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Aprilscherz: SFV mit neuer Klassenreform    [Ändern]

 Was für ein Paukenschlag am Freitagabend in Saarbrücken: Der Saarländische Fußballverband gab die nächste Klassenreform bekannt und somit wird sich bereits zum dritten Mal in den letzten zehn Jahren grundlegend die Klassenstruktur im SFV-Gebiet ändern.



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VERFASST VON Marc Schaber, 1. April 2017

Der Saarländische Fußballverband gab in einer gut besuchten Pressekonferenz am gestrigen Freitag in der Geschäftsstelle Saarbrücken bekannt, dass sich aber der kommenden Saison gravierende Punkte im Spielbetrieb der aktiven Herrenmannschaften ändern werden. Von vielen Seiten wurde eine umfassende Spielklassenreform zur neuen Saison gefordert, nun kommt sie: "Die Spielleitung des SFV hat in den vergangenen Jahren die Entwicklungen im Spielbetrieb der aktiven Herrenmannschaften und der Vereinslandschaft im Saarland kritisch analysiert und daher ein Paket geschnürt, das helfen soll, mehr Zuschauer auf die Sportplätze zu bringen und damit die Lebensgrundlage der Vereine zu verbessern", hieß es in einer Pressemitteilung des Verbandes.





Was sich zunächst wie eine lapidare Presseerklärung liest, in der bereits allseits bekannte Probleme angesprochen werden, wurde aber am Freitagabend konkretisiert und sorgte für großes Staunen bei den Anwesenden, darunter auch die Redaktion von SCB-Online: Das vom SFV vorgestellte Projekt "Gemeinsam für die Vereine 2025" als einfache Klassenreform zu bezeichnen wird dem Projekt in keinster Weise gerecht, sind doch tiefgreifende Änderungen im Spielsystem die Folge. Der SFV stellte folgende Änderungen im Rahmen der Pressekonferenz vor:

1.) Die saarländischen Ligen werden zukünftig alle saarlandweit spielen, d.h.: regionale Einteilungen, wie in den Ligen bis hin zur Verbandsliga wie bisher, werden abgeschafft. Die Spielklassen werden von unten nach oben Verbandsliga D, Verbandsliga C, Verbandsliga B, Verbandsliga A und Saarlandliga genannt. Auch in der Verbandsliga D (der vormaligen Kreisliga A) wird wie bereits in einigen Spielklassen im Jugendfußball üblich saarlandweit gespielt. Die Spielklassen haben mit Ausnahme der Saarlandliga jeweils eine Klassenstärke von 10 Mannschaften. "So spielt jeder Verein in der Verbandsliga und die Zuschauereinnahmen steigen. Die größeren Fahrtstrecken nehmen die Vereine da sicherlich gerne in Kauf", heißt es vom SFV. Die Ligen werden in jeder Saison bunt gemischt um keine Langeweile bezüglich der Gegner aufkommen zu lassen.





2.) Es wird ein Play-Off-Modus eingeführt: Die 10er-Runde der Vereine endet im März, danach spielen die ersten fünf Teams jeder Verbandsliga mit den Top-Teams der anderen Verbandsligen Aufsteiger bis Ende Mai in K.O.-Spielen aus. Im besten Fall steigen also fünf Teams aus einer Liga auf, aber auch umgekehrt bei den Play-Off-Spielen um den Abstieg ab (siehe Schemaskizze für eine Spielklasse exemplarisch). Alle Platzierungen sind daher wichtig, die Fluktuation in den Ligen steigt enorm, was auch ein erklärtes Ziel der Reform ist. "Wir wollen mehr Fluktuation in den Spielklassen erreichen und den Vereinen mehr Möglichkeiten bieten! Nichts ist mehr kalkulierbar und exakt das macht den Fußball ja aus! Dadurch, dass alle Teams in die Relegationsrunde müssen, wird zudem viel Rechnerei zum Saisonende gespart!"





3.) Vereine, deren Mannschaften vom Spielbetrieb abgemeldet sind aber noch nutzbare Sportanlagen besitzen, richten die K.O.-Spiele aus um deren finanzielle Situation zu stärken, dabei gehen die Einnahmen eines jeden K.O.-Spiels zu einem Drittel an den Ausrichter, zu je einem Sechstel an die teilnehmenden Teams und zu einem Drittel in den Neubau des Ludwigsparkstadions in Saarbrücken, dort finden nach Bauschluss im Jahre 2025 auch die Endspiele der Play-Offs der höchsten Verbandsligen A statt. "Wir wollen dadurch die kleinen Vereine und den 1. FC Saarbrücken stärken um die Vereinsstruktur im Saarland zu festigen!"

4.) In der Verbandsliga C und der Verbandsliga D werden die Spiele nicht mehr mit Unparteiischen besetzt. „Um dem Mangel an Unparteiischen in vielen Schiedsrichterkreisen Rechnung zu tragen, werden die unteren Ligen grundsätzlich nicht mit Schiedsrichtern besetzt, sondern von einem Vertreter des Gastes geleitet. Um strittige Situationen zu vermeiden werden die Abseitsregel sowie die Rückpassregel außer Kraft gesetzt.“ Die Schiedsrichter, die die Partie leiten, erhalten in der Halbzeit-Pause und nach dem Spiel als Anreiz ein Freibier von SFV-Sponsor Karlsberg.

5.) Beschränkung der Vereinswechsel: Jeder Verein darf pro Saison maximal vier Vereinswechsel im Winter und sechs im Sommer tätigen. Spieler, die aufgrund von Wechselbeschränkungen auf dem Markt und wechselwillig sind, werden anhand von „Drafts“ an die Vereine verteilt: Hierbei hat der schlechteste Verein der Vorsaison ein Erstkaufrecht, ähnlich wie im American Football. "Dadurch soll eine gleichmäßigere Leistungsverteilung der Spieler im Saarland erreicht werden!" Die saarländischen Regionalligisten erhalten dabei zusätzlich je vier Vorkaufsrechte für U23-Nachwuchspieler pro Wechselperiode um saarländische Talente gezielt zu fördern und nicht auf roter Asche in kleinen Vereinen verkommen zu lassen.

6.) In den Verbandsligen D und C wird nach dem schon in der Jugend bewährten Norweger-Modell gespielt: Die Vereine können dann jeweils bis Donnerstag vor dem Spiel wählen ob im 7 gegen 7, 9 gegen 9 oder 11 gegen 11 gespielt wird. "Wir ermöglichen dadurch mehr Vereinen die Teilnahme am Spielbetrieb. Die Vereine müssen ihre Spieler zudem taktisch auf mehrere Systeme schulen, was die Ausbildung der Spieler verbessert."

7.) In der Verbandsliga D wird parallel zum regulären Spielbetrieb eine eSportsliga an den Start gehen. Es ist dort möglich die Spiele über Fußball-Simulationen wie FIFA 2017 und PES auszutragen. Es wird eigene Verbandsligen D nur für eSports-Teams geben. "Wir wollen damit Jugendliche mit modernen Themen für den SFV-Spielbetrieb begeistern."








Viele Änderungen stehen im Saar-Fußball also schon zur kommenden Saison 2017/2018 an, die als Relegationsrunde gespielt wird. Nach der kommenden Saison werden die Vereine wie bei den vorangegangenen Klassenreformen gemäß ihrer Platzierungen auf die einzelnen Verbandsligen D bis A verteilt. Damit wird der Spielbetrieb im Saar-Fußball mächtig durcheinander gewirbelt und die Vereine müssen sich auf zahlreiche Veränderungen einstellen. Man darf gespannt sein, ob das neue Spielsystem bei allen Beteiligten auf Gegenliebe stößt. Am heutigen Samstag, den 1. April 2017 wird der SFV in den sozialen Medien einen Image-Film für die Kampagne "Gemeinsam für die Vereine 2025" launchen, in dem die Vorteile des Projektes nochmals mittels bunten Filmchen verdeutlicht werden sollen.





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Statistiken & Userkommentare:


Autor:
Marc Schaber, 1. April 2017

Aufrufe:
3308
Kommentare:
7

Kommentare:
Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare verfügbar


 
Neugieriger  (PID=13002)schrieb am 01.04.2017 um 01:34 Uhr
Hätte mich fast nicht gewundert bei den Ideen die die hohen Herren beim sfv so haben.
 
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Vorwitztut (PID=20796)schrieb am 01.04.2017 um 09:13 Uhr
GENIAL Mark, Hut ab !!!
 
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April April (PID=41335)schrieb am 01.04.2017 um 09:27 Uhr
:-)
 
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Scb fan (PID=21650)schrieb am 01.04.2017 um 09:39 Uhr
Habe ich das richtig gelesen das dann in den klassen verbandsliga d und c die abseitsregel aufgehoben wird die jetzige kreisliga A und bezirksligen sind ?
 
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amateur (PID=7786)schrieb am 01.04.2017 um 11:39 Uhr
und in der 2. Halbzeit torkelt der Schiedsrichter nach Genuss des Freibiers über den Platz
 
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heiner (PID=30784)schrieb am 01.04.2017 um 11:44 Uhr
Der 1. April grüßt!
 
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Marc Schaberschrieb am 01.04.2017 um 22:26 UhrPREMIUM
Für alle die es nicht gemerkt haben: Beim obigen Artikel handelte es sich um einen Aprilscherz. Wir hoffen es hat Euch gefallen :-) Alle Aprilscherze der vergangenen Jahre gibt es in der Leiste links unter SPECIALS/SERIEN APRILSCHERZE

Bei diesem Kommentar handelt es sich um einen SCB-Online Premiumkommentar. Der Realname des Kommentators ist in unserer Datenbank hinterlegt.
 
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