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4:2 – Zehn Blieskastler und ein Zittersieg    [Ändern]

 Ein 4:2 in einen unterdurchschnittlichen Kreisliga Spiel bringen dem SCB drei wichtige Punkte ein, aber eines steht fest: Ins schwärmen geriet sicherlich keiner der gut 100 Zuschauer, die an einem sonnigen Sonntag den Weg nach Bebelsheim fanden…



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VERFASST VON Marc Schaber, 26. August 2007

Puhhh – Tief durchatmen und sich über die drei wichtigen und hart erarbeiteten Punkte freuen! Das es für den SCB beim Tabellenschlusslicht in Bebelsheim nichts zu gewinnen gab, sondern man allenfalls einen Pflichtsieg einzufahren hatte und gegebenenfalls im zugegeben schlimmsten Fall viel zu verlieren hatte war schon im Vorfeld klar, war doch die Ausgangssituation denkbar eindeutig: Blieskastel reiste als Mitfavorit zum bis dahin punkt- und zudem torlosen Kellerkind aus Bebelsheim. Aber dass man so lange zittern musste, das hätten wohl die wenigstens Pessimisten prophezeit. Am Ende gibt es ganze drei gute Eindrücke die man aus Bebelsheim mitnehmen kann: Erstens: Die Erste hat drei Punkte, Zweitens: Die Zweite hat drei Punkte und Drittens: Das Wetter war wirklich super… Sicherlich wäre es fernab der Realität, in Bebelsheim Zauberfußball zu erwarten, aber die Art und Weise, wie die Jungs in Blau agierten sorgte schon für zahlreiche Unmutsbekundungen von Seiten der mitgereisten SC-Fans und nicht zuletzt für die eine oder andere verfrühte Abreise. Der Schock war den SC-Anhängern schon ins Gesicht gemeißelt, als die SVG zunächst mit 1:0 in Front ging und was besonders weh tat: Das Tabellenschlusslicht schien dem SC in allen Belangen ebenbürtig. Blieskastel hatte Schwierigkeiten… Womit? Zunächst mit fast allem: Mit dem Gegner, dem Platz, dem Wetter, dem Schiedsrichter und womit man eben sonst noch alles Probleme haben kann. Die Erlösung für den SC entstand dann in einer 10-minütigen Phase, in der sich die Gäste darauf besannen Fußball zu spielen und siehe da: Der Lohn kam sofort, als Christian Müller das wichtige 1:1 erzielt. Nach dem 1:1 aber wieder wenig Fußball auf beiden Seiten: Bebelsheim spielte äußerst planlos in die Offensive und das Schlimme aus SC-Sicht: Man passte sich mehr und mehr dem Gegner an so, dass es zur Pause beim leistungsgerechten 1:1 blieb. Aber auch nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nicht merklich besser: Kaum einmal eine durchdachte Aktion, hier und da ein harter Zweikampf, sonst gabs wenig. Lediglich hinter den Stangen bei den Zuschauern wurden die Unmutsbekundungen immer lauter. Eine glückliche Fügung, oder ein Geistesblitz, dann das 2:1 für Blieskastel. Ein schöner Spielzug mit bedachtem Abschluss durch Jörg Leonhardt, zeigte Zuschauern und Mannschaft, dass man es kann theoretisch und in einigen Szenen eben auch praktisch.







Der Schock kam aber unmittelbar nach dem Führungstreffer: Als Christian Müller Gelb vorbelastet im Mittelfeld hart einsteigt war jedem klar, dass man die Partie von nun an zu zehnt über die Runden schaukeln muss. Der Platzverweis tat der Partie sichtlich gut, kam es doch nun zu sichtlich mehr Torraumszenen. Glücklicherweise konnte die SVG die zahlenmäßige Überlegenheit nicht in spielerische Akzente umsetzen und so war es der SC, der mit dem 3:1 die vermeintliche Vorentscheidung erzielte. Vermeintlich? Ja, denn als man sich 5 Minuten vor dem Ende noch den Anschlusstreffer einfing war kaum zu unterscheiden ob die Fans des SCB heiß hatten oder ob es der Angstschweiß war, der von den Stirnen perlte. Fest steht: Bis zum finalen Schlusspunkt durch Alex Schneider musste man zittern. Unrühmlicher Schlusspunkt einer ohnehin nicht tollen Partie, dann die letzte Minute: Ein SVG-Akteur versucht seiner Wut über die drohende Niederlage Luft zu machen und grätscht an der Außenlinie Richtung Markus Munk. Ein Glück, dass er scheinbar genauso grätscht wie er Fußball spielt, denn die Grätsche verfehlte ihr Ziel und eines steht fest: Soetwas gehört nicht auf den Fußballplatz. Genauso wie die unschönen Szenen danach: Rudelbildung, SVG-Zuschauer auf dem Platz, rüde Worte und Beschimpfungen, ein vermeintlicher Kopfstoß… Einfach zum vergessen, sowas will niemand sehen und nur der Abpfiff des Unparteiischen verhindert wohl eine weitere Eskalation… Zwei Schneider Tore waren es also am Ende, die den SC zu einem wichtigen Arbeitssieg in Bebelsheim führten... (Eigener Spielbericht: >>hier)





Unschöne Szenen zum Ende der Partie als es zu tumultartigen Szenen kam



Ein Sieg also in einem nicht berauschenden, allenfalls ob der sechs Tore kurzweiligen, Fußballspiel aber es eines wollen wir nicht vergessen: Es ist ein wichtiger Sieg, auch wenn man beim Spiel gegen ein bis dahin tor- und punktloses Team natürlich von einem Pflichtsieg sprechen muss. Die Probleme beim SC sind weiter die alten: Im Spielaufbau fehlten über weite Strecken die Ideen, die Außenpositionen sind weitestgehen unbelebt und so passiert es dann, dass man auch gegen die Schwächste Defensive der Liga nur zu einer Hand voll Tormöglichkeiten kommen konnte. Blieskastel ist nach vorne, wie schon in den Vorwochen zu berechenbar, ohne die zündende Idee, ohne die erkennbare Struktur im Spielaufbau. Positiv ist sicherlich, dass man trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit in Person von Alex Schneider, der sichtlich Leben in die SC-Offensive brachte, noch zwei Tore erzielen konnte und dann endlich den Kampf annahm, aber dennoch sollte man nicht vergessen, das man fast zwei Drittel der Partie vollzählig war und arge Probleme mit den Hausherren hatte. Auch zwei Gegentore gegen die „Null-Tore“-Offensive aus Bebelsheim sind sicherlich nicht das Idealbild einer perfekten Defensivleistung. In zu wenigen Szenen ließ der SC am Ende seine Klasse aufblitzen und just dann wurde es gefährlich. Bleibt die Frage, warum man diese Akzente nicht öfter setzen kann, las man muss. Ist es Abgeklärtheit im richtigen Moment präsent zu sein, oder reicht es eben nicht für mehr? Blieskastel ist also vom homogenen, gut organisierten und stets souveränen Auftreten einer Spitzenmannschaft noch meilenweit entfernt und spätestens wenn die ersten Top-Teams sich mit dem SCB messen wird man sehen ob eine solche Leistung dann noch genügt um mitzuhalten, oder ob man dann das böse Erwachen erlebt. Fest steht: Man hat mit 9 Punkten aus nunmehr 4 Spielen einen recht guten, wenn auch nicht perfekten, Start erwischt, zumindest was die nackten Resultate betrifft, ob man mit solchen Spielen aber dauerhaft auf Erfolgskurs bleiben kann wird sich zeigen.







Trotz aller Kritik und trotz der harschen Unmutsbekundungen der Zuschauer sollte man dennoch auf dem Boden bleiben: Fest steht man hat ein ungemütliches Auswärtsspiel in Bebelsheim gewonnen, wo sich vielleicht auch noch die eine oder andere, auch in der Tabelle besser postierte Mannschaft sicherlich schwer tun wird. Und wie würde Kaiser Franz nach solch einem Spieltag philosophieren: Mund abputzen weiter!!! Sicherlich muss der SC noch arg an sich arbeiten und sicherlich ist man von seiner Bestform, die man in einigen Vorbereitungsspielen erahnen ließ, noch weit entfernt, aber trotzdem hat man einen guten Start hingelegt und kann nun einigermaßen beruhigt an den „Baustellen“ arbeiten. Halten wir fest: Das Spiel in Bebelsheim war sicherlich nicht das Gelbe vom Ei und schon gar kein Augenschmaus, aber es waren drei wichtige Punkte, nach deren Zustandekommen in einigen Tagen schon niemand mehr fragen wird, zumal es ohnehin niemandem schwer fällt dieses Spiel schnell zu vergessen…





Auch der Rest der Liga ging am heißen, letzten Augustwochenende noch einmal auf die Jagd nach Punkten und Toren: Immer noch mit weißer Weste und bis dato „A class of ist own“: Das Trio an der Spitze der Tabelle: Allem voran der Spitzenreiter aus Reinheim, der mit 3:0 beim SV ALtheim gewinnen konnte. Ebenfalls souverän: Der Tabellenzweite aus Rentrisch, der denkbar knapp mit 1:0 beim SV Breitfurt gewinnen konnte. Komplettiert wird das Trio durch den SV Blickweiler, der mit 4:2 beim TuS Ormesheim gewinnen konnte. Der nächste Gegner des SC kommt aus Habkirchen, kam gegen den SV Niedergailbach zu einem 1:1 und steht somit am drittletzten Platz der Tabelle. Der TuS Ommersheim und der SV Rohrbach II trennten sich mit 2:2-Unentschieden. Ein torloses 0:0 gab es dagegen zwischen Alschbach und dem SV Wolfersheim. Den ersten Saisonsieg gab es für die DJK Ballweiler-Wecklingen II, die sich auf eigenem Platz mit 6:3 gegen die Eintracht Bickenalb durchsetzen konnten. Den SCB katapultiert dieser Spieltag auf den 4. Platz der Tabelle. Mit 9 Punkten aus vier Spielen und 11:6 Toren steht man recht gut da, aber die echten Prüfsteine warten noch in einer langen Saison…


4. Spieltag, Kreisliga A Bliestal:

FC Habkirchen – SV Niedergailbach 1:1
SVG Bebelsheim-Wittersheim – SC Blieskastel-Lautzkirchen 2:4
SV Alschbach – SV Wolfersheim 0:0
SV Altheim – SF Reinheim 0:3
TuS Ommersheim – SV Rohrbach II 2:2
TuS Ormesheim – SV Blickweiler 2:4
SV Breitfurt – TuS Rentrisch 0:1
DJK Ballweiler-Wecklingen II – Eintracht Bickenalb 6:3


Das nächste Spiel des SCB findet also bereits am Samstag statt: Am 1. September 2007 ist der FC Habkirchen am „Kerwespiel“ zu Gast in Blieskastel. Um 15:15 Uhr kommt es zum Spitzenspiel der Zweiten um 17:00 Uhr muss sich die Erste ihrem Gegner stellen





Lage der Liga: Der Alptraum vom Fehlstar
Es ist geschafft: Die ersten Spiele sind gespielt, die ersten Punkte verteilt, die ersten Tore sind  [...]  >>
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4:1-Derbysieg - Blieskastel wie es siegt
Es ist vollbracht: Der erste Derbysieg auf eigenem Platz seit drei Jahren ist eingefahren. Mit 4:1 g [...]  >>
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Statistiken & Userkommentare:


Autor:
Marc Schaber, 26. August 2007

Aufrufe:
1262
Kommentare:
6

Kommentare:
Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare verfügbar


 
schulle (PID=2)schrieb am 27.08.2007 um 20:43 Uhr
Lieber unzufriedener Marc !!! Der Ball ist rund. Der Ball ist im Tor. Das Spiel ist aus, wir haben gewonnen, das ist super. Entschuldigung dass wir gewonnen haben
 
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Marc (PID=2)schrieb am 27.08.2007 um 22:49 Uhr
Hab ja auch nicht behauptet, dass wir verloren haben und für drei Punkte muss natürlich niemand entschuldigen ;-) Trotzdem sollte es doch erlaubt sein darauf hinzuweisen, dass guter Fußball weiß Gott anders aussieht und das haben sehr viele Leute geanuso gesehen. Ergebnisorientierte Denkweisen sind im harten Ligaalltag natürlich legitim, vielleicht aber zur Analyse eines Fußballspiels doch ein wenig zu naiv... Aber es wird bestimmt auch noch viele gute Spiele geben, dann wird das auch erwähnt, versprochen ;-)
 
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Timo (PID=2)schrieb am 28.08.2007 um 13:13 Uhr
Ich würd dazu auch mal ganz gerne was sagen. Zum einen kann ich Schulle bisserl verstehen...die drei Punkte waren hart erkämpft und im Endeffekt sollte man sicherlich glücklich und zufrieden darüber sein. Andererseits kann ich Marc hierbei auch verstehen. Will man Aufsteigen und gibt dies als absolutes Ziel vor der Runde auch so vor, so sollte man auch damit leben können wenn dann einige (und es sind ALLE Fans des SCB!) ihre Enttäuschung über schlechte Leistungen "kunt geben". Ich bin nun mal der Meinung, dass man nur durch Kritik Aussenstehender dazu lernen kann. Und dass die Leistungen momentan nicht ausreichen, dazu muss man kein Fachmann sein. Fazit: Wir wollen besser werden also müssen wir auch mit Kritik leben und jene ANNEHMEN und uns ZU HERZEN NEHMEN.
 
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Tank (PID=2)schrieb am 28.08.2007 um 15:33 Uhr
Die Bayern haben bis zu dieser Saison auch eher weniger auf Kritik von außen gehört was schönen Fußball betrifft und lieber auf Ergebnis vermalten gemacht....sind aber doch einige Male Meister geworden.....;-))....mir persönlich wäre das egal. Wenn man gewinnt, hat man schlussendlich auch Spass daran. Ob das nun ein Kampfspiel war oder ein Sensationskick interessiert dann keinen mehr. Außerdem Marc...was willst du überhaubt über Schönspielerei reden? Wir als Abwehrspieler klobbe eh nur dazwischen, odda? ;-)) (Bitte keine zu ernste Antwort geben!)
 
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Marc (PID=2)schrieb am 28.08.2007 um 15:41 Uhr
Also erstens bezweifle ich mal, dass wir die Klasse von Bayern besitzen ein 1:0 souverän zu verwalten, außerdem sollte man jetzt nicht so tun als hätte Bayern die letzten 30 Jahre nie guten Fußball gespielt und eine Meisterschaft nach der anderen eingefahren, aber Bayern ist ja auch nicht unser Thema...
Es geht vielmehr darum, dass man von außen nicht das Gefühl hat die Mannschaft könnte mit dem derzeitigem überschaubaren Leistungsstand gegen ein Spitzenteam bestehen und wie gesagt vieleicht sollte man auch ein wenig anders mit Kritik umgehen, denn das wirkt manchmal Wunder... Vielleicht schreiben ja noch ein paar Beobachter, die das Spiel am Sonntag oder die anderen drei gesehen haben ihre Meinung unter den Artikel, dann kann man drüber diskutieren
BTW: Hab übrigens auch nie beahuptet, dass ich schönen Fußball spielen könnte, aber wie er aussehen sollte, das behaupte ich mal zu wissen ;-)
 
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Flavio (PID=2)schrieb am 28.08.2007 um 22:01 Uhr
Also ich hab von draussen einen Bärenstarken Schulle,Leo und Alex gesehen...Respekt Jungs. Hoffe dass ich euch bald wieder etwas mehr helfen kann!
 
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AutorJürgen Weber
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