Das Wort zum Mittwoch
Einmischen hin oder her. Ein Trainer muss genügend Eier in der Hose haben auch einem Franz Sand die Stirn bieten zu können. Das sollte man pauschal nicht entschuldigen. Auch das Ganze Promborium hier in aller Öffentlichkeit auszutragen, weil man mit Dünnhäutigkeit glänzt, ist sicherlich auch kein Attribut eines erfahrenen Trainers wie Thomas Uth. Diese Internas dann in die SZ zu verlegen zollt wieder von einem Feingespür eines Franz Sand und Holzhauser. Sicherlich haben beide Seiten Schuld an der Misere, hinzu kommt noch die Mannschaft selbst.
Das Herr Sand kein Sympathieträger himself ist muss hier nicht näher tiefergehend erläutert werden. Doch dieses Geweine geht mir auch zu weit.
Sicherlich fühlte sich Herr Uth in seinem System bedrängt, welches jedoch, seien wir mal ehrlich, im unteren Bliesgau nichts zu suchen hat. Einige wenige Mannschaften haben sicherlich die Stärke und auch die nötige taktische Besetzung eine solche Formation zu spielen, jedoch die SG nach ihren Abgängen wohl eher nicht.
Wenn jedoch ein Vorstand die sportlichen Ziele in Gefahr sieht und eingreifen möchte, sollte ein Trainer sich zwar nicht beirren lassen, jedoch aber mal über sein System nachdenken. Aus Trotz ist dies wohl nicht geschehen.
Da ich doch einige, wenn auch nur wenige vor Ort in der Mannschaft kenne, denke ich hat der Trainer immer nur die aufstellen können, die auch zur Verfügung standen. Hier gab es gar keinen Bedarf sich einzumischen, da es gar keine Optionen gab. Bei einem Kader von 12 Mann hat der Trainer ohnehin nicht viel Auswahl.
Schade für die SG, Schade für Trainer Uth...
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