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2:1- Sieg: Blieskastel ringt die Wölfe nieder    [Ändern]

 Es ist vollbracht: Zwar nicht schön, aber dafür umso wichtiger: Blieskastel konnte sich im Heimspiel gegen Wolfersheim vom bitteren Derby-Samstag vergangene Woche erholen und somit zumindest vom reinen Ergebnis die richtige Antwort auf dem Platz liefern…



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VERFASST VON Marc Schaber, 14. Oktober 2007

Es war schon vor dem Spiel klar, dass es für den zuletzt leidgeprüften SC Blieskastel-Lautzkirchen an diesem Sonntag einmal mehr ein harter Gang werden würde und der angestrebte Erfolg ein hartes Stück Arbeit werden würde. Der SC, zuletzt ob der schwachen Vorstellungen vor allem vor Wochenfrist im Derby in Blickweiler, arg in der berechtigten Kritik, musste sich gegen den SV Wolferheim vor eigenem Publikum behaupten und zumeist waren die Aufeinandertreffen gegen die bissigen Wölfe alles andere als Selbstläufer. Auch an diesem Sonntag sollte diese alte Tradition bewahrt werden: Der SC kam zunächst gut in die Partie und konnte auch verdientermaßen durch Peter Pusse mit 1:0 in Front gehen. In der Folgezeit verschleppte der SC dann aber wie sooft ein wenig das anfänglich hohe Tempo und ließ den SVW immer besser in die Partie finden. Trotzdem war es der SC, der das nächste Tor erzielen sollte: Flavio Baier besorgte das 2:0 für die Gäste und es schien, als hätte man den etwas überrumpelten SVW schon jetzt am Rande der Niederlage. Wieder wurde der SC aber nach dem neuerlichen Torerfolg nachlässig und diesmal sollte man schon beim ersten gefährlichen Torschuss des Gegners bestraft werden: Als kurz vor dem Pausenpfiff ein toller Fernschuss des SVW im SC-Gehäuse einschlägt war auch dem letzten klar, dass den gut 120 Zuschauern an der heimischen Florianstraße eine spannende zweite Hälfte bevorstehen würde. Die zweite Halbzeit entwickelte sich dann immer mehr zum offenen Schlagabtausch der beiden Teams: Der SC vergab in der Offensive Chancen en masse, gewährte dem Gegner aber selbst einige hochkarätige Einschussmöglichkeiten so, dass der Sieg bis zum Abpfiff alles andere als in trockenen Tüchern war. Blieskastel, das in der Offensive vom Glück nicht gerade geküsst wurde, konnte sich in der Defensive vor selbigen vor allem in den Schlussminuten kaum retten. Am Ende sollte besagtes Glück aber in der Defensive auf Seiten des SC bleiben und der SC konnte die eigenen Fans zumindest mit einem positiven Resultat wieder etwas versöhnen, wenngleich auch nicht jeder in vollster Zufriedenheit die Florianstraße verließ. (Eigener Spielbericht: >>hier)





Wenngleich man über die B-Noten des Sieges sicherlich geteilter Meinung sein kann, so wird niemand widersprechen, dass dem SC unterm Strich ein verdienter, wenn auch etwas glücklicher Sieg gelungen ist, der von extrem hoher Wichtigkeit für den weiteren Saisonverlauf war. Blieskastel hat gezeigt, dass es auch nach Tiefschlägen wieder aufstehen kann, dass es aber immer noch an der Souveränität fehlt, ist da sicherlich zu verschmerzen, wenn man wichtige drei Punkte in nicht allzu einfacher Situation einfährt. Trotzdem muss der SC sich im klaren sein, dass die Partie vor allem in den Schlussminuten leicht noch hätte eine andere Wendung nehmen können und dass man sich vor allem durch die vergebenen Möglichkeiten selbst in diese prekäre Lage versetzt hat. Wieder hatte der SC oft genug die Chance das Spiel frühzeitig zu entscheiden und wieder fehlte neben dem nötigen Glück vor allem die nötige Kaltschnäuzigkeit und die allsonntäglichen Angstschweißausbrüche bei Zuschauern, Spielern und Fans einmal auszulassen und die so arg und regelmäßig geschundenen Nerven ein wenig zu schonen. Besonders in der Schlussminute war es am gesündesten einfach die Augen (und am besten auch die Ohren) zu schließen und auf den erlösenden Schlusspfiff des Unparteiischen zu warten. Der kam dann auch genau zu richtigen Zeit und der SC durfte somit wichtige drei Punkte mit den eigenen Fans feiern. Und für die lautstark nörgelnden Zuschauer sei nochmals klar gestellt und versichert, dass es auch für diesen Erfolg eben drei Punkte gibt und nicht nur zwei, weil die B-Note oft zu wünschen übrig ließ. Auch wenn die Erwartungen bekanntlich vor der Saison hoch und noch viel höher waren, so sollte man sich mit der Situation abfinden, dass es nun mal nicht bis ganz nach oben reicht und sich gerade nach diversen Rückschlägen auch über einen Arbeitssieg gegen Wolfersheim ein wenig freuen, ohne aber natürlich wieder den alt bekannten Fehler zu begehen in überschwänglichen Jubel und Selbstbeweihräucherung auszubrechen.





Für den SC sind die drei Punkte vor allem aufgrund des damit verbundenen Schubes an Selbstvertrauen unersetzlich, aber auch und vor allem in der Tabellensituation wird die Tragweite des Sieges deutlich: Der SC hat es mit dem Sieg geschafft, den Status quo in der Tabelle zu konservieren und den vierten Platz in der Tabellen zu verteidigen. Zwar beträgt der Rückstand auf die Spitze immer noch 13 Punkte, dennoch ist es wichtig, sich zumindest als vierte Kraft in der Kreisliga A Bliestal zu etablieren und dann vielleicht beharrlich alles mitzunehmen, was die „dort oben“ vielleicht in ihren schwachen Momenten fallen lassen. Aber der Ligalltag wird zunächst durch eine Pokalnacht versüßt: Am Mittwoch findet eine Erfolgsgeschichte der Saison ihre Fortsetzung: Der FV Lebach, seines Zeichens Spitzenteam in der Landesliga Nordost kommt, anlässlich der ersten Hauptrunde des Saarlandpokals, zum Gastspiel an die Blies. Für den SC ist der Auftritt gegen Lebach eine Kür unter einen bis dahin tollen Pokalwettbewerb. Der SC, der mit Kirkel und Hassel schon zwei Bezirksligisten zum Zuschauen verdammte, ist gegen den FVL selbstverständlich klarer Außenseiter, sollte sich aber in besagter Rolle recht wohl fühlen, erwies sie sich doch des Öfteren schon als wahre Paraderolle. Fest steht: Zu verlieren hat der SC nichts und auch wenn es fünf Euro ins Phrasenschwein kostet: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, die immer wieder für Sensationen sorgen und warum nicht auch am Mittwochabend um 18:30 Uhr in Blieskastel…







Das erfolgreichste, was der SC Blieskastel-Lautzkirchen derzeit zu bieten hat, bliebt aber weiterhin die Zweite Mannschaft. Auch die Zuschauerzahl beim Spiel der Zweiten hat gezeigt, dass beim SC schon seit Jahren schon um 13:15 Uhr toller Fußball auf dem Programm steht und das auch immer mehr von den eigenen Fans honoriert wird. Der frühe Weg an die Florianstraße sollte auch an diesem Sonntag belohnt werden: Der SC hatte es an diesem Wochenende mit dem SV Wolfersheim zu tun, der als zweiter der Tabelle dem SC gerne ein Bein gestellt hätte und selbst nocheinmal den Griff nach dem Titel gewagt hätte. Aber schon nach wenigen Minuten war klar: Nicht weniger als ein Klassenunterschied lag zwischen diesen beiden Teams. Bereits zur Pause führte der Vizemeister der Vorjahre mit 6:0 und der SVW wusste, ob des tollen Kombinationsfußballs des SC des Öfteren nicht, was geschehen war. Auch in der zweiten Halbzeit wurde Wolfersheim demontiert und sogar dermaßen vom SC dominiert, dass man 20 Minuten vor dem Ende die Segel strich. Ja sie haben richtig gelesen: Der SVW, der Zweite der Tabelle, hat beim Stande von 11:0 an der Florianstraße aufgeben! 5 Spieler verletzten sich just als das 10:0 in den Maschen einschlug. Komischer Zufall, obwohl Wolfersheim beteuerte, dass keiner der Spieler mehr in der Lage gewesen wäre weiterzuspielen. Aber wie sagte doch einst ein römischer Kaiser als er auf das brennende Rom blickte: „Gebt mir eine Vase für die Tränen…“. Wolfersheim fiel auseinander und verlor an diesem Nachmittag mehr als nur ein Fußballspiel, sondern trat jeglichen Fair-Play Gedanken mit Füßen. Dass man gegen Blieskastel ohne Chance ist, ist das eine, aber 5 eigene Spieler, gegen einen ohnehin übermächtigen Gegner alleine auf dem Platz stehen zu lassen, bedarf keines Kommentars mehr und sagt mehr als tausend Worte über den Zustand dieses Teams. Nichts desto trotz können die hauseigenen Probleme des SVW dem SCB in der Tat relativ egal sein: Blieskastel hat mit dem Sieg seinen Vorsprung in der Tabelle auf neun Punkte ausgebaut und bleibt damit weiter das Maß aller Dinge… (Eigener Spielbericht: >>hier)







Auch wenn der SC nicht mehr den unmittelbaren Anschluss an die Teams ganz oben hat, so schielt man doch, gerade nach Siegen ein wenig verschmitzt von unten Richtung Tabellenspitze: Ganz oben steht wie eh und je der TuS Rentrisch. Ein knappes 1:0 auf eigenem Platz gegen Ormesheim genügte dem TuS um die Spitzenposition zu untermauer und mehr noch: Durch das 0:0 des SV Blickweiler bei der SVG Bebelsheim-Wittersheim wächst das zuletzt ein wenig geschmolzene Punktepolster wieder auf 2 Punkte an und der TuS ist damit wieder alleiniger Spitzenreiter. Einen erneuten Rückschlag gab es dagegen für die Sportfreunde aus Reinheim: Der Tabellenletzte, der SV Niedergailbach, konnte die SFR mit 3:2 bezwingen und damit den nächsten SC-Gegner zunächst den Anschluss nach ganz oben verlieren zu lassen. Ebenfalls erfolgreich war die Eintracht 08 Bickenalb: Die Eintracht konnte ihr Heimspiel gegen den „Rentrisch-Bezwinger“, den SV Rohrbach II mit 4:2 gewinnen und sich damit in den Top-Five der Tabelle etablieren. Auch der SV Breitfurt war auf eigenem Platz erfolgreich und konnte sich mit 4:1 gegen den TuS Ommersheim durchsetzen. Einen Auswärtserfolg gab es dagegen bei der DJK Ballweiler-Wecklingen II, die sich dem SV Altheim mit 3:4 geschlagen geben musste. Eine Spielverlegung gab es dagegen beim Aufeinandertreffen des FC Habkirchen mit dem SV Alschbach: Beide Teams hatten einige Rotsünder in ihren Reihen und verlegten somit kurzerhand das Spiel in hoffentlich bessere Zeiten. Dass damit jegliche persönliche Strafe, die von einem Schiedsrichter wahrscheinlich nicht grundlos ausgesprochen wird, ad absurdum geführt wird, muss nicht extra erwähnt werden. Aber bei guten und vor allem alten SFV wundert uns ja gar nichts mehr, wurden doch schon Entscheidungsspiele durch Unterschriftsaktionen für nichtig erklärt…

12. Spieltag, Kreisliga A Bliestal:

FC Habkrichen – SV Alschbach verlegt wegen zu vielen Rotsündern
SVG Bebelsheim-Wittersheim - SV Blickweiler 0:0
SC Blieskastel-Lautzkirchen – SV Wolfersheim 2:1
SV Niedergailbach – SF Reinheim 3:2
Eintracht 08 Bickenalb – SV Rohrbach II 4:2
TuS Rentrisch – TuS Ormesheim 1:0
SV Breitfurt – TuS Ommersheim 4:1
DJK Ballweiler-Wecklingen II – SV Altheim 3:4


Schon am Mittwoch geht es für den SC also wieder zur Sache: Der FV Lebach ist ab 18:30 Uhr im Pokal zu Gast und am darauf folgenden Sonntag geht es zum Tabellendritten zum Kerwespiel nach Reinheim…





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Marc Schaber, 14. Oktober 2007

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