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Das "andere Interview" mit Sascha Meyer    [Ändern]

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VERFASST VON Alexander Wenzel & Marc Schaber, 25. Mai 2016

Die Relegationsrunde steht in den Startlöchern: Für SCB-Online-Reporter Alexander Wenzel die stressigste Zeit des Jahres, gibt es doch einen spannenden Gesprächspartner nach dem Anderen. Heute geht es nach Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim, wo die SG heute dem Saarlandliga-Entscheidungsspiel entgegenfiebert:
Als er vor vier Jahren zusammen mit seinem Bruder Marco das Zepter als Trainer bei der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim übernahm, begann die SG Jahr für Jahr die Tabelle hochzuklettern. Die Rede ist von Sascha Meyer. Nun stehen die beiden Brüder wieder mit der SG in einem Relegationsspiel bei dem es um den Aufstieg in die Saarlandliga geht. Aber obwohl die SG im letzten Saisonspiel die Meisterschaft abhaken musste, zeigen die beiden Größe und gratulieren selbst dann mit sehr ehrlichen Worten dem Verbandsliga-Meister des FV Lebach. Dies zeigt das die beiden nicht nur als Fußballer und Trainer sehr gut sind, sondern auch menschlich absolut korrekte Kerle sind, von dieser Mischung wird nicht nur in Ballweiler viel gesprochen und die beiden entsprechend sehr bewundert. Heute sprechen wir mit Sascha über die vergangene Saison, das vergangene und das kommende Relegationsspiel.


SCB-Online: Hallo ihr beiden, wie geht es euch?
Sascha Meyer: Hallo. Soweit ganz gut. Die Anspannung steigt (lacht)!

SCB-Online: Am letzten Spieltag der Saison 2015/2016 gab es für euch leider eine 1:3-Heimniederlage gegen den SV Furpach. Könnt Ihr uns kurz ein paar Worte zum Spiel sagen?
Sascha Meyer: Wir wollten das Spiel natürlich gewinnen. Keine Frage. Zur Halbzeit stand es ja 1:1. Als das Ergebnis von Lebach die Runde machte, war natürlich die Motivation nicht mehr ganz so hoch. Für den Mittwoch spielt das Spiel gar keine Rolle. Wäre ja auch egal gewesen, wenn wir 10: 0 gewonnen hätten.

SCB-Online: Zurück blickend auf die Saison eher eine herbe Enttäuschung auf Grund der knapp verpassten Meisterschaft oder doch eher zufrieden mit dem erreichten zweiten Tabellenplatz und dem neuerlichen Erreichen des Relegationsspiels?
Sascha Meyer: Vor der Saison hätten wir das sofort unterschrieben (lacht). Natürlich ist man etwas enttäuscht. Haben ja viele Spieltage an der Tabellenspitze verbracht. Aber Gratulation an den FV Lebach. Wenn man seit dem 8. Spieltag kein Spiel mehr verliert, ist man verdient Meister geworden.

SCB-Online: Hättet ihr vor Beginn der Saison damit gerechnet das ihr wieder eine so bedeutende Rolle in Sachen Meisterschaft bzw. Aufstieg spielt?
Sascha Meyer: Eigentlich nicht. Unser Ziel war es im oberen Drittel der Tabelle zu landen. Vieles hängt auch davon ab, ob wir Verletzungssorgen haben oder nicht. Das hielt sich zum Glück in Grenzen.

SCB-Online: Ihr seid eigentlich die einzige Verbandsliga-Mannschaft im Umkreis die nichts mit dem Abstieg zu tun hatte. Wenn man sieht der SV St. Ingbert, SV Bliesmengen-Bolchen, TuS Rentrisch, und auch die Reserve des FSV Jägersburg sind leider am unteren Ende der Tabelle zu finden. Umso höher viele Vereine spielen, umso stärker wird auch das Umfeld, mehrere Ortsgebiete können davon sehr profitieren. Ist es von daher umso wünschenswerter, dass diese Vereine sich schnellst möglich wieder fangen?
Sascha Meyer: Es wird immer ein Auf und Ab geben. Es kommen ja mit Rohrbach und vielleicht Blieskastel-Lautzkirchen eventuell zwei Teams noch in die Verbandliga dazu. Aber es stimmt, klar können davon Ortsgebiete profitieren.

SCB-Online: Beim SC Blieskastel-Lautzkirchen gibt es, wie man die Woche bereits lesen konnte, ebenfalls ein Trainergespann. Bei denen läuft die Arbeitsverteilung oft nach dem Prinzip „Good Cop, Bad Cop„ ab , ist das bei euch auch so (lacht)?
Sascha Meyer: Kommt auch hin und wieder mal vor (lacht).

SCB-Online: Ihr spielt am kommenden Mittwoch, den 25. Mai 2016 in Furpach gegen den zweiten der Verbandsliga Südwest. Das ist die SpVgg Quierschied. Hätte es schlimmer oder besser kommen können?
Sascha Meyer: Es gibt glaub ich keine leichten Gegner in solchen Spielen. Die Tagesform spielt auch eine große Rolle.

SCB-Online: Auf Grund des Nichtantritts des SV Klarenthal hatte die SpVgg Quierschied spielfrei. Konntet ihr euch dennoch den Gegner mal anschauen bzw. genügend Informationen besorgen?
Sascha Meyer: Wir haben Quierschied auch schon beobachtet. Werden uns aber trotzdem noch Informationen über sie einholen.

SCB-Online: Kann dieser spielfreie Sonntag vielleicht eine kleine Rolle spielen? Quierschied hat somit seit 10 Tagen kein Pflichtspiel gehabt oder muss man es eher anderes sehen und sagen bei denen konnten sich die leicht angeschlagenen Spieler auskurieren?
Sascha Meyer: Wir denken es ist kein Nachteil, dass sie nicht gespielt haben. Aber das sollte am Mittwoch alles keine entscheidende Rolle spielen.

SCB-Online: Ihr spielt beide schon sehr lange Fußball, aber werdet selbst Ihr beim Gedanken an ein Entscheidungsspiel nervös?
Sascha Meyer: Nervös jetzt nicht gerade aber die Anspannung ist natürlich anders als bei einem normalen Punktspiel. Da denkt man schon Tage im Voraus an das Spiel und je näher es rückt desto größer wird die Anspannung.

SCB-Online: Das Spiel findet beim SV Furpach statt. Für euch sind es ca. 25 Kilometer Anfahrt und für Quierschied nur circa 10 Kilometer. 1:0 Quierschied oder spielt das eher weniger eine Rolle? Mit wieviel Zuschauern rechnet ihr?
Sascha Meyer: Wir denken dass es nicht so entscheidend ist, wo das Spiel stattfindet. Wir schätzen, dass so um die 500 Zuschauer da sein werden.

SCB-Online: Ist schon etwas geplant falls Ihr das Spiel gewinnt?
Sascha Meyer: Nein. Aber da fällt uns sicher spontan was ein (lacht)!

SCB-Online: Falls ihr das Spiel positiv für euch entscheiden könnt, wie würde sich für euch und der Verein der tägliche Ablauf ändern? Wie oft müsste bzw. sollte man trainieren in der Woche? An welchen Schrauben müsste man vielleicht im Hinblick auf z.B. Taktik noch mehr drehen?
Sascha Meyer: Am Ablauf würde sich nicht viel ändern. Die Anzahl der Trainingseinheiten (3 Mal pro Woche) würde gleichbleiben. Darüber machen wir uns Gedanken wenn es soweit ist (lacht).

SCB-Online: Beim letzten Relegationsspiel um den Aufstieg musste man sich geschlagen geben. In wie weit könnte das noch eine Rolle in den Köpfen der Mannschaft spielen, oder kann das vielleicht sogar ein extra Motivationsschub sein?
Sascha Meyer: Das ist eine gute Frage. Wir denken vor zwei Jahren waren wir noch nicht so weit, glauben aber nicht dass es die Mannschaft belastet, sondern entsprechend motiviert ist es dieses Jahr besser zu machen.

SCB-Online: Wie bereits erwähnt geht es am Mittwoch gegen die SpVgg Quierschied. Wie schätzt Ihr diesen Gegner ein?
Sascha Meyer: Es ist ein starker Gegner mit enormer Qualität in der Offensive. Aber an so einem Tag spielt auch viel die Tagesform und ein bisschen Glück eine Rolle.

SCB-Online: Vergleicht man die nackten Zahlen, seid ihr eigentlich ziemlich gleich auf. Beide Teams 20 Siege, ihr habt zwei Unentschieden gegenüber vier und euren acht Niederlagen stehen fünf bei Quierschied auf dem Konto. Auch bei den Punkten keine sehr große Differenz, ihr habt 62 und die SpVgg 64. Bei den Gegentoren seid ihr genau gleich auf beide mit 46 Toren. Jetzt kommt der einzige größere Unterschied, die erzielten Tore, ihr habt 83 mal ins Schwarze getroffen, Quierschied hingegen 101 mal. Wie könnt ihr diese Torfabrik aufhalten?
Sascha Meyer: Das wird entscheidend sein, dass wir defensiv gut stehen und die starke Offensive nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wir müssen alle gut gegen den Ball arbeiten, und nach vorne Nadelstiche setzen. So schlecht sind wir nach vorne ja auch nicht (lacht).

SCB-Online: Vielleicht ein Plus Punkt wiederum für euch, mit Yannick Schneider (28 Toren), Julien Fernsner (21 Tore) und Mexhid Kadrija (12 Toren) habe alleine drei Spieler der Spvgg. Quierschied über 50% der aller Tore erzielt. Bei euch stecht „nur“ Marco mit 18 erzielten Treffer heraus. Kann vielleicht diese „Gefährlichkeit“, dass bei der SG jeder Tore erzielen kann, ein großer Pluspunkt sein und euch unberechenbarer machen für Quierschied? Falls der Aufstieg nicht klappen sollte, gibt es dann einen neuen Versuch in der neuen Saison?
Sascha Meyer: Beide Mannschaften haben mehrere Spieler die für ein Tor gut sind. Aber klar müssen wir versuchen die Spieler aus dem Spiel zu nehmen. Wenn es mit dem Aufstieg nicht klappen sollte, werden wir versuchen im nächsten Jahr wieder oben mitzuspielen.

SCB-Online: Gibt es schon spruchreife Ab- oder Zugänge bei der SG?
Sascha Meyer: Bis jetzt Manuel Weydmann vom SV Rohrbach. Es wird noch der ein oder andere bestimmt dazukommen. Hängt natürlich auch von der Liga ab in der wir nächste Saison spielen. Verlassen wird uns nur Jan Berger. Er wird Trainer beim SV Kirrberg.

SCB-Online: Ihr seid nun ja doch auch schon länger bei der SG tätig. Was macht diesen Verein aus? Wie ist es so wenn man nun auch auf dem Fußballplatz als „Bauer“ bezeichnet wird ? (lacht)
Sascha Meyer: Als Bauer wurden wir noch nicht bezeichnet (lacht). Stimmt wir gehen in die 4. Saison nächstes Jahr. Denke bei der SG kann man in Ruhe arbeiten und es ist auch was möglich wenn alle an einem Strang ziehen.

SCB-Online: Möchtet Ihr noch etwas sagen?
Sascha Meyer: Wir drücken allen Bliestalteams die an Relegationsspielen beteiligt sind die Daumen.

SCB-Online: Vielen Dank Marco und Sascha für eure Zeit. Weiterhin noch alles Gute und viel Erfolg für euch und die SG Ballweiler–Wecklingen-Wolfersheim.

Kurzportrait:

Name: Meyer
Vorname: Sascha
Geburtstag: 04.08.1980
Position: rechtes Mittelfeld
Starker Fuß: rechts
Lieblingsrückennummer: 8
0,5l oder 0,33l: 0,33l
Kurve oder Tribüne: Tribüne
Lieblingsverein: SV Werder Bremen
Rot oder weiß: rot
Ketchup oder Senf: Senf
Sportliches Vorbild: Lionel Messi
Bester Fußballspruch: Flach spielen hoch gewinnen





 
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Autor:
Alexander Wenzel & Marc Schaber, 25. Mai 2016

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