Der Fußballverbands Südwest (SWFV) hatte die Saison in der Spielzeit 2020/2021 mit Gruppen geplant, die nicht den vollen Stärken der Ligen entsprachen. Reiner Ehrgott, Vorsitzender des Fußballkreises Pirmasens/Zweibrücken und Mitglied des Verbandsspielausschusses erklärte im Pfälzischen Merkur, dass auch in der Spielzeit 2021/2022 „auf jeden Fall wieder in Gruppen gespielt wird.“ Den Start plant man im SWFV „sofern es die staatlichen Verfügungen zulassen“, am 15. August 2021.
Ich gehe mal davon aus, dass es funktionieren wird, aber wir müssen die Verfügungen abwarten“, betont Reiner Ehrgott. „Aber wir haben den Spielplan so gestaltet, dass wir auch zwei, drei Wochen später anfangen könnten, da sind wir auf der sicheren Seite.“
Auch beim SWFV will man einen Saisonabbruch unbedingt vermeiden. „Man weiß nicht, wie es sich entwickelt, ob es zum Winter hin nochmal schlimmer kommt mit der Pandemie, ob wir durchgeimpft sind“, erklärt der Kreisvorsitzende die Beweggründe.
Selbst wenn die Saison „bei voraussichtlich 20 Mannschaften zwei Zehnergruppen, da haben wir im Prinzip schon 18 Spiele, bis diese Vorrunde mit Hin- und Rückspielen abgeschlossen ist". Die Zahl der Spiele ist also etwas niedriger, durch die Auf- und Abstiegsrunden kämen aber nochmals zehn spiele hinzu. "Das heißt, die kommen dann auf 28 Spiele. In einer normalen Runde wären sie früher auf etwa 30 gekommen.
Die vergangene Saison wurde auch beim SWFV annulliert, demnach gab es auch keine Auf- und Absteiger. „Das können wir uns auf Dauer ja nicht leisten – und das wollen die Vereine ja auch nicht“, betont der Kreisvorsitzende, der es als enorm wichtig erachtet, dass die Zuschauer auf den Platz zurückkehren können. „Das ist das A und O“, betont Reiner Ehrgott.