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5:2 – Geht doch - Blieskastel kann auch anders!    [Ändern]

 Spiele die man nach haushoher Überlegenheit nicht gewinnen konnte hat man in dieser Saison schon des Öfteren begutachten dürfen. Spiele in denen man schon am Boden schien, aufstand und sich zurück auf die Siegerstraße machte gab es selten, aber in Ommersheim hat man gezeigt, das man eben auch das im Repertoire hat…



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VERFASST VON Marc Schaber, 11. November 2007

Was hat man nicht schon alles erlebt in dieser Saison: Mal war man überlegen und verballerte in beängstigender Regelmäßigkeit Torchance für Torchance. Mal führte man sogar und gab ein sicher geglaubtes Spiel aus der Hand, aber Spiele in denen man scheinbar hoffnungslose Rückstände in klare Siege ummünzen konnte die gab es selten. An diesem Wochenende, am ersten Spieltag der Rückrunde, war es endlich soweit möchte man fast sagen: Der SC startete nach einem 0:2 Rückstand ein beeindruckendes Comeback seit Henry Maske. Aber der Reihe nach: Blieskastel musste nach dem Arbeitssieg vergangene Woche in Ormesheim einen Ort weiter nach Ommersheim und wer sich in der jüngeren SC-Historie auskennt, dem dürfte nicht entgangen sein, dass man mit eben diesem TuS Ommersheim noch mehr als nur eine offene Rechnung hatte. In Ommerhseim setzte es zumeist böse und bedeutsame Schlappen und zu Beginn der Saison spuckte der TuS dem SC gehörig in dessen sorgsam zubereitete Sportfestsuppe, vermasselte den Saisonstart der Blauen und einige munkeln, vielleicht vermasselte der TuS mit diesem Sieg am ersten Spieltag sogar die ganze Saison. An Motivation sollte es den Jungs aus Blieskastel also nicht fehlen, konnte man sich doch für so einige schlechte Erinnerungen revanchieren. Die angespannte Situation wurde beim SC noch zusätzlich durch zahlreiche personelle Ausfälle in beiden Mannschaften erschwert. So fehlte mit Markus Munk (Rot-Sperre), Daniel Bartmann, David Kingen, HP Harz (alle krank oder verletzt), Simon Kiefer und Daniel Fuhrmann (beide beruflich verhindert) eine halbe Mannschaft. Es spricht für das Team, dass man sich davon nicht beeindrucken ließ und trotz auf einigen Positionen veränderter Grundformation von Beginn an versuchte das Geschehen im strömenden Regen bei stürmischem Wind an sich zu reißen. Schon nach wenigen Minuten erspielte man sich auf dem vom Regen in ein fast unbespielbares Planschbecken verwandelten Platz erste Tormöglichkeiten, aber zunächst war es wie sooft in dieser Saison: Blieskastel hatte die Chancen, machte das Spiel, kombinierte sogar gefällig, nur die Tore, die machte der Gegner: Ommersheim nutze zwei unglückliche Aktionen des SC zum 2:0 und plötzlich war der Spielverlauf schon nach wenigen Minuten sprichwörtlich auf den Kopf gestellt. Dementsprechend geschockt vom plötzlichen und gleichermaßen aus SC-Sicht unerwarteten Rückstand brauchte der SC einige Minuten um wieder ins Spiel zu kommen und es muss nicht gesondert erwähnt werden, dass der schlecht zu bespielende Platz einem in solch einer Situation nicht gerade in die Karten spielt. So kam es, dass der durch den Doppelschlag sichtlich geschockte SC ein wenig Rhythmus und Übersicht in den Fluten Ommersheims verlor und man sich von Außen ernsthaft fragte, ob der SC dieses Spiel trotz anfänglicher Überlegenheit noch drehen könnte. Auch wenn nur noch wenige Zuschauer den unbedingten Glauben an den Sieg vorweisen konnten so hatte die Mannschaft selbigen noch lange nicht aufgegeben: Ein Foulelfmeter war dann wohl die entscheidende Inspiration für den SC, der berüchtigte Funken eben, der das Feuer zum lodern brachte und der gleichermaßen der Anfang vom bitteren Ende für den TuS darstellte: Peter Pusse wird im 16er gefoult, der fällige Elfer von Jörg Leonhardt verwandelt und plötzlich war der SC noch vor der Pause wieder zurück im verloren geglaubten Spiel.







Das Elfmetertor schien für den SC die Initialzündung für besagtes denkwürdiges Comeback zu sein: Blieskastel ackerte nun vorbildlich sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, setzte Ommersheim immer wieder unter Druck und spätestens nach der Pause spürte jeder auf und abseits des Sportplatzes, dass hier noch lange nicht aller Tage Abend ist. Frei nach Alexandre Dumas hieß es nun: "Alle für einen, einer für alle" und je mehr der rabenschwarze Himmel über Ommersheim aufklarte, desto besser wurde das Spiel des SC: Der SC zeigte nun, was ihm in einigen Spielen dieser Saison so abhanden gekommen war: Der unbedingte Wille zum Sieg war der Schlüssel zum Erfolg und bei Blieskastel schien nun alles zu laufen und vor allem im Abschluss war man in dieser Phase kaltschnäuziger denn je: Tore von Alexander Schneider, Flavio Baier im Doppelpack und ein weiterer Foulelfmeter, der erneut von Jörg Leonhardt verwandelt wurde, brachten den SC mit 5:2 verdientermaßen in Front und stürzten Ommersheim ins berühmte Tal der Tränen. Des Einen Freud, des Andren Leid: Ommersheim hatte alles verspielt, was von Seiten des SC in der ersten halben Stunde auf dem frisch polierten Silbertablett serviert wurde und der SC hatte alles gewonnen, was in der Ommersheimer Sintflut schon längst außer Reichweite schien. In einem Spiel in dem man durch zwei Aussetzer denkbar unglücklich und auch unverdient in Rückstand geriet beging man nicht den alt bekannten Kardinalsfehler, den man schon zu oft begangen hatte und steckte den Kopf in den durchgeweichten Ommersheim Sand, sondern setzte alles daran, die eigenen Fehler und auch die der anderen im Kollektiv wieder gut zu machen und das wurde am Ende verdientermaßen von Erfolg gekrönt. Und sind wir doch mal ehrlich: Solch ein Sieg beim Angstgegner schmeckt doch viel süßer, als jeder andere Form des Punktgewinns… (Eigener Spielbericht: >>hier)







Es scheint als hätte es der SC endlich begriffen, dass man nicht immer nur Fußball spielen und zaubern kann sondern manchmal eben auch Fußball kämpfen muss! Die Moral, das Selbstvertrauen und die mentale Stärke scheint zurückgekehrt an die Blies und mit solchen Spielen gibt man wohl die besten Signale gegen alle lautstarke Kritik, die in den letzten Wochen verstärkt auch in den eigenen Reihen aufgekommen war. Was den SC schon in der Vorwoche in Ormesheim auszeichnete fand einige Kilometer weiter in Ommersheim die eindrucksvolle und erfolgreiche Fortsetzung: Der SC nahm stets die Zweikämpfe an und vor allem in der Defensive konnte man als Kollektiv die Ordnung wahren und somit dem Gegner nur wenige Tormöglichkeiten bieten. Besser spät als nie, möchte man fast sagen, entdeckt der SC die ach so simplen aber so wirkungsvollen Erfolgsrezepte des Fußballsports und schafft es auch ohne „Hacke, Spitze, eins, zwei, drei“ ein Spiel zu gewinnen und das erstens beim Angstgegner und zweitens nach einem 0:2-Rückstand. Besser geht’s wohl nicht… Wenn das Hinspiel gegen Ommersheim als schlechtes Omen für die gesamte Hinrunde angesehen werden kann, so kann man nur hoffen, dass dieses Spiel in Ommersheim ein ebenso gutes Omen für die Rückrunde werden kann. Sicherlich hatte Ommersheim an diesem Sonntagnachmittag nicht die Klasse des Hinspiels vorzuweisen und war vor allem in Durchgang zwei nie ernsthaft gefährlich in seinen spärlichen Offensivbemühungen, dennoch kann der SC mit Recht mächtig stolz auf diesen Sieg sein, denn nur wer immer an den Sieg glaubt wird auf Dauer auch als Sieger vom Platz gehen. Man kann nur hoffen, dass der SC sich von den beiden im Vorhinein so gefürchteten Partien in Ommersheim und Ormesheim inspirieren lässt und daraus viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben schöpft, die sicherlich nicht weniger schwer werden…







Auch der Rest der Liga ging trotz widriger Witterung an diesem Wochenende auf Punktjagd: Bereits am Samstag empfing die Eintracht 08 Bickenalb den SV Alschbach und konnte ihr Heimspiel souverän mit 4:1 für sich entscheiden. Ebenfalls bereits am Samstag stieg das Aufeinandertreffen des FC Habkirchen mit dem SV Breitfurt, das nach 90 Minuten ein 1:1-Unentschieden zu Tage brachte. Mit besonderem Interesse blick die Liga natürlich auch am ersten Rückrundenspieltag auf die drei Spitzenteams der Liga: Der Tabellendritte, die SF Reinheim mussten auch an diesem Wochenende Punkte lassen: Ein 3:3 beim Tabellenschlusslicht aus Rohrbach dürfte wohl das vorläufige Ende der Titelträume der SFR bedeuten, hat allerdings für den SCB den netten Nebeneffekt, dass man mit 2 Punkten Rückstand bei einem Spiel weniger beste Chancen hat wieder Platz drei ins Auge zu fassen. Besser machte es der Tabellenzweite: Der SV Blickweiler gewann knapp mit 2:1 zu Hause gegen die DJK Ballweiler-Wecklingen II. Sowohl Reinheim, als auch Blickweiler blickten natürlich besonders interessiert nach Bebelsheim, wo der Tabellenführer vom TuS Rentrisch zu Gast war. Am Ende stand allerdings weder eine Überraschung, noch ein Pflichtsieg, sondern ein Spielabbruch, das Spiel fiel der schlechten Witterung zum Ofer. Ebenfalls abgebrochen wurde das Gastspiel des SV Wolfersheim beim TuS Ormesheim. Der nächste Gegner des SC konnte sich dagegen warmschießen für das Gastspiel an der Florianstraße: Der SV Altheim gewann mit 4:0 beim SV Niedergailbach. Damit bleibt in der Tabelle alles beim Alten: Rentrisch führt vor Blickweiler und Reinheim, der SC ist auf Platz vier weiter in Lauerstellung auf Platz drei mit der Option auf mehr…

Alle Ergebnisse, 16. Spieltag Kreisliga A Bliestal:

Samstag, 10. November 2007:
Eintracht 08 Bickenalb - SV Alschbach 4:1
FC Habkirchen - SV Breitfurt 1:1

Sonntag, 11. November 2007:
SV Blickweiler – DJK Ballweiler-Wecklingen II 2:1
TuS Ormesheim – SV Wolfersheim ABRRUCH
TuS Ommersheim – SC Blieskastel-Lautzkirchen 2:5
SV Altheim – SV Niedergailbach 4:0
SVG Bebeslheim-Wittersheim - TuS Rentrisch ABBRUCH
SV Rohrbach II – SF Reinheim 3:3

Nächste Woche kommt also der SC Altheim an die Florianstraße und Altheim beim SCB, das war zumeist die Garantie für viele Tore, tolle Spiele und leider auch die eine oder andere böse Überraschung. Die Zweite geht ab 12:45 Uhr auf Punktjagd, die Erste spielt ab 14:30 Uhr…





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24. November 2007: Pokalfight und Primeu
Der 24. November 2007 wird für die Fans des SC Blieskastel-Lautzkirchen ein ganz besonderer Tag im T [...]  >>
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Statistiken & Userkommentare:


Autor:
Marc Schaber, 11. November 2007


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