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Die Lage der Liga: Final Countdown    [Ändern]

 Die Saison 2007/2008 in der Kreisliga A Bliestal geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Wichtige Entscheidungen stehen in den nächsten Wochen auf dem Programm für uns Grund genug im neusten Teil der Serie „Die Lage der Liga“ den Ist-Zustand nochmals vor Augen zu führen…



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VERFASST VON Marc Schaber, 2. April 2008

Es geht in die entscheidende Phase! Der Countdown wird angezählt und lange wird es nicht mehr dauern, bis die Liga mit dem großen Knall zu Ende geht. Die ersten Entscheidungen stehen an und vielerorts packt man schon die Rechenschieber aus um am Ende trotz mathematisch eindeutiger Konstellation zu völlig verschiedenen Interpretationen zu kommen: Ob ein 6-Punkte Vorsprung eine „Vorentscheidung“ oder eben „nur zwei Spiele sind“, ob man mit einem 5 Punkte-Puffer „gerettet“ oder „noch immer gefährdet“ ist, sind Fragen, die man nicht so leicht eindeutig beantworten kann. „Fußball ist keine Mathematik“, lehrte uns FCB-Funktionär Karl-Heinz Rumenigge zum Ende des letzten Jahres und spätestens jetzt zum Final Countdown wird auch in der Kreisliga A Bliestal klar, dass dieser Ausspruch eben nicht nur dann ein Fünkchen Wahrheit in sich hat, wenn ein Mathematiklehrer auf der hauseigenen Ersatzbank das Sagen hat. Die Ausgangssituationen sind zwar mathematisch eindeutig, die Möglichen Ausgänge der Großexperimentes „Fußball in der Kreisliga A Bliestal“ sind aber stets unvorhersehbar und gerade darum ist sie wohl so interessant und zieht so viele Menschen aller Altersklassen in ihren Bann.
Die meisten Batterienwechsel in den Taschenrechnern muss man aber zweifellos in der unbequemsten Tabellenregion tätigen und die liegt bekanntermaßen an deren Ende. Die Lösung für alle Probleme scheint dabei so einfach: Solartaschenrechner oder noch sogar noch billiger, wirtschaftlicher, beruhigender und vor allem genauso gut für die Öko-Bilanz: Einfach punkten, aber das ist gerade in dieser äußerst brenzligen Situation ja sicherlich leichter gesagt als getan, wird doch der Druck für die Betroffenen zum Saisonende nicht gerade kleiner und spätestens wenn die Spieltage einstellig werden, dann wird auch der größte Optimist sich langsam der Ernsthaftigkeit der schwierigen Lage bewusst. Die schwierigste aller Lagen hat derzeit rein statistisch die DJK Ballweiler-Wecklingen II zu verkraften: Die wenigsten Punkte, die schlechteste Defensivabteilung, die meisten Niederlagen, die wenigsten Siege und zu allem Überfluss die miserabelste Tordifferenz schmücken das Tableau der DJK. Aber ganz so aussichtlos wie die vielen Negativrekorde vielleicht den unbedarften Fan vermuten ließen steht eben diese DJK bei genauerem Hinsehen ja gar nicht da, ist doch der Abstand zum Zweitletzten mit gerade einmal einem Punkt recht überschaubar. Eben diesen 15. Platz hat derzeit der SC-Lokalrivale aus Alschbach mit dürftigen 17 Zählern gepachtet und der SVA muss sich schon vorwerfen lassen, den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zum Tabellenende in den letzten Wochen nicht eingehalten zu haben, nur leider gibt’s dafür im Fußball keine Punkte. Aber all das hilft nichts, denn spätestens jetzt wird es ernst und man sollte tunlichst punkten, will die schlechteste Offensivabteilung der Liga und gleichsam das mit 4 Punkten schlechteste Rückrundenteam, nicht die zu den roten Trikots passende rote Laterne im beschaulichen Sportheim beheimaten. Auf Platz 14 ebenfalls noch mit noch akuterer Absturzgefahr als ein Lufthansa Airbus A320 in Hamburg: Der SV Niedergailbach steht mit 18 Punkten nur 2 Punkte vor dem Schlusslicht aus Ballweiler und kann sich derzeit alles andere als sicher fühlen. 2 Punkte in der heiß geliebten 3-Punkte-Reglung? Ein „Hauch von Nichts“, der sicherlich in dieser Situation wenig Verlockendes an sich hat. Mit 21 Punkten ein wenig abgesetzt steht auf Platz 13 der SV Rohrbach II. Der SVR kann zwar aufgrund des besagten 5 Punkte Polsters etwas ruhiger zu Werke gehen, sollte aber noch lange nicht den Klassenverbleich feiern, denn „gerettet“ oder „noch immer gefährdet“ scheinen nur verschiedene Interpretationen des gleichen Sachverhaltes zu sein.
Etwas ruhiger geht es dagegen im nächsten Bereich unserer vergnügten Reise durch die Kreisliga A Bliestal zu: Dem bei Touristen stets ungeliebten Niemandsland! Eben dieses beschauliche „Niemandsland“ genannte Steppengebiet ohne nennenswerten sportlichen und kulturellen Reiz erstreckt sich vom Platz 12 bis Platz 6 der Tabelle. Eine Reise durch das Niemandsland, mindestens so interessant wie eine Stadtrundfahrt durch Hintertupfingen: Der TuS Ormesheim bildet mit 26 Punkten deren unteres Ende. Zwar beträgt der Abstand zum Tabellenende auch gerade einmal 10 Punkte, dennoch kann man wohl davon ausgehen, dass der TuS das Prädikat „gerettet“ verdient haben sollte. Beachtlich am TuS: Mit 57:57 Toren stellt Ormesheim die drittbeste Offensivabteilung der Liga, dummerweise eben auch die drittschlechteste Defensive. Es folgen nun zwischen Platz 11 und 6, sage und schreibe 6 Teams, die von mickrigen 3 Punkten getrennt werden. Wer schön aufgepasst hat wird es schon längst gemerkt haben: Das ist gerade einmal ein Spiel und siehe da: Man macht einen großen Sprung nach oben, oder man fällt eben recht tief und unsanft ins „Nicht-ganz-Bodenlose“. Punktgleich mit 30 Punkten auf den Plätzen 11 und 10 stehen die SVG Bebelsheim-Wittersheim und der SV Breitfurt und die SVG kann, mit einem Nachholspiel im Rücken eben den ganz großen Sprung realisieren. Den ersten einstelligen Tabellenplatz hat mit 31 Punkten der TuS Ommersheim inne. Auf den Plätzen 8 und 7 folgt der FC Habkirchen, sowie eines der „Teams der Stunde“ der SV Altheim. Habkrichen hat einen ganz besonderen Rekord inne: Ganz 8-mal spielte man Unentschieden und in einer Tabelle mit 2-Punkte Reglung würde man sich viel weiter oben wiederfinden, aber „fußball ist eben…“, ja ja wir wissen es… Den Abschluss des Niemandslandes bildet die Eintracht 08 Bickenalb: die Spielgemeinschaft aus nunmehr nur 2 Vereinen hat 33 Zähler auf dem Konto und könnte sogar noch mit dem Anschluss an die Top Five liebäugeln.
Jetzt geht es langsam ans „Eingemachte“: Die Top Five! Und für die Leute die Anglizismen hassen wie die Pest und mit der Überschrift dieses Artikel zugegebenermaßen schon mehr als genug gestraft sind: Die besten Fünf eben. Das untere Ende, jetzt kann man kontrollieren ob man aufgepasst hat und das Prinzip der Top-Five verstanden hat: Genau der fünfte Platz… Den haben derzeit die Wölfe inne. Der SV Wolferheim hat 37 Punkte auf dem Konto und hat damit einen Rückstand von 4 Punkten auf den vierten Platz der Tabelle. Dort residieren die Sportfreunde aus Reinheim: Die SFR haben nach Rentrisch, zusammen mit dem SCB, die zweitwenigsten Niederlagen auf dem Konto. Erst vier mal wurden die beiden bezwungen. Eben darum steht der SCB auch auf dem dritten Tabellenplatz, quasi auf dem Podium oder im Medallienrang, will man endlich olympisches Feeling aufkommen lassen, ohne das Wort „Boykott“ in den Mund zu nehmen. Denn was Blieskastel in den letzten Wochen an den Tag legte ist weit vom „Boykott“ entfernt: Bestes Team der Rückrunde, 10 Spiele ohne Niederlage, die zweitbeste Defensive und die zweitbeste Offensive, sind wunderschöne statistische Fakten, die aber leider eines nicht kompensieren: Den 9-Punkte Rückstand zur Tabellenspitze. Die Doppelspitze der Liga besteht derzeit aus Rentrisch und Blickweiler und wie ernst die beiden das Wort „Spitzenduo“ nehmen haben beide unlängst unter Beweis gestellt und das „Synchronstolpern“ hat wohl beste Chancen in die Riege der olympischen Disziplinen aufgenommen zu werden, oder wenn das wider Erwarten nicht klappen sollte, wenigstens als Neologismus in die deutschen Wörterbücher. Fakt ist: Ganz oben steht nach wie vor der TuS: Mit beeindruckenden 14 Gegentoren in 23 Partien stellt der TuS mit Abstand die beste Defensive der Liga und die selbst die zweitbesten Defensivkünstler aus Blieskastel haben mit 29 schon mehr als doppelt so oft Gegentore verkraften müssen. Rentrisch ist nach wie vor auch statistisch das Top Team der Liga: Die wenigsten Niederlagen (3), die wenigsten Gegentore (14), die beste Tordifferenz (+36), die beste Heimelf und nach Blickweiler die zweitbeste Auswärtself. Rentrisch ist also auf dem besten Weg zum Titel, nur allen Rechenspielen zum trotz: 21 Punkte sind noch zu vergeben, da riechen die 6 Punkte Vorsprung, vor allem angesichts der dürftigen Rentrischer Bilanz in 2008, plötzlich nicht mehr ganz so viel nach „Vorentscheidung“ sondern vielleicht doch nach „nur zwei Spiele sind“. Die Frage ist: Ist bei der konstruierten Spannung, der Wunsch Vater des Gedanken oder ist es eben doch ein Fakt? Die Antwort ist: Es gibt keine, denn ja ja Karl-Heinz du wirst wieder zitiert und hoffentlich kostet das keine Tantieme: „Fußball ist keine Mathematik“ auch wenn man es sich als geprügelter oddset-Tipper ohne Terassenplatz im "Cafe King" manchmal von Herzen wünschen würde.
Die Liga geht also in die heiße Phase: Der Final Countdown, die letzten Minuten vor dem Take-off und eines steht bei allen Fragezeichen fest: Ein Verein wird einen mustergültigen „Lift-off“ in die Bezirksliga hinlegen, ein anderer so wie die Challenger vor 22 Jahren in die Kreisliga B stürzen. Wow waren das viele Anglizismen in einem Satz… Wen es mit dem ganzen englischen Kram treffen wird: Darüber kann man derzeit allenfalls spekulieren, entscheiden doch so viele Faktoren über die Abgrenzung von Freud und Leid im Fußballsport. Auch wenn die Fakten Vermutungen zulassen so steht eines fest: Theoretisch ist bei 21 zu vergebenden Punkten noch vieles möglich, aber vor allem für diejenigen in der Verfolgerrolle gefordert sind ist eines klar und wenigstens einen Anglizimus zum Ende zu entschärfen: Countdown heißt „zurückzählen“ und mehr Chancen das Unmögliche vielleicht doch möglich zu machen wird es nicht geben, denn der „Final Countdown“ läuft: „T minus 7 Spieltage“…





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Autor:
Marc Schaber, 2. April 2008

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