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Verbandstag 2020: Alle Infos und Ergebnisse    [Ändern]

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VERFASST VON Marc Schaber, 19. September 2020

Am Samstag, den 19. September 2020 war es so weit: Der ordentliche Verbandstag des Saarländischen Fußballverbandes (SFV) stand in der Saarlandhalle an. Die Vereinevertreter aller saarländischen Vereine versammelten sich somit mit viel Abstand unter den geltenden Hygienebestimmungen in der Saarbrücker Saarlandhalle. Um kurz nach 9:00 Uhr begrüße der SFV-Vizepräsident Adrian Zöhler die anwesenden Vereinsvertreter sowie einige Gäste, darunter Uwe Conrad den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, den 1. Vizepräsidenten des Deutschen Fußballbundes (DFB) Dr. Rainer Koch , den Vizepräsidenten des Landessportverbandes des Saarlandes (LSVS) Bodo Wilhelmi, den ehemaligen Präsidenten des SFV Franz-Josef Schumann sowie das SFV-Ehrenmitglied Hans-Peter Becker. Es folgten Grußworte der Gäste Uwe Conrad, Dr. Rainer Koch und Udo Wilhelmi, die sowohl den Neubau des Ludwigsparkstadions, die Entwicklung im Amateurfußball, die Bedeutung des Ehrenamtes und die Rolle des Deutschen Fußballbundes im Fußball sowie dessen finanzielle Lage thematisierten. Dr. Rainer Koch überreichte dem scheidenden SFV-Vizepräsidenten Zöhler ein Trikot der Nationalmannschaft und danke ihm für sein Engagement.

Nach den Grußworten begann der der richtungsweisende Teil der Veranstaltung, der mit der Feststellung der Stimmberechtigten Mitglieder begann: Insgesamt waren 287 Vereine anwesend, was zu 476 Stimmen führt. Die Zahl der gültigen Stimmen kann aber im Laufe der Veranstaltung schwankt insbesondere nach der Entlastung der Vorstandschaft. Der SFV-Vorstand schlug im folgenden eine Wahlkommission vor, die von den anwesenden Mitgliedern und Vereinsvertretern mit großer Mehrheit bestätigt wurde.

Es folgten die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder beginnend mit dem Vizepräsidenten Adrian Zöhler, der auf die letzten Jahres seiner Amtszeit zurückblickte, die unter anderem von der LSVS-Finanzkrise geprägt war. Zöhler hatte das Amt des LSVS-Präsidenten vor rund zwei Jahren übernommen und aktiv an der Neugestaltung des LSVS mitgewirkt. Zöhler dankte vor allem auch seinem Vorgänger Franz-Josef Schumann. Auch die „größte Krisensituation in Deutschlands nach Ende des zweiten Weltkrieges“, wie Zöhler die Corona-Krise nannte, hatte große Auswirkungen unter anderem auch die Aussetzung des Spielbetriebes im März diesen Jahres, der erst vor einigen Wochen wieder aufgenommen wurde. Der SFV nutzte in diesem Zeitraum viele Online-Tools um den Kontakt zu den Vereinen zu halten und richtete den ersten virtuellen Verbandstag in Deutschland aus, der gleichzeitig als Vorbild für viele andere Landesverbände diente. Zöhler betonte nochmals, dass es keinen Plan B in dieser Krise geben und man vor historische Aufgaben unter anderem auch finanzieller Art stehe. Zum Ende wandte sich Zöhler persönlich an die Anwesenden und dankte vielen seiner Mitstreitern, dem tollen Team des SFV und allen ehrenamtlichen Helfern für den Fußball: Er habe durch sein Engagement im LSVS und SFV sowie die Herausforderungen durch die Corona-Krise die „Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht“ und nach Rücksprache mit seinen Ärzten „sich lieber selbst ausgewechselt, ehe ihm der Herrgott die Rote Karte zeigt“. Ab heute Nachmittag gelte seine komplette Aufmerksamkeit seiner Gesundheit und seiner Familie, werde aber dem Fußballsport erhalten bleiben.

In der Folge wurde der Kassenprüfbericht von Peter Wöhe von der Ernst & Young GmbH (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) verlesen. Die Jahresabschlüsse (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) 2017, 2018 und 2019 wurden geprüft. Die Korrektheit der Buchführung hinsichtlich der gesetzlichen Grundlagen wurde bestätigt. Die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder wurden im SAARFUSSBALL veröffentlicht und es gab keine Fragen der Anwesenden zu den Berichten.

Als Versammlungsleiter wurde vom SFV-Vorstand Herbert Eder vom FC 08 Homburg vorgeschlagen und von der Versammlung mit großer Mehrheit bestätigt. Eder übernahm nun das Mikrofon und bat die Anwesenden um die Entlastung der Vorstandschaft und der vom Verbandstag gewählten Mitglieder der Verbandsorgane. Die Entlastung erfolgte mit 395 Ja-Stimmen bei 17 Enthaltungen und 11 Nein-Stimmen. Die Mitglieder des SFV-Vorstandes verließen daraufhin die Bühne und machten Platz für einen neuen Vorstand. Die Anwesenden waren gespannt, wer die Plätze zukünftig füllen würde und nun wurde es ernst beim Verbandstag des SFV und die Neuwahlen des Verbandsvorstandes stand an.

Eder moderierte durch die Abstimmung und die neuen Teams in der Wahl um die SFV-Vorstandschaft stellten sich in einem 10-minütigen Slot in alphabetischer Reihenfolge vor. Vor der Abstimmung waren 292 Vereine anwesend.

Udo Hölzer übernahm das Mikrofon und bewarb sich als Präsident des Saarländischen Fußballverbandes. Hölzer unterstrich seine Verbundenheit zum Sport allgemein und zum Fußball im Speziellen. Fußball habe als Mannschaftssport einen besonderen Wert und er hob in seiner Rede immer wieder den Teamgedanken hervor. Er habe sich in der Fußballfamilie immer Wohl gefühlt und blickte auf einige Ereignisse seiner Laufbahn als Spieler und Trainer zurück. Hölzer hob seine Vorstellung als „Kapitän der saarländischen Fußballfamilie“ hervor in der er großen Wert auf Ausbildung und Weiterbildung sowie Qualifizierung legen will um den „Fußball gemeinsam nach vorne zu bringen und gemeinsam im Sinne des Fußballs die Weiterentwicklung zu begleiten“.

Als zweite Kandidat hatte Thorsten Klein das Wort und dankte zunächst Adrian Zöhler und seinem Team für sein Engagement. Vom Verbandstag ginge das Signal aus „mit neuer Führung und neuen Kräften“ die Zukunft des SFV zu gestalten. Der Verband sei ein „Dienstleister der Vereine“ und man wolle beispielsweise die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle an die Arbeitszeiten der Ehrenamtler anzupassen. Transparenz und Hilfestellungen für die Vereine seien wichtig. Gerade in der Corona-Krise braucht man Hilfestellungen, die nicht jeder Verein für sich selbst erarbeiten müsse. Im Sinne einer Genossenschaft wolle man bessere Einkaufspreise erzielen und Vereine auf Fördermöglichkeiten hinweisen. Er wolle mit Univ.-Prof. Dr. med. Tim Meyer eine Hygienekonzept für den Saar-Fußball zu erstellen. Man wolle eine Verband der sich „von unten und von oben“ fit für die Zukunft machen und „mit neuer frischer Denkweise Probleme lösen von denen man vielleicht gar nicht wusste“, dass sie existieren. Sein Team, das seit anderthalb Jahren zusammen ist, wolle seine Ideen in einen Topf werden und Lösungen finden. Im Falle eines Wahlerfolges wolle er den Unterlegenen die Hand reichen. Es sei ein „Unding, dass der SFV im LSVS nicht vertreten ist“. Er trete aus purer Überzeugung an und wolle den SFV mit „Kompetenz und Leidenschaft“ führen.

Als dritter Kandidat hatte nun Heribert Ohlmann das Wort und nahm auf „Kommunikationsstörungen innerhalb des SFV“ Stellung. Er warf im Kontext des Rücktritts von Zöhler die Frage auf, was wir dem Ehrenamt zumuten und wünschte dem ausgeschiedenen Vizepräsidenten viel Gesundheit. Ohlmann wolle sich für die „schönste Nebensache der Welt“ stark machen. Der Fußball finde jedes Wochenende und darüber hinaus in den Vereinen vor Ort statt. Die Mitglieder der Mannschaft 2020 haben ihm die Spielführerbinde angeboten und aus Verantwortung für den Verband habe er diese Herausforderung angenommen, weil er von seinem Team überzeugt sein. Er wolle den Umbruch gestalten und den Verband mit einer guten Mischung aus erfahrenen Funktionären und jungen Kräften in die Zukunft führen. Er habe in der sportpolitischen Welt ein gutes Netzwerk und erfahrene Menschen und Experten an seiner Seite und stellte als einziger Kandidat sein Team im Detail vor.

Eder bedankte sich bei allen Kandidaten dafür, dass sie die Redezeit eingehalten haben. Nun begann die Abstimmung bei der im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit benötigt wurde. Das Ergebnis lautete wie folgt: Thorsten Klein (161 Stimmen), Heribert Ohlmann (218 Stimmen) und Udo Hölzer (69 Stimmen). Damit stand eine Stichwahl zwischen Heribert Ohlmann und Torsten Klein an. Diese konnte Heribert Ohlmann mit 250 Stimmen für sich entscheiden und ist damit neuer Präsident des Saarländischen Fußballverbandes. Er nahm die Wahl an und bedankte sich bei seinen Konkurrenten.

Ohlmann schlug nun als Vizepräsident Lars Dietrich (SV Felsberg) vor, der sich kurz den Anwesenden vorstellte. Dietrich erhielt bei der Abstimmung 224 Ja-Stimmen, bei 69 Enthaltungen und 26 Nein-Stimmen und nahm die Wahl an. Als 2. Vizepräsident schlug Ohlmann den Juristen David Lindemann vom FC Palatia Limbach vor. Lindemann erhielt 345 Ja-Stimmen, 22 Nein-Stimmen bei 49 Enthaltungen und nahm die Wahl an. Als Schatzmeister wurde der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Uli Kiefer (SV Weiskirchen) vorgeschlagen. Kiefer wurde mit 388 Ja-Stimmen, 11 Nein-Stimmen bei 18 Enthaltungen von der Versammlung gewählt und nahm die Wahl an. Als Justiziar wurde Rechtsanwalt Joachim Schmieden (SV Scheidt) vorgeschlagen, der schon seit 2001 für den SFV tätig ist, wurde mit 327 Ja-Stimmen, 43 Nein-Stimmen bei 37 Enthaltungen gewählt und nahm die Wahl an.

Es ging nun munter weiter mit den Neuwahlen. Als Vorsitzender des Verbandsspielausschusses wurde Josef Kreis vom SV Nalbach vorgeschlagen, wurde mit 342 Ja-Stimmen, 46 Nein-Stimmen bei 31 Enthaltungen gewählt und nahm die Wahl an. Als Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses wurde der 62-jährige Rainer Lauffer vom FC Palatia Limbach bzw. VfB Borussia Neunkirchen vorgeschlagen, wurde mit 283 Ja-Stimmen, 69 Nein-Stimmen bei 67 Enthaltungen gewählt und nahm die Wahl an. Als Pressesprecher wurde der 38-järhige Hasborner Michael Scholl vorgeschlagen, wurde mit 386 Ja-Stimmen, 23 Nein-Stimmen bei 11 Enthaltungen gewählt und nahm die Wahl an. Nicole Recktenwald wurde als Verantwortliche für den Frauen- und Mädchenfußball gewählt, die krankheitsbedingt nicht vor Ort sein konnte. Recktenwald wurde mit 341 Ja-Stimmen, 38 Nein-Stimmen bei 26 Enthaltungen gewählt und nahm die Wahl an. Damit war der SFV-Vorstand komplett gewählt.

Als Vorsitzender der Verbandsgerichtes wurde Dieter Manville vorgeschlagen, wurde mit 306 Ja-Stimmen, 43 Nein-Stimmen bei 56 Enthaltungen gewählt und nahm die Wahl an. Nun wurden die Beisitzer im Verbandsgericht gewählt. Bernd Kuhn, Albert Marekfia, Reinhard Reis, Manfred Schmitt und Christian Schulz wurden im Block gewählt. Das Ergebnis waren 269 Ja-Stimmen, 26 Nein-Stimmen bei 21 Enthaltungen und nahmen allesamt die Wahl an. Als Vorsitzender der Verbandsspruchkammer Aktive wurde Heinz Müller vorgeschlagen und gewählt. Auch die Beisitzer der Verbandsspruchkammer Aktive wurden im Block gewählt. Wolfgang Kunz wurde als Vorsitzender der Verbandsspruchkammer Jugend wurde Wolfgang Kuntz (wieder-)gewählt (318 Ja-Stimmen, 29 Nein-Stimmen bei 35 Enthaltungen). Die Mitglieder der Verbandsspruchkammer Jugend wurden ebenfalls im Block gewählt. Es gab allerdings Probleme bei der Abstimmung in einem Block der Saarlandhalle zudem drückte Neu-Präsident Ohlmann in dieser Phase der Abstimmungen sehr stark auf das Gaspedal. Berthold Müller wurde als Spielleiter der Saarlandliga gewählt (357 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen bei 28 Enthaltungen). Auch die Vereinsvertreter für den Ehrenrat wurde im Block gewählt. Aus dem Ostsaarkreis waren dies Peter Nagel (SF Reinheim) sowie Hans Ecker (SG Erbach). Die Mitglieder des Verbandsschiedsrichterausschusses um Obmann Dr. Volkmar Fischer wurden von der Versammlung bestätigt. Als Verbandsschiedsrichter-Lehrwart wurde Thomas Knoll bestätigt. Damit steht die neue Mannschaft des SFV-Vorstandes und man darf gespannt sein, wie die „neuen an der Spitze“ die Geschicke des SFV führen werden.

Joachim Schmieden erhielt die Verbandsehrennadel in Gold. Nur noch drei Mitglieder des alten Vorstandes sind damit im Amt. Es folgte einige Ehrungen für verdiente Mitglieder des SFV-Vorstandes: Adrian Zöhler, Karl-Heinz Hilpert, Adalbert Strauß, Rainer Bommer, Harald Klyk und Bernhard Bauer wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Versammlung stimmte der Ernennung zu Ehrenmitgliedern mehrheitlich zu. Nachfolgend wurde der zurückgetretene SFV-Präsident Franz Josef Schumann von der Versammlung zum Ehrenpräsidenten ernannt. Der Rücktritt Schumanns sei eine LSVS-Angelegenheit gewesen betonte der neue Präsident Ohlmann.

Es folgte die Festlegung der Verbandsbeiträge für die einzelnen Ligen (292 Ja-Stimmen, 23 Nein-Stimmen, 24 Enthaltungen). Vor der Änderungen der Satzungen und Ordnungen wurde eine 10-minütige Pause eingelegt.

Durch die Änderungen der Satzungen und Ordnungen führte Verbandsjustiziar Joachim Schmieden die anwesenden Vereinsvertreter. In den letzten drei Jahren gab es Änderungen an den Satzungen und Ordnungen, die den Anwesenden in schriftlicher Form vorlagen. Die Änderungen wurden dabei hervorgehoben und Schmieden erläutert. Schmieden schlug eine Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens vor und fasste die Tageordnungspunkte 11 und 12 damit zusammen: Die Anträge der Vereine wurden im Sachzusammenhang zu den Änderung der Satzungen besprochen werden. Die Verfahrensweise wurde von den Anwesenden befürwortet und die Abstimmung war entsprechend positiv.

Begonnen wurde mit der Satzung des SFV, wo vor allem redaktionelle Änderungen vorgenommen wurden. Entsprechend wurden den Änderungen in der Satzung von der Versammlung zugestimmt (330 Ja-Stimmen).

In der Jugendordnung wurde die Rechtsgrundlage für den Spielbetrieb aufgenommen und den Kreisjugendausschüssen individuelle Organisationsbefugnisse zugesprochen. An verschiedenen Stellen wurden aufgrund der Corona-Pandemie entsprechende Öffnungsklauseln für die Saison 2019/2020 und 2020/2021 ergänzt. Den Änderungen wurde von der Versammlung zugestimmt (326 Ja-Stimmen). Im Zusammenhang der Jugendordnung wurde der Antrag des SV Oberwürzbach zu §10 der Jugendordnung bearbeitet, der eine frühere Freigabe der Junioren für den spielbetrieb der Aktiven. Ein Antrag 2012 scheiterte, da er gegen geltendes DFB-Recht verstößt. Entsprechend würde auch diese Änderung vom DFB laut Schmiedens Einschätzung entsprechend rückgängig gemacht. Der SV Oberwürzbach nahm dazu Stellung und begründete seinen Antrag damit, dass die A-Jugenden nach dem Antrag 2012 nicht wie gewünscht geschützt wurden und viele Spieler dem Sport verloren gingen. Ein Vertreter des FC Reimsbach meldete sich zu Wort und kritisierte, dass der Verbandsvorstand den Beschluss vom 2012 rückgängig gemacht hatte. Es folgte die Abstimmung über den Antrag: Dem Antrag wurde mit großer Mehrheit stattgegeben. Damit dürfen Spieler zukünftig früher in Aktivenmannschaften spielen. Über Anträge der DJK Püttlingen wurde nicht abgestimmt, weile die Änderungen bereits umgesetzt wurden.

Es folgte die Abstimmung über die Rechtsordnung in der neue Reglungen zur Berichtserstattung von Schiedsrichtern, ebenso ein Beistand für Schiedsrichter bei Verhandlungen für Schiedsrichter sowie einige redaktionelle Änderungen umgesetzt wurden. Den Änderungen wurde zugestimmt (314 Ja-Stimmen).

Danach wurde die Strafordnung behandelt: Die Obergrenzen der Geldstrafen wurden grundsätzlich aufgehoben, die Obergrenze aus der Satzung ist anzuwenden, was eine Erhöhung der zu erwartenden Geldstrafen bedeutet. Ansonsten gab es lediglich redaktionelle Änderungen. Den Änderungen wurde zugestimmt (301 Ja-Stimmen). Zur Strafordnung gab es einen Antrag des Verbandsspielausschusses Spielsperren nur noch auf Pflichtspiele bezogen auszusprechen und nicht mehr zeitlich bezogen. Dem Antrag wurde zugestimmt (315 Ja-Stimmen).

Auch Änderungen in der Schiedsrichter-Ordnung wurden besprochen: Die Unparteiischen haben diese selbst in monatelanger Arbeit überarbeitet. Neben redaktionellen Änderungen gab es vor allem Änderungen hinsichtlich der Gewaltprävention sowie Sonderregelung für die Corona-Pandemie. Den Änderungen wurde zugestimmt (323 Ja-Stimmen). Diesbezüglich gab es einen Antrag des TuS Lappentascherhof zum Schiedsdrichter-Soll, die eine Arbeitsgruppe für den Schiedsrichter-Soll fordert (die bereits existiert), die um eine Reihe von Vereinsvertretern erweitert wird. Dem Antrag wurde zugestimmt (299 Ja-Stimmen). Damit haben sich die übrigen Anträge zum Thema Schiedsrichter-Soll erledigt. In einem Antrag der SF Köllerbach geht es um die Besetzung der Freundschaftsspiele mit Nachwuchsschiedsrichtern. Der SFV-Vorstand sieht darin eine Nachwuchsförderung für junge Schiedsrichter und schlägt eine Ablehnung des Antrages vor. Der Antrag der SF Köllerbach wurde mit 144 Nein-Stimmen bei 122 JA-Stimmen abgelehnt.

Als nächstes wurde die Spesenordnung besprochen, die keine wesentlichen Veränderungen enthält. Es wurde eine Zuwendungsobergrenze für Vorstandsmitglieder festgelegt. Den Änderungen wurde zugestimmt (291 Ja-Stimmen). Auch die Änderungen der Ehrungsordnung die jeweils nur redaktionelle Änderungen enthält wurde von der Versammlung beschlossen (313 Ja-Stimmen).

Als wichtiger Punkt folgte nun die Gebührenordnung mit Anträgen des FC Reimsbach, des TuS Lappentascherhof und des Verbandsvorstandes. Der TuS Lappentascherhof forderte eine vollständige Streichung aller Gebühren. Der FC Reimsbach nahm Stellung zum weitestgehenden Antrag des TuS Lappentascherhof wohingegen der FC Reimsbach eine Senkung forderte. Es ging nicht darum keine Gebühren mehr zu fordern sondern wolle Minderausgaben provozieren beispielsweise auf Zuwendungen verzichten. Der Vertreter des FCR kritisierte das gesamte Zuschusswesen und wolle ein Zeichen setzen. Heribert Ohlmann nahm dazu Stellung und legte Zahlen vor, die die Wichtigkeit der Einnahmen durch Gebühren verdeutlichten und zeigten, dass man mehr an die vereine ausschüttet als man durch Gebühren einnimmt. Der neue SFV-Präsident appellierte an die Vertreter die Anträge gerade in der Corona-Zeit abzulehnen und einen Arbeitskreis zu schaffen. Der Antrag des TuS Lappentascherhof wurde von der Versammlung abgelehnt (300 Nein-Stimmen). Der Antrag des FC Reimsbach wurde von der Versammlung ebenfalls abgelehnt (235 Nein-Stimmen). Es wurde zusätzlich noch ein Antrag des Verbandsvorstandes behandelt, der die wiederholt eingeleiteten Schiedsgerichtverfahren betrifft, die wiederholt auftreten. Hier fordert der SFV einen Kostenvorschuss (vierstelliger Bereich) um die Vereine zu sensibilisieren, dass hohe Kosten im deutlich vierstelligen Bereich entstehen und die Einberufung eines Verfahrens eventuell überdacht wird. Der FC Reimsbach fragte nach wie viele Schiedsgerichtverfahren eingeleitet wurden. Schmieden erläuterte, dass es zuletzt drei Verfahren gegeben habe und wies nochmals darauf hin, dass solche Verfahren wie beispielsweise im Anschluss an den virtuellen Verbandstag durch den FC Phönix Kleinblittersdorf sehr hohe Kosten verursachen und ein entsprechendes Kostenrisiko besteht. Dem Antrag des SFV-Vorstandes wurde abgelehnt (181 Nein-Stimmen). Auch der SV Saar 05 Saarbrücken Jugend stellte einen Antrag hinsichtlich der Zahlung von Mannschaftsgeldern über ein einziges Sporthaus (Sporthaus Glaab in Marpingen) und forderte „Geld auf dem Konto“ über das man frei verfügen kann. Der SFV-Geschäftsführer Andreas Schwinn nahm dazu Stellung betonte, dass es sich um freiwillige Zuschüsse des SFV handelte, die für die Jugend bestimmt sind. In de letzten Jahren habe adidas den Vertrag gekündigt und man habe mit ERIMA einen neuen Ausrüster gefunden, daher wurde ein Gutschein ausgesucht und ERIMA hat ein Fachgeschäft ausgesucht. Weder das Sportgeschäft noch der SFV hatte dadurch nach Aussage von Schwinn Vorteile. Im Sporthaus Glaab entstanden dadurch sogar höhere Verwaltungskosten als Einnahmen. Nun werden wieder Bälle verteilt und der Verein hat keine Wahl, was angeschafft wird. Das Geld für Auszahlungen von Geldmitteln stünde nicht zur Verfügung. Würde dem Antrag stattgegeben würden die Sachwerte entfallen. Der Antrag wurde von der Versammlung abgelehnt (302 Nein-Stimmen).

Es folgte die Diskussion über die Spielordnung: Es wurden eine Vielzahl an Bestimmungen die als Öffnungsklauseln aufgrund der Corona-Pandemie geändert wurden. Auch der Verbandsausschuss für Frauen- und Mädchenfußball wurden in die Spielordnung integriert. Zudem wurden Neureglungen für den Nichtantritt einer Ersten Mannschaft, des Befolgen von Anweisungen des Schiedsrichters getroffen, der Sportgruß wurde abgeschafft. Den Änderungen wurde zugestimmt (304 Ja-Stimmen). In diesem Kontext wurde ein Antrag des SV Oberwürzbach diskutiert, der vom SV Oberwürzbach zurückgezogen wurden. Der SV Überroth stellte einen Antrag bezüglich §30 der Spielordnung und der Verpflichtung der Vereine oberhalb der Landesliga eine weitere aufstiegsberechtigte Mannschaften zu stellen. Gerade kleine Vereine haben Probleme eine zweite aufstiegsberechtigte Mannschaft zu stellen und daher wäre es ein Vorteil für kleine Vereine eine Mannschaft in der Kreisliga B stellen zu können. Der Antrag wurde mit 189 Ja-Stimmen angenommen und daher müssen zukünftig die Vereine erst ab der Verbandsliga ihre zweite Mannschaft aufstiegsberechtigt zu stellen. Im folgenden ging es um einen Antrag Frauenmannschaften teilweise von der Regelung in §30 (a) (Übertragung von Spielrechten) der Spielordnung auszunehmen. Dem Antrag wurde mit 233 Ja-Stimmen stattgegeben. Es folgte ein Antrag der DJK Ballweiler-Wecklingen die Auf- und Abstiegsregelung der Herren betreffend. Der SFV-Vorstand wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass SFV-Vorstand nach den Beschlüssen des virtuellen Verbandstages berechtigt war Beschlüsse zu fassen, die einen Abbruch der Saison betreffen. Thomas Stopp von der DJK begründete seinen Antrag mit steigenden Corona-Zahlen und forderte, dass auch eine gespielte Rückrunde ausreichend für eine Wertung ist, nicht nur eine Vorrunde. Der Antrag wurde bei 163 Nein-Stimmen abgelehnt. Es folgte ein Antrag des SV Rissenthal hinsichtlich der Einführung des Norweger-Modells (Anpassung der Spielerzahlen) für die Kreisligen B. Dem Antrag wurde mit 215 Ja-Stimmen stattgegeben, so dass in den Kreisligen B fortan ein Norweger-Modell eingeführt werden kann.

Es folgte ein heißes Thema: Die Spielklassen-Reform. Der neue Verbandsspielausschussvorsitzende Josef Kreis übernahm das Wort und stellte die Modelle zur Klassenreform vor, die in den Jahren nach dem letzten Verbandstag zusammen mit Vereinsvertretern erarbeitet werden. Dabei ergaben sich in mehr als 10 Sitzungen folgende Varianten:

Vorschlag 1: Einführung einer Verbandsoberliga nach der Schröder-Liga Saar nach dem Modell 1-1-2-4-4-8. Darunter werden Kreisklassen als 7. Ebene organisiert. Es gibt zwei zusätzlich Spielklassen Ebenen (Verbandsoberliga und neue 7. Ebene). Die Relegation wird im Jahr der Neuordnung ausgesetzt und sportliche Absteiger wird es dann nur in der Saarlandliga geben sondern nur nicht qualifizierte Mannschaften, die aber dennoch einen „Abstieg“ hinnehmen müssen.

Vorschlag 2: Beibehalten der bisherigen Struktur 1-2-4-8-12, d.h. 1 Saarlandliga, 2 Verbandsligen, 4 Landesligen, 8 Bezirksligen, 12 Kreisligen A. Darunter werden wie bisher Kreisligen B organisiert. Ab den Landesligen wird die Zuständigkeit über die Zusammensetzung und Aufteilung der Mannschaften an die jeweiligen Kreise delegiert. Auch hier wird die Relegation im Qualifikationsjahr ausgesetzt, die normale Abstiegsreglung bleibt aber in Kraft. Die Verbandsligen sowie die Saarlandligen bleiben in der bisherigen Struktur erhalten, ab der Landesliga hat der Kreisspielausschuss mehr individuelle Gestaltungsfreiheiten. Es gäbe keine kreisübergreifenden Qualifikationsspiele mehr.

Mehrheitlich entschieden sich die Anwesenden für Variante 2 (300 Stimmen), 48 Anwesende votierten für Variante 1. Das Qualifikationsjahr ist die Saison 2021/2022, die neue Variante wird ab der Saison 2022/2023 gespielt.

Der FC Schmelz äußerte unter Verschiedenes eine Frage zur Bestimmung der Spielorte bei Relegationsspielen und fragte nach, wie die Vergabe erfolgt. Der Verbandsspielausschussvorsitzende Josef Kreis äußerte sich zu den Modalitäten hinsichtlich des Platzbelages und der Häufigkeit von Spielen bei einem Verein (nicht öfter als alle drei Jahre).

Damit war der Verbandstag 2020 beendet und Heribert Ohlmann verabschiedete die Vereinsfunktionäre aus der Saarlandhalle. Der SFV organisierte auch in der realen Version wie schon beim virtuellen Verbandstag eine perfekt organisierte Veranstaltung und man darf nun gespannt sein, was die Zukunft bringt.





 
Statistiken & Userkommentare:


Autor:
Marc Schaber, 19. September 2020

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Kommentare:
11

Kommentare:
Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare verfügbar


 
Wolfgang D. (PID=30936)schrieb am 19.09.2020 um 13:30 Uhr
Das ist das beste Ergebnis!!!! Was ist los mit unserem Schiri/Sportl. Leiter/Klassenleiter/Platzwart... Stopp Thomas von der DJK Ballweiler? Er wollte doch Vize Präsident des SFV werden! Die zweite Niederlage innerhalb von 4 Monate? Kann er diese zweite Niederlage verkraften? Also ist er doch nicht so beliebt wie er es vermittelt! Sonst hätte sein Team mehr Stimmen gehabt! Oder war er und sein Chef Hölzer im Vorfeld zu siegessicher?? Gott sei dank bleibt er uns jetzt erspart!!!
 
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Meister (PID=11508)schrieb am 19.09.2020 um 17:35 Uhr
Das hat ja nicht lange gedauert, bis irgend einer einen engagierten Funktionär mal wieder in Mißkredit bringen möchte. @Wolfgang D. Erst selber mal aktiv werden. Ist zu empfehlen.
 
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GESPERRTER KOMMENTARschrieb am 19.09.2020 um 18:24 Uhr
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SCB-Onlineschrieb am 19.09.2020 um 18:37 UhrPREMIUM
Wir bitten Euch sachlich zu diskutieren. Wenn Ihr Menschen persönlich angreift hat das keinerlei Mehrwert hinsichtlich der Thematik! Das gilt hier auf der Seite und auch generell, wenn man ein Thema seriös diskutieren möchte...

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GESPERRTER KOMMENTARschrieb am 19.09.2020 um 19:00 Uhr
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Jürgen Weberschrieb am 20.09.2020 um 12:14 UhrPREMIUM
@Wolfgang D. Ich finde es unerträglich, wie hier Personen, die sich seit Jahren im Fußball ehrenamtlich engagieren, von anonymen Schwätzern diskreditiert werden. Im anonymen Internet ist es ja leicht. Von Auge zu Auge traut man sich nicht. Man kann von Thomas Stopp halten was man will, aber sein Engagement für den Fußball ist positiv zu bewerten, auch wenn sein Auftreten oder seine Handlungen nicht jedem passen. Vielleicht solltet ihr mal darüber nachdenken, was passiert, wenn solche Ehrenamtler auf einmal alle Brocken hinwerfen. Dann war es das mit Fußball. Denn ohne solche Funktionäre - ob im Verein oder im SFV - geht es nicht. Also lasst die Beleidigungen und erfreut euch, dass Sonntag für Sonntag Schiedsrichter auf dem Platz stehen werden, um ein Spiel zu pfeifen. Euer verbaler Angriff auf Schiedsrichter hat irgendwann zur Folge, dass niemand mehr diesen Job ausüben möchte.

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Wolfgang D. (PID=30936)schrieb am 20.09.2020 um 14:00 Uhr
@Jürgen. Dass Sie Stopp verteidigen kann ich ja verstehen! Sie haben ja selbst gesehen dass (fast) niemand, auch vom Ostsaarkreis, für ihn bzw für sein Team gewählt hat? Irgendwas stimmt ja dann da nicht bezüglich Beliebtheit bei den Vereinen sonst wäre es anders ausgegangen.... Oder sehe ich das falsch?
 
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Thomas Stopp  (PID=8858)schrieb am 20.09.2020 um 20:58 Uhr
@ Wolfgang D. liebend gerne gebe ich dir einige meiner ehrenamtlichen Ämter ab, dann kannst du dich voll entfalten , aber keine Angst ich werde dich nicht kritisieren, persönlich angreifen oder gar moppen, ich hoffe für dich, dass du einen guten Job machst und alle dir Lob zollen für dein Engagement für den Fußball, am Besten meldest du dich morgen beim SFV oder bei mir und würdest zum Anfang mal den Job eines Klassenleiters übernehmen und für den gesamten Ostsaar (7 Ligen) die Spielpläne gestalten, mal so als Anfang, weil das ist nicht alles Pokal, Sitzungen, Ausschuss usw sind auch noch zu erledigen, in dieser Zeit werde ich dann mit meiner Familie ins Schwimmbad, zum Minigolf, Kino ich könnt noch soviel aufzählen, gehen und hätte noch Zeit am Sonntag zum Fußballplatz zu gehen, also ich erwarte deinen Anruf, solltest du meine Nr nicht haben Marc hat diese
 
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Jürgen Weberschrieb am 21.09.2020 um 09:34 UhrPREMIUM
@Wolfgang D. Wenn Sie ihn nicht leiden können, ist das Ihre persönliche Angelegenheit. Dies aber hier in einem öffentlichen Forum zu veröffentlichen und damit Cybermobbing zu begehen, ist schon grenzwertig. Ich kann mich nur Thomas Stopp anschließen und Ihnen empfehlen, mal für den Anfang nur einen kleinen Teil seiner Arbeit zu übernehmen. Da müssen auch manchmal unaktraktive Entscheidungen getroffen werden, die dem System geschuldet sind und nicht aus freien Stücken vom jeweiligen Klassenleiter getroffen werden. Also. Melden Sie sich. Der SFV sucht immer noch begeisterte Ehrenamtler, die einen Job übernehmen.

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Jürgen Weberschrieb am 21.09.2020 um 09:39 UhrPREMIUM
@Wolfgang D. Jetzt hätte ich beinahe etwas vergessen. Beim Verbandstag hat sich ein Team beworben mit Herrn Hölzer an der Spitze und nicht eine einzelne Person. Und Thomas Stopp war ein Teil eines Teams. Vielleicht wollte auch niemand Herrn Hölzer? Die Wahl sollte ja zuerst den Präsidenten bestimmen und dann erst sein Team. Oder habe ich da was falsch verstanden?

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Michael Wallich (PID=846)schrieb am 21.09.2020 um 13:48 Uhr
Hallo zusammen, ich hatte mir fest vorgenommen NIE auf einen Kommentar zu antworten, geschweige denn Aussagen zu werten oder dieses Ping-Pong-Spiel zwischen Antwort und Rechtfertigung anzufangen und eine "Neverending" Story zu starten. Thomas und ich waren sicherlich in den letzten Monaten nie der gleichen Meinung, und wir hatten viele Differenzen - dies kommt in jedem sportlichen Zyklus vor. Differenzen sollte man grundsätzlich persönlich austragen und bereden und zumindest versuchen einen gemeinsamen Konsens / Lösung zu finden. Diese Hetzkampagne hat er aber nicht verdient. Ich muss Thomas absolut beipflichten. Er investiert seine Freizeit, betreut viele Klassen und ist zusätzlich in seinem Heimatverein ehrenamtlich tätig. Auch hier sollte man fair urteilen und von emotionalen Äußerungen oder gar Beleidigungen absehen. Es steht jedem Verein zu, sich selbstständig ein "Sponsoring-Konzept" zu erarbeiten. Auch kann jeder Verein für sich selbst entscheiden, welche Philosophie am besten zu seiner Vereinslandschaft passt. Besonders jammerschade finde ich, dass hier das Ehrenamt mit Füßen getreten wird. Ohne diese Fussballverrückten, wie Thomas Stopp, würde unser Amateurfußball langsam aber sicher ganz den Bach "runtergehen". Diese Drecksarbeit möchte doch in unserer Zeit, wo sich jeder der Nächste ist, keiner mehr verrichten. Mein Appell an das Forum: Bitte wahrt einen fairen Umgang miteinander. Im Endeffekt sitzen wir ALLE im gleichen Boot und sollten eine gemeinsame Lösung finden, anstatt uns gegenseitig die Augen auszukratzen. Besonders bedauerlich finde ich, dass dies sehr gerne in der Anonymität geschieht... Fußball sollte unser schönstes Hobby sein und bleiben, nicht aber ein Nebenkriegsschauplatz darstellen, der eine Plattform für anonyme Hetze darbietet....
 
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So 8. Nov. 2020 ganztägig9. Spieltag 16er Ligen  

 
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TitelVL: Trainerrücktritt in Rohrbach
Datum28.09.2019 um 09:06 Uhr
KategorieNews
AutorJürgen Weber
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