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LdL: Sommerpause? Das Ende naht!    [Ändern]

 Die Sommerpause rückt näher und die letzte Woche vor der bösen Sommerpause ist für SCB-Online die Gelegenheit auf die Lage der Ligen zu blicken. Investigativ! Und wie immer bei LdL nicht ganz ernst zu nehmen...



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VERFASST VON Marc Schaber, 24. Mai 2011

Sie rückt näher und bald wird sie da sein und alle Fußballfans und die Freude am Fußballsport aufsaugen wie ein riesiges schwarzes Loch: Die Sommerpause rückt näher. Die Zeit, in der man sich zurücksehnt nach spannenden Fußballspielen und sich an einem Sonntag zwischen „X-Factor“ und der 100.000sten Folge von „Mein Auslandstagebuch“ fragt, warum Sebastian Vettel immer wieder scheinbar konkurrenzlos im Kreis fährt und wieso denn verdammt nochmal nicht Heckendalheim gegen Alschbach spielen kann. Ein ehrliches Fußballspiel auf einem Platz, der puristischer nicht mehr geht! Das vermisst man in der Sommerpause und alleine das Wort „Sommerpause“ verursacht beim gewöhnlichen Bliestal-Fußball-Fan größere Schweißausbrüche, als bei einem deutschen Beamten das Wort „Überstunden“. Nun rückt sie also unaufhörlich näher, nicht zu stoppen wie Borussia Dortmund in der Bundesliga und der SV Gersheim in der Bezirksliga Homburg: Die Sommerpause kommt, ob man es will oder nicht, sie steht vor der Tür und das Klingeln einfach zu ignorieren wird nichts helfen. Nachdem Harold Campings Apokalypse am Wochenende aus bisher ungeklärten Gründen ausfallen musste, ist sie nun bald da: Die Sommerpause! Und wenn der schwarze Mann keine Pfeiffe mehr im Mund hat, ist die Angst berechtigt!

Womit haben wir das verdient: Es ist soweit, einen letzten liebevollen Blick auf unsere Teams in der Kreisliga A Bliestal und der Bezirksliga Homburg zu werfen und dabei die großen Taten der Spitzenteams ebenso zu würdigen, wie die überschaubaren Punktekontos der Tabellenschlusslichter. Noch leerer als das Bankkonto des FC Schalke 04 ist derzeit nur das Punktekonto des SV Heckendalheim, der mit 11 Punkten das schwächste Team beider Klassen stellt. Zumindest Mathematiker wird man mit der überschaubaren Punktanzahl beeindrucken können, ist doch 11 eine Primzahl und eine Schnapszahl. Mathematiker sind eben einfach zu beeindrucken, den Fußballfan beeindrucken konnte der SVH nur mit einem 2:2-Remis gegen den Spitzenreiter und Meister aus Biesingen. Die Offensive des SVH zeigte sich sparsam wie ein SCHWABe. Auch mit 142 Gegentoren ist der SVH klassenübergreifend Spitze. Die Lücken in der Heckendalheimer Defensive sind also leichter zu finden als wild kreischende Kinder beim DSDS-Finale und falsche Zitate in den Doktorarbeiten deutscher Politiker, und um der Gleichberechtigung Genüge zu tun, deutscher Politikerinnen. Gutes Stichwort: Hat der Eine oder Andere seinen Titel nicht verdient, hat der SV Alschbach sich einen solchen natürlich verdient und zwar ist Alschbach DA, WO die schlechteste Offensive beider Ligen beheimatet ist. Und dabei ist es ganz einfach: „Wenn der Ball am Torwart vorbei geht, ist es meistens ein Tor“, weiß Mario Basler, der hier vollkommen korrekt zitiert wird.

In der Bezirksliga Homburg kommen die Schlusslichter dagegen aus Reinheim und Schwarzenbach und beide lieferten sich ein beeindruckendes Schneckenrennen bis zum bitteren Ende. So wie ungedopte Tour de France Fahrer am Col du Galibier radeln beide weit hinter dem Hauptfeld hinterher, aber der Vorletzte der Liga darf hoffen. Schwarzenbach verabschiedete sich am Wochenende mit fast so vielen Tränen in die A-Klasse, wie Manuel Neuer zum FC Bayern München. Reinheim darf als Vorletzter hoffen: Auf besseres Wetter, den Weltfrieden, eine gutes Navigationssystem für die Kreisliga und ach ja… auf den FC 08 Homburg II. Die Kreisliga A Bliestal ist nun geteilt: Bis zum SV Niedergailbach haben die Teams die 30-Punkte-Schallmauer (rhetorische Figur mit acht Buchstaben? Richtig OXYMORON) nicht durchbrochen, es folgen beide Reserven aus St. Ingbert, der FC Erfweiler-Ehlingen und die Reserve des SV Bliesmengen-Bolchen. Dieser Bereich der Tabelle hat ebenso viel Würze wie ein Stück Puffreis oder das Abendessen im Promidinner und auch davor wird es nicht unbedingt spannender. Der SV Breitfurt startete in der Rückrunde eine tolle Serie und wurde das drittbeste Rückrundenteam. Um die Liste der schlechten Wortspiele mit einem Knall zu eröffnen, wird das nach einer schwachen Hinrunde dem SVB-Coach trotz aller STÖHRfeuer und SCHWARZseher ein BREITes Grinsen ins Gesicht zaubern und die Erwartungen für die neue Saison werden damit nicht kLEINER. Dieses Wortspiel war natürlich mit Abstand das intelliGENTESte dieses Berichts.

In der Bezirksliga Homburg tat sich der SV Blickweiler trotz Dimitrijevic-Entwicklungshilfe und Feldberg-Care-Packet schwer, das Tabellenende zu verlassen und auch in Habkirchen-Frauenberg waren die Nerven beim Aufsteiger bis an die GRENZE belastet, um den Klassenverbleib noch zu sichern. Genug der Wortspiele, jetzt geht es an die Fakten: Und einer dieser Fakten ist, dass der SC Blieskastel-Lautzkirchen sich in der Rückrunde direkt vom Hollywood-Star ins Dschungel-Camp spielte. Schlechte Witze von Dirk Bach und das Mitleid der Liga inbegriffen. Einer sehenswerten Hinrunde des SC folgte eine Rückrunde zum vergessen und schon ist sie weg… im Archiv… im Kölner Stadtarchiv, sofern das SC-Gebäude nicht doch noch durch einen Abstieg ins Wanken gerät. Auch die SG Hassel ereilte in der Rückserie das gleiche Schicksal und irgendwie hatten beide Teams das alles schon mal gesehen, wie gewisse Zitate, aber genug der Seitenhiebe. Dass man in Hin- und Rückrunde unterschiedliche Leistungen abliefert ist ebenso klar, wie dass man auf dem eigenen Platz und in der Fremde nicht gleichstark spielt. Der SV Heckendalheim schaffte sogar das Kunststück, keinen einzigen Auswärtspunkt einzusacken. Bezüglich Auswärtsspielen empfiehlt sich eine Audienz in Rom. Nicht beim Papst natürlich, sondern bei Silvio, oder beim Terminator. Politiker aus dem Mediengeschäft sind doch was tolles!

Beim Weg nach oben in der Tabelle der Bezirksliga Homburg stolpert man quasi zwangsläufig über zwei Namen, die man im Vorjahr noch in der Landesliga finden konnte, wenn man ganz genau geschaut hat. Sowohl die DJK St. Ingbert als auch der SV Reiskirchen waren am Ende weit vom direkten Wiederaufstieg entfernt und wieder zeigt sich, dass man sich auch in unteren Klassen schwer tun kann: Hat die Politik natürlich längst erkannt und man fragt sich, wann es der SFV den Schulen gleich tun wird und das Sitzenbleiben abschafft. Motivation ist da viel wichtiger als die Strafe der Abstufung, am besten mit Freipunkten, oder kleineren Toren für den Gegner. Es folgen die Ballermänner der Rückrunde: Der SV Altheim! Wo früher HAUCK-Ruck regierte, prellt man jetzt nicht die ZECHe, sondern trifft ins schwarze bis die Tore RAUCHen. Unglaublich wie Altheim in der Rückrunde durchstarte, hat doch die SVA-Offensive so viel Power, dass man gleich noch mehr AKWs in Deutschland abschalten könnte. Sofort und ohne Auswirkungen für die Energieversorgung natürlich.

In der Kreisliga A Bliestal erstreckt sich dagegen von Platz 7 bis 4 das vollkommen nicht-reißerisch-benannte „Tal der gescheiterten Verfolger“. Die DJK Ballweiler-Wecklingen II, der TuS Ormesheim, der FC Niederwürzbach und der SV Oberwürzbach sind an die BAYER AG zu verweisen. Nein, nicht um ihnen Kopfschmerzmittel oder Psychopharmaka zu verkaufen, sondern um ihre Chancen auf Rang zwei nachhaltig zu erhöhen. Dennoch: Drei dieser vier Teams schafften es, den FV Biesingen zu schlagen und bei einigen hätte man mit dem Wind, der um die Spiele gegen den FVB gemacht wurde, gleich ganz Deutschland mit Öko-Strom versorgen können… das gibt einen Fleiß-Aufkleber, einen Keks, ein FVB-Meistershirt und ein Autogramm von Michael Ballack! Wobei… Eines der besagten Teams bekommt sogar ein Meistershirt nebst Meistertrainer… Aber lassen wir das. In der Bezirksliga Homburg blicken die Fans mit großen Augen auf Rang drei. Dort steht nämlich mit dem TuS Ommersheim ein Team, dem der Ball ohne HARTZ an den Füßen kleibt. War man in der Hinrunde noch ganz KLEIN, machte man sich in der Rückrunde LANG und kletterte nach oben. Das Kommando scheint klar: BAU DY Tische für die Aufstiegsfeier im nächsten Jahr schon einmal auf.

Nun stoßen wir also in die Spitzengruppe beider Ligen vor. Beginnen wir mit der Kreisliga A Bliestal, denn dort ist die Spitze dank eines FVB-Motorschadens wie bei einem 30 Jahre alten FIAT noch enger zusammengerückt, als die BVB-Fans bei der Meisterfeier. Ein gefräßiges Rudel Wölfe sorgte zum Saisonende nochmals für Spannung und zeigte sich treffsicherer als die Navy-Seals in… Aber lassen wir das. Was Wolfersheim in den letzten Spielen abliefert, das war frei nach Felix Magath ohnehin „europäische Weltklasse“. Ebenfalls frei nach Felix Magath wurde der Sportplatz in Biesingen für viele Teams in der Hinrunde zum „Berg der Leiden“, ehe der Meisterexpress des FVB ebenso gut funktionierte wie die Klimaanlage im ICE und natürlich wurde es da nochmals heiß. Die FVB-Viererkette war frei nach JBK (dem Mann mit der tollsten Namensabkürzung Deutschlands) nur noch ein Perlchen. Dennoch zweifelte die ganze Liga schon immer am FV Biesingen, denn wieso sollte ein Niederländer plötzlich Titel gewinnen können? Am Wochenende war es dann aber so weit. Biesingen durfte feiern und noch etwas erinnerte in der Kriesliga A Bliestal irgendwie an Felix Magath: Bei Schalke und Wolfsburg und Biesingen und Ballweiler-Wecklingen stimmen nicht nur die Vereinsfarben. Vergleich erkannt…? Und dann ist da noch die SG Herbitzheim-Bliesdalheim, für die Breitfurt zum historischen Waterloo wurde, als dort die Wölfe die SG mit preußischer Durchschlagskraft besiegten. Nur mit etwas kleinerer Gruppenstärke, denn nur 11 Wölfe bissen zu. Dass die Vereinsfarben der SG rot-weiß-blau sind, passt perfekt ins vollkommen wirre historische Bild, denn für die SG geht es nach St. Helena… ähm Alschbach, Heckendalheim...

Auf Platz zwei der Bezirksliga Homburg liegt wie schon im Vorjahr die Regionalliga-Reserve aus Homburg. Wieder in die Relegation, hat man irgendwie alles schon gesehen, aber halt: Die „14. April-Regelung“, von der Namensgebung direkt hinter den „Zwei-Plus-Vier-Verträgen“, bereitet dem FCH Sorgen, zumal es zum Deja-Vu kommt: Der SV Merchweiler bittet wieder zum Tanz und wie schlecht man beim Tanzen aussehen kann, zeigte nicht zuletzt Liliana Matthäus, sondern auch der „kleine süße FCH“, als man im Vorjahr an gleicher Stelle scheiterte. Apropos Matthäus: „I was here“, sagt der SV Gersheim zur Bezirksliga Homburg! Die Spitze der Bezirksliga Homburg ist nämlich schon lange so sicher an den SV Gersheim vergeben wie Kate an William, Platz zwei an Bayer Leverkusen, Wer wird Millionär an Günter Jauch, karierte Anzüge an Uli Stielike und Arnold Schwarzenegger an… Man sollte diese Rückblicke einfach nicht vorschreiben! Kachelt man(n) weiter einen schlechten Vergleich an den nächsten, so scheint in Gersheim laut Wetterbericht schon lange die Sonne und im Sommer kommt für den Meister neben der Landesliga die Hochzeit des SVG mit dem SV Niedergailbach. Während sich die weiblichen Fußballfans fragen, in welchen Trikots gespielt wird, haben die Männer andere Sorgen: Sind die Bierpreise in beiden Sportheimen eigentlich gleich? Den Autokorso gab es jedenfalls schon vor der Hochzeit – wie stilecht!

Es ist also geschafft! Die Saison ist zu Ende. Aber eines steht fest: Einmal werden wir noch an einem Spieltag wach… Dann ist Sommerpause, ob wir es wollen, oder nicht… Die Einen jubeln, die anderen trauern, aber eines haben alle gemeinsam. Viele Erinnerungen an eine ereignisreiche Saison so überflüssig wie wikileaks und so spannend wie das Dschungelcamp… NEIN… so spannend wie wikileaks und keineswegs…





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Autor:
Marc Schaber, 24. Mai 2011

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Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare verfügbar


 
Notte (PID=2)schrieb am 24.05.2011 um 09:58 Uhr
Marc, der Bericht ist Weltklasse!
 
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Marco (PID=2)schrieb am 24.05.2011 um 13:48 Uhr
sehr geil...mega :-)
 
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Martin Rauch (PID=2)schrieb am 25.05.2011 um 10:32 Uhr
Marc,... einfach nur Spitze!!! Das ist Wort-SCHABERei vom Allerfeinsten!! Freu mich schon auf die neue Runde!! Macht weiter so!! Grüße vom SVA
 
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Matthias  (PID=2)schrieb am 26.05.2011 um 13:42 Uhr
Sehr guter Bericht. Macht Spaß zu lesen! Weiter so... Grüße aus Niederwürzbach
 
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Do 13. August 2020 um 18:30 UhrArbeitstagung Verbandsliga Nordost  (Sportheim der FSG Schiffweiler)
Di 18. August 2020 um 18:30 UhrArbeitstagung Bezirksliga Homburg  (Sportplatz SC Blieskastel-Lautzkirchen)

 
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AutorJürgen Weber
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