet Hess.

Am Ende blickt man zurück auf eine erfolgreiche Zeit, die plötzlich zu Ende ging: "Ich selbst hätte gerne noch weitergemacht und bin auch zuversichtlich, dass wir einen Großteil der Mannschaft gehalten hätten. Nun ist es eben anders gekommen." Der FC Habkirchen-Frauenberg ist vollkommen von der Fußballlandkarte verschwunden und stellt zur Saison 2013/2104 keine Mannschaft mehr. "Geärgert hat mich zum Abschluss nur dass sich ausgerechnet die Vereine, die sich immer über die angeblich so undisziplinierten Franzosen beschwert haben, nun bei unserer Mannschaft bedienen.", resümiert Hess.





 
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Autor:
Marc Schaber, 7. August 2013

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Datum05.11.2018 um 10:30 Uhr
KategorieFußball
AutorSCB-Online
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