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Fan-Krawalle überschatten FCH-Triumph    [Ändern]

 Das Saarlandpokalendspiel der Saison 2007/2008 hatte fußballerisch zwar erst spät Höhepunkte zu bieten, der Homburger Last-Minute Triumph wurde aber am Ende leider von unschönen Jagdszenen auf dem grünen Rasen überschattet…



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VERFASST VON Marc Schaber, 21. Mai 2008

Der Saarlandpokal 2007/2008 wird nicht nur dem SCB lange in Erinnerung bleiben, sondern auch in Homburg wird man diesen historischen Triumph noch lange ausgiebig feiern: War für den SC Blieskastel-Lautzkirchen in der zweiten Hauptrunde gegen den FC Palatia Limbach Schluss, so konnten sich die Jungs vom FC 08 Homburg bis ins Finale durchkämpfen. Gegner an der Kaiserlinde in Elversberg sollte der ewige FCH-Rivale der VfB Borussia Neunkirchen. Das prestigeträchtige Derby der beiden Ex-Bundesligisten bot also ein würdiges Pokalfinale und auch die rund 4.000 Zuschauer an der Kaiserlinde in Elversberg boten zunächst einen tollen Rahmen für ein Finale.








Die Partie konnte allerdings zunächst nicht alles halten, was sich die beiden großen Fanlager aus Homburg und Neunkirchen erwartet hatten: Viele hohe Bälle, viele kleine Fouls und nur wenige Tormöglichkeiten prägten ein Finale, in dem beidem Mannschaften ein wenig die Nervosität anzusehen war. Torszenen waren Mangelware und allenfalls zwei Mal gerieten die Torhüter ein Wenig ins Schwitzen, aber wirklich gefährlich sollte es nicht werden. So blieb es zur Pause bei einem torlosen Remis und das große Finale des Saarlandpokals war noch lange nicht entschieden.








In Durchgang zwei wurden beide Teams mutiger und es entwickelte sich eine muntere Partie, die aber immer noch von vielen kleineren Fouls geprägt waren, die den Spielfluss auf beiden Seiten merklich störten. „Ein Tor würde dem Spiel gut tun“, so die einhellige Meinung der vielen neutralen Zuschauer und ihre Bitte sollte erhört werden: Homburgs Berndt war es, der in der 64. Minute den Bann brach und den Startschuss für eine turbulente und ereignisreiche Schlussphase. Neunkirchen, das bis zum Gegentreffer eigentlich begonnen hatte Druck auf das Homburger Gehäuse aufzubauen, schien durch den Gegentreffer zunächst geschockt, kam dann aber gegen defensiver agierende Homburger zu mehr Spielanteilen und schließlich auch zu zwingenden Tormöglichkeiten.








Der Druck der Borussia wuchs und wuchs und so kam es, dass die Borussen nur 12 Minuten nach dem FCH-Führungstor zum verdienten 1:1 Ausgleich kam. Müller war der gefeierte Held. Die Partie wurde nun immer lebhafter, auch wenn beide Teams wenig für Fußballfeinschmecker lieferten, so lebte das Finale nun von der Spannung: Neunkirchen kam nach Standards zu Großchancen und hätte gut und gerne schon in der regulären Spielzeit für die Entscheidung sorgen können, aber dieses Spiel sollte nach 90 Minuten keinen Sieger gefunden haben: Es kam zu Verlängerung. Zwei mal 15 Minuten Extra für die 4.000 Fans an der Kaiserlinde und stetig wachsende Spannung.
Die Spannung war nun spürbar: Die Verlängerung begann mit einer kleinen Druckphase der Borussia, bevor sich eine ausgeglichene „Extra-Time“ entwickelte in der beide Teams zwar Torraumszenen hatten, die richtigen Großchancen aber auf sich warten ließen. Die Zeit lief langsam ab, beide Teams schienen sich schon mit dem Elfmeterschießen abgefunden zu haben, auf beiden Reservebänken diskutierte man schon angeregt die möglichen Schützen, die den schweren Gang zum Punkt antreten musste und plötzlich kam alles anders: Einen Stellungsfehler in der VfB-Defensive konnte Petri in der 116. Spielminute zum nicht mehr für möglich gehaltenen Führungstreffer für den FCH verwandeln und löste damit überschwängliche Freunde bei den rund 1.000 FCH-Anhängern aus. Neunkirchen blieben nun nur noch wenige Minuten um das Unmögliche doch möglich zu machen und das Wunder von der Kaiserlinde zu schaffen. Hektische Schlussminuten brachten aber nichts Zählbares für die Borussia und der Pfiff des Schiedsrichters sorgte löste das aus, was man bei jedem Finale zu begutachten hat: Frenetischen Jubel auf der einen und Tränen der Trauer auf der anderen Seite. Das Finale war zu Ende und der Sieger war gefunden: Der FC 08 Homburg ist Saarlandpokalsieger 2008!





Nach dem Spiel hatte das Saarlandpokalfinale 2008 dann einen zweifelhaften Hinkucker zu bieten: Die Feierlichkeiten der Homburger Spieler lösten selbstverständlich eine Welle der überschwänglichen Freude bei den zahlreichen FCH-Anhängern aus, so weit nichts Ungewöhnliches, dass aber die Ordner in Elversberg plötzlich mit der Situation überfordert schienen und die Tore zum Spielfeld öffneten sollte sich als sehr unkluger Schachzug herausstellen: Hunderte Homburger stürmten den Platz und die Neunkircher Fans auf der anderen Seite wollten ihren Gegenübern natürlich in nichts nachstehen und strömten ebenfalls auf das Grün der Kaiserlinde.








Was passiert wenn zwei rivalisierende Fangruppierungen sich 100 Meter Spielfeld teilen muss nicht länger erläutert werden. Unschöne Jagdszenen, die eines solchen Finales unwürdig sind und man auf keinem Fußballplatz dieser Welt sehen will waren die logische Konsequenz und es bot sich ein groteskes Bild: Traurige Neunkircher Akteure, Jubelnde Homburger, „Fans“ die das alles offensichtlich wenig interessierte und Polizisten mit Schlagstöcken und Hundestaffeln, die versuchten die Situation so gut es eben ging zu bereinigen. Nach gut 10 Minuten war dann in den Reihen der „Fußballfans“ alles wieder dort wo es sein sollte, bis auf die Knochen einiger „Fans“, die im Zuge dieser kurzen aber effektvollen Showeinlage in Mitleidenschaft gezogen wurde. Man will sich gar nicht ausmalen war der Kaiserlinde geblüht hätte, wenn diese prekäre Situation weiter eskaliert wäre. Aber haken wir dieses Thema ab, es ist einfach zu traurig, dass dieses Finale so enden musste, wer auch immer die Schuld daran tragen mag, die Organisatoren, die Polizei oder einfach die Unbelehrbaren für die Fußball wohl doch viel mehr ist als ein sportliches Kräftemessen…








Jetzt endlich zurück zum Sport: Homburg durfte verdient feiern, auch wenn der FCH in einigen Situationen arg zittern musste, so war es am Ende ein verdienter Triumph für Homburg mit dem sich der FCH zum 100-jährigen Vereinsjubiläum ein ganz besonderes Geschenk machen konnte. Dass diese Last-Minute-Niederlage der Borussia arg schmerzt muss nicht sonderlich erwähnt werden, aber viel mehr schmerzen werden dem Fußballerherz wohl die mehr als unschönen Szenen nach dem Abpfiff, die dem würdigen Finale einen sehr faden Beigeschmack verliehen..





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Autor:
Marc Schaber, 21. Mai 2008

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AutorJürgen Weber
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Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare des Verfassers verfügbar
 
 
Marcschrieb am 22.05.2008 um 21:20 Uhr
Für alle Interessierten hier ein Fernsehbericht des Saarländischen Rundfunks zum Saarlandpokalfinale 2008:


Bericht: FC Homburg - Bor. Neunkirchen - MyVideo

Der Bericht wurde am 22. Mai 2008 um 19:00 Uhr im Saarländischen Rundfunk gesendet.



 
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