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Schade - Blieskastels Pokalmärchen geht zu Ende    [Ändern]

 Zum ersten mal in der Vereinsgeschichte stand der SC Blieskastel-Lautzkirchen in der zweiten Hauptrunde des Saarlandpokalwettbewerbs. Der FC Palatia Limbach kam an die Florianstraße des SC und viele liebäugelten mit einer weiteren Sensation, aber das Pokalmärchen des SC sollte an diesem Abend zu Ende gehen…



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VERFASST VON Marc Schaber, 24. November 2007

Ja so ist das im Fußballerleben, wie auch im wahren Leben: Auch die schönsten Märchen gehen irgendwann zu Ende und irgendwann erwacht man auch aus den schönsten Träumen. So gesehen an diesem Pokalsamstag in Blieskastel: Der SCB war spätestens nach dem grandiosen Sieg gegen den Landesligisten aus Lebach im siebten Pokalkimmel gelandet, am Ziel seiner Träume und natürlich hofften nicht wenige der 150 Zuschauer an der Florianstraße an diesem Novemberabend auf eine mögliche erfolgreiche Fortsetzung dieses schönen und so lieb gewonnenen Pokalmärchens, das am besten nie zu Ende gehen sollte. Aber eines war schon vor dem Spiel klar: Zu verlieren gab es für den SC an diesem Sonntag nichts: Das Erreichte im Pokalwettbewerb war das Größte, was der SC in der jüngeren Vereinsgeschichte sportlich erreichte und jedem, auch den sonst so gnadenlosen Kritikern war eines stets bewusst: Selbst bei einer möglichen und nicht unwahrscheinlichen Niederlage gegen den favorisierten Verbandsligisten würde diese Pokalsaison den Fans und auch den Spielern des SC lange in lebhafter und freudiger Erinnerung bleiben. Dementsprechen gelassen, aber dennoch in großer Vorfreude fanden sich gut 150 SC-Anhänger an der Florianstraße ein und warteten gespannt darauf, wie die 11 Akteure das eiß geliebte Pokalmärchen weitererzählen würden. Zunächst schien es, als könne der SC auch an diesem Samstag vielleicht mehr erreichen, als man den Jungs vorher zugetraut hätte: Der SC stand gut gestaffelt in der Defensive und ließ den favorisierten Gästen vom Verbandsligisten aus Limbach nur wenige Chancen das Tor von SC-Keeper Robert Harder ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nach und nach schien es auch, als würde sich bei den Gästen ein wenig Nervosität einschleichen, erste Fehlpässe schlichen sich ind flüssige Aufbauspiel der Gäste ein und man wurde das Gefühl nicht los, als wäre die Palatia durch die forschen und zweikampfstarken Blieskkastler ein wenig überrascht und gar aus dem Konzept gebracht. Blieslkastel ackerte auf allen Positionen fleißig und kam nach und nach auch in der Offensive zu ersten Annäherungsversuchen an das Palatia Gehäuse. Sollte das Märchen etwas eine Fortsetzung finden, sollte auch für Limbach die Florianstraße Endstation aller Pokalträume sein? Es schien zu diesem Zeitpunkt, als liefe für den SC alles nach Plan: Hinten stand die wichte "Null" und vorne begann man nach und nach immer mutiger und gefährlicher zu werden. Doch dann der Schock in 26. Minute: Ein Eckball sorgte für ein wenig Verwirrung in der SC-Defensive und plötzlich war man gerade als Limbach ein wenig mit sich selbst zu hadern begann mit 0:1 im Rückstand und das noch dazu zu einem denkbar unglücklichen Zeitpunkt. Das Pokalmärchen schien in Gefahr, das letzte Kapitel war aber noch lange nicht gelesen, war doch noch lange zu spielen...







Der SC schien durch das überflüssige Gegentor zunächst dennoch sichtlich geschockt, die Sicherheit blieb auf der Strecke und so kam es, dass man nur zwei Minuten später nach Ballverlust im Mittelfeld und einem bösen Stellungsfehler gar das 2:0 kassierte. Ein eiskalter Doppelschlag des Verbandsligisten, der seine Chancen bis dahin kaltschnäuzig genutzt hatte und somit den Grundstein dafür gelegt hatte seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Für Blieskastel dagegen war der Doppelpack schon ein herber Rückschlag auf dem Weg zu eventuellen Pokalsensation und das war den Akteuren sichtlich anzumerken: Der SC braucht lange um wieder in die Partie zu finden und die Selbstsicherheit, die zu Anfang die große Stärke war schien mehr und mehr der Unsicherheit zu weichen. Limbach spielte nun alles in die Karten, die 2:0-Führung begünstigte die Spielweise der Gäste und brachte eine beängstigende Sicherheit und Leichtigkeit in deren Aufbauspiel. Als dann ein Freistoß vor der Pause noch das 3:0 besorgte hatte es den Anschein, als sei die Vorentscheidung an der Florianstraße zu Gunsten des Favoriten längst gefallen. Der lupenreine Hattrick von Mirza Mehmedovic hatte Limbach auf die Siegerstraße gebracht und kaum einer glaubte noch ernsthaft daran, dass der SC die Palatia nun noch von diesem eingeschlagenen Weg würde abbringen können. Trotzdem sollte das klare Pausenresultat keinen falschen Eindruck vermitteln: Ein 3:0 zur Pause klingt zwar deutlich, aber das klare Resultat täuschte ein wenig über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg: Eines stand nämlich schon zur Pause fest: Blieskastel verkaufte sich auch in der zweiten Hauptrunde prächtig und war keineswegs drei Tore schlechter als der Verbandsligist. Auch nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Trotz des klaren Rückstandes zeigte der SC eine kämpferisch tadellose Leistung, stand in der Defensive zunächst sicher, allerdings fehlte es in der Offensive oft am nötigen Glück. Blieskastel spielte einfach gut, da waren sich alle Anwesenden einig und jeder hoffte af den möglichen Anshclusstreffer, der mehr als nur verdient gewesen wäre. Erst in der 71. Minute gelang der Palatia das 4:0 und damit war der einst unbändige Wille des SC ein wenig gebrochen: Drei weitere Tore musste man in den verbleibenden 20 Minuten hinnehmen und damit steht am Ende ein klarer 7:0-Sieg der Palatia, der wohl nicht ganz den wahren Leistungsstand an diesem Nachmittag widerspiegelte, aber natürlich verdient ist. Blieskastel zeigte trotz der Niederlage eine tolle Partie und kann stolz auf das sein, was man im diesjährigen Saarlandpokalwettbewerb erreicht hat, denn das war alles andere als alltäglich und trotzte auch an diesem Samstag dem Gegner einigen Respekt ab… (Eigener Spielbericht: hier)







Das Pokalmärchen in Blieskastel ist also zu Ende: Limbach steht im Achtelfinale des Saarlandpokals und der SCB muss ab sofort mit der ungewohnten Zuschauerrolle Vorlieb nehmen, aber rückblickend wirkt das just Erreichte aus SC-Sicht phänomenal: Der scheinbar so kleine Kreisligist aus Blieskastel-Lautzkirchen hat es doch tatsächlich geschafft unter die Besten 32 Teams des Landes in die 2. Hauptrunde des Saarlandpokals einzuziehen und blieb als nettes Schmankerl am Ende ganze vier Tage länger im Saarlandpokal als der große FC Saarbrücken, oder das Aushängeschild des Saarfußballs aus Elversberg. Und eines muss man in diesem Zusammenhang besonders hervorheben: Der SC profitierte dabei keineswegs von Losglück, hat man doch mit Hassel (Bezirksliga Ost), Kirkel (Bezirksliga Ost) und sogar Lebach (Landesliga Nordost) ganze drei höherklassige Teams aus dem Wettbewerb katapultiert. Der SC hat im Pokal ungeahnte Stärken entdeckt, kämpfte vorbildlich und zeigte tolle Fußballspiele und sind wir doch mal ehrlich: Man hat in diesem Spätsommer und im Herbst einige unvergessliche Pokalabende an der Florianstraße erlebt, von denen man in den Vorjahren allenfalls träumen konnte. Noch in Jahren wird man von dem fulminanten Hauptrundesieg gegen den FV Lebach erzählen und damit sicherlich in den Annalen des SC einen festen Platz beansprucht haben. Der SC hat Großes vollbracht und da ist diese, wenn auch unglücklich hohe Niederlage, gegen den FC Palatia Limbach nicht einmal ein Schönheitsfehler, sondern das versöhnliche Ende einer großartigen und einzigartigen Pokalgeschichte, die man so schnell nicht vergessen wird. Auch wenn es nun zu Ende ist, das Pokalmärchen wird man sich in Blieskastel noch lange erzählen: "Es war einmal in Blieskastel, als der kleine Kreisligist in die Runde der letzten 32 einzog..."



Die SC-Kicker verabschieden sich erhobenen Hauptes aus dem Saarlandpokal


Die reizvollen Pokalabende: Man wird sie in Blieskastel sicherlich vermissen...



Auch im restlichen Saarland standen natürlich zahlreiche Pokalfights auf dem Programm und viele Regionen waren dem akuten Pokalfieber verfallen: Nachdem der SV Elversberg und der FC Saarbrücken bereits am Dienstagabend die Segel streichen mussten und die Borussia aus Neunkirchen den Einzug in Achtelfinale feiern durfte, standen am Samstag 10 Partien auf dem Programm der Pokalfans: Feiern durfte die DJK Ballweiler-Wecklingen: Als einzige Mannshcaft im Bliestal schaffte der Landesligist aus Ballweiler mit einem 6:5 in Noswendel-Wadern den Einzug in Achtelfinale des Saarlandpokalwettbewerbs. Den absoluten Pokalkracher gab es dagegen in Bardenbach, wo der heimsche SV die Gäste vom SV Karlsbrunn nach 19:18 im Elfmeterschießen bezwingen konnten. 14 der 16 Achtelfinalisten stehen also schon fest, zwei folgen in der nächsten WOche, wenn die beiden letzten Spiele der ersten Hauptrunde das Teilnehmerfeld komplettieren:


Alle Ergebnisse, 2. Hauptrunde Saarlandpokal

Bereits am Dienstag spielten:
SV Mettlach - 1. FC Saarbrücken 1:0
FC Wiesbach - Borussia Neunkirchen 0:3
SF Köllerbach - SV Elversberg 5:3 n.V.

Am 24. November spielten:
SV Klarenthal - FSV Jägersburg
SV Fraulautern - FV Eppelborn 0:3
SC Gresaubach - FSV Hemmersdorf 4:2
SV Auersmacher - 1. FC Reimsbach 3:1
SV Losheim - Halberg Brebach 2:0
SV Bardenbach - SV Karlsbrunn 19:18 n.E.
SG Noswendel/Wadern - DJK Ballweiler/Wecklingen 5:6
SV Hangard - VfB Hüttigweiler 1:2
SC Blieskastel-Lautzkirchen – FC Palatia Limbach 0:7
FV Stella Sud Saarlouis - FC Freisen 4:0
SV Humes - VfL Primstal 0:5

Folgende Partien finden erst nächste Woche statt:
SC Friedrichsthal - RW Hasborn am 28. November 2007 um 18:30 Uhr
SG Britten/Hausbach - FC Homburg am 27. November 2007 um 18:30 Uhr


Für den SC heißt es jetzt, die vielen positiven Aspekte aus dem Saarlandpokal mitzunehmen und daraus viel Selbstvertrauen für die kommenden beiden Aufgaben in der Liga zu ziehen. Noch zwei Spiele stehen in den nächsten Wochen in der Kreisliga A Bliestal an: Nächste Woche muss man einige Kilometer weiter zum traditionell schweren Gastspiel zum SV Alschbach, bevor man dann eine Woche später die SVG Bebelsheim-Wittersheim an der Florianstraße erwartet. Zwei interessante und sicherlich schwere Spiele also für den SC, aber man darf hoffen, dass der SC mit zwei Erfolgserlebnissen im Rücken in die Winterpause gehen kann…


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Autor:
Marc Schaber, 24. November 2007

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