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Kunstrasenplätze sorgen für Gesprächsstoff    [Ändern]

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VERFASST VON Marc Schaber, 28. September 2015

Wer hätte das gedacht? Wenn man an unbespielbare Plätze denkt, kommt einem meist zuerst ein durchgeweichter Rasenplatz oder ein gefrorener Hartplatz in den Sinn, nun hat ein flächendeckendes Problem mit Kunstrasenplätzen auch im Bliestal Einzug gehalten. Im Ticker auf SCB-Online kursieren schon seit einigen Wochen Bilder von Kunstrasenplatz in Bebelsheim, auf denen scheinbar geschmolzenes Granulat an den Sohlen von Fußballschuhen zu erkennen ist. "Das Granulat ist nicht UV-beständig, was zu diesen Klumpen führt. Es liegt also ein Materialfehler und kein Fehler unsererseits vor. Sobald die Sonne scheint, setzt sich dieser Verschmelzungsvorgang in Gang. Dabei ist es unerheblich, wie warm es ist. Nun geht es natürlich darum, wer für den Schaden aufkommt.", erklärt der Vorsitzende der SVG Bebelsheim-Wittersheim Gerd Keipert im SaarAmateur.
Das Problem hat die SVG aber keinesfalls exklusiv: Auch in Ballweiler und Quierschied tritt das beschriebene Problem auf, allerdings in geringerem Umfang. "Mittlerweile haben wir eine Probe dieser Masse eingeschickt und hoffen auf eine Lösung. Gebaut wurde der Platz im Jahr 2004.", erklärt der Fußball-Abteilungsleiter der DJK Ballweiler-Wecklingen Thomas Stopp.
Da die Gewährleistung für die Plätze zumeist abgelaufen ist, geht es nun vor allem darum, zu klären, wer für den entstandenen Schaden aufkommt und wie dieser zu beheben ist, zumal deutschlandweit von zahlreichen ähnlichen Fällen die Rede ist. Da im Internet auch viele Berichte kursieren die schon mehrere Jahre alt sind, kann das Problem allerdings auch nicht neu sein. In vielen Fällen die bereits einigen Jahre zurückliegen, wurde das Granulat inklusive Quarzsand getauscht, die Kosten beliefen sich zumeist auf 40.000 bis 100.000 Euro [1, 2], oftmals mussten Städte und Gemeinden zumindest in Vorlage treten um die Sportstätten bis zur Klärung der Rechtsgrundlagen bespielbar zu halten [1]. Problematisch wurden vor allem solche Fälle in denen das Gummigranulat mit der Kunstrasendecke verschmolzen und nicht mehr zu entfernen war. Dann ist die Faserstruktur des Kunstrasens in Mitleidenschaft gezogen [2, 3].




(Quelle: SC Blieskastel-Lautzkirchen)


[1] Externer Link Quelle 1
[2] Externer Link Quelle 2
[3] Externer Link Quelle 3


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Autor:
Marc Schaber, 28. September 2015

Aufrufe:
1263
Kommentare:
4

Kommentare:
Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare verfügbar


 
Kurt (PID=27102)schrieb am 28.09.2015 um 21:48 Uhr
Dann lieber nen hartplatz :-)
 
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Gast (PID=48776)schrieb am 29.09.2015 um 00:32 Uhr
Auch in Einöd gibt es dieses Problem
 
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Vorwitztut (PID=12552)schrieb am 29.09.2015 um 09:06 Uhr
Warum wird auf solchen Plätzen dann weiterhin der Spielbetrieb aufrecht erhalten ? Das Problem wird dadurch nicht besser sondern von Spiel zu Spiel noch schlechter!Oder will man einfach abwarten bis der Kunstrasenplatz komplett erneuert werden muss und die Schadenssumme überhaupt nicht mehr abzudecken ist? Ein neuer Platz ohne Garantieleistung usw könnte für manche Vereine ( die es betreffen) zum totalen Aus führen. Es wäre sehr schade wenn durch solch einen Umstand ein Verein es nicht mehr schaffen könnte seinen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.
 
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Marc Schaberschrieb am 30.09.2015 um 09:45 UhrPREMIUM
Ein kleiner Nachtrag. Die Saarbrücker Zeitung berichtet heute über die Sportanlage in Bebelsheim:

Für den Landesligisten SVG Bebelsheim-Wittersheim ist es ein in doppelter Hinsicht wichtiger Tag. Um 13 Uhr findet eine Platzbesichtigung des Kunstrasens mit der zuständigen Baufirma und dem Unternehmen, das das Granulat hergestellt hat, statt. Es bilden sich aufgrund von scheinbar nicht UV-beständigem Granulat immer wieder Klumpen unter den Fußballschuhen. Nun geht es darum, wer für die Kosten einer Renovierung aufkommt.

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