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2:4 - Alschbach ohrfeigt willenlosen SCB    [Ändern]

 Beim Lokalderby gab es für den SCB nach 90 Minuten mal wieder wenig zu feiern. Alschbach gewann am Ende verdient und erteilt dem SCB mal wieder eine bittere Lektion in Sachen Kampfbereitschaft und Einstellung...



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VERFASST VON Marc Schaber, 22. April 2007

"Same procedure as every year" ist man in Anlehnung an das legändäre Fernsehspiel, dass alljährlich zum Jahreswechsel über die Bildschirme in aller Welt flimmert, schon fast geneigt zu sagen. Wieder es Blieskastel Derby-Zeit, wieder sprachen alle Statistiken für den SCB, wieder freute man sich auf einen tollen Fußballnachmittag, wieder gabs zum Derby aber eine derbe schmerzhafte Ohrfeige für den SCB und wieder hat sich der SCB diese ach so bittere Niederlage selbst zuzuschreiben. Eine Niederlage in einem Derby in dem es um mehr als drei Punkte ging. Auch wenn das Spiel hätte anders verlaufen können sein eines nocheinmal gesagt: Es ist nicht anders gelaufen und der SCB hat mit 4:2 verloren! Der Spielverlauf für den SCB eine einzige Historie des Schreckens mit nur wenigen kurzen Lichtblicken: Schlimm genug, dass sich die beste Heimelf der Liga gegen das Kellerkind aus Alschbach schon zu Beginn nie ein wirliche erkennbares spielerisches Übergewicht erarbeiten konnte, dachten sich die gut 200 Zuschauer; der Schock und Unmut bei den Anhängern aus Blieskastel wurde aber sogar weit größer, als die Gäste verdientermaßen mit 1:0 in Front gingen. Erinnerungen wurden wach, an die alljährlichen Schlappen der Vorjahre, an die feiernden Alschbacher im Sportheim und an die Häme und den Spott, den man sich noch Wochen später anhören muss. Als dann Blieskastel aber zwischenzeitlich in Front gehen konnte schien die Welt an der Florianstraße wieder in Ordnung! Alles im Lot! Alschbach schon besiegt! Wieder drei sichere Punkte! Das lässt man sich nicht mehr nehmen! Annahmen und Spekulationen, die am Ende nicht mehr als folgenschwere Trugschlüsse und Fehleinschätzungen von Seiten des SCB sein sollten. Denn die Realität sieht anders aus und liest sich für SCB-Anhänger nicht gerage schön: Selbst nachdem man das Spiel vermeintlich umgebogen hatte strahlte der SCB nie Souveränität aus, war in der Chancenauswertung desolat und in der Defensive selbst gegen eine der harmlosestesn Offensiven der Liga löchrig wie ein Schweizer Käse. Als man dann zu allem Überfluss die fünfte hochkarätige Chance vergeben hatte war wieder die Zeit der berühmten und gleichermaßen berüchtigten Fußballweißheiten: "Wer seine Chancen vorne nicht nutzt, der wird hinten bestraft", so heißt es unter Fußballexperten und solchen die es gerne wären seit Jahren und Jahrzehnten und auch diesmal sollten sie zum Leidwesen des SCB wieder Recht behalten: Alschbach traf noch drei mal, Blieskatsel war vorne harm- und hinten hilflos und so stand am Ende eine 4:2 Schlappe und nicht gegen irgendjemanden, sondern gegen den SV Alschbach, der die Jungs in Blau-Weiß Jahr für Jahr bis auf die Knochen blamiert und für den die Ausflüge nach Blieskastel mittlerweile wohl den alljährlichen Vereinsausflug ersetzen. Warum in die weite Ferne fahren, wenn es nur 3 Kilometer entfernt beim gastfreundlichen SCB in jedem Jahr beim Derby eine rauschende Siegesparty zu feiern gibt...? (Eigener Spielbericht: >>hier)





Jaja, diese Derbys haben eben ihre eigen Gesetze und da braucht es ein wenig mehr als den üblichen Minimalaufwand um sich nicht bis auf die Knochen zu blamieren. Scheinbar haben aber noch nicht alle begriffen was es bedeutet in einem Derby aufzulaufen und dabei das Trikot eines der beiden Vereine zu tragen. Für alle die auch nach der neuerlichen Blamage immer noch nicht wissen was ein Derby ist hier unser spezieller Service, auf dass es sich irgendjemand, irgendwann zu Herzen nimmt:

"Man spricht von einem Derby (häufig in Form von Lokalderby), wenn zwei stark rivalisierende Vereine einer Region im Mannschaftssport aufeinander treffen. Derbys haben für viele Fans eine hohe Bedeutung, da es hier beispielsweise um die Vorherrschaft in einem Bezirk oder einer Stadt geht. (Quelle: wikipedia.de)

Fassen wir nocheinmal das Geschehene zusammen auch wenn es weh tut: Das statistisch gesehen beste Heimteam der Liga, der dritte der Tabelle, die Stadt mit fast 8.000 Einwohnern hat wieder verloren, wieder gegen den SV Alschbach, den Zweitletzten der Tabelle, der seit Jahren im unteren Drittel der Tabelle residiert, aus einem Ort mit nichteinmal 400 Einwohnern kommt und jetzt kommt das Schlimmste aus SCB-Sicht: Man hat verdient verloren und Alschbach ist man, auch wenn sich der Eine oder Andere sträuben wird ehrlich muss man Alschbach en Sieg gönnen!!! Nicht weil Alschbach technisch überragend gespielt hätte, nicht weil sie überagende Akteure in ihren Reihen hatten und nicht weil sie gar Fußball aus einem Guss präsentierten, nein, Fußball ist mehr als Hackntricks und größe Sprüche vor dem Spiel: Fußball besteht zu 80% aus Kampf und so 15% Prozent aus Siegeswille, zwei Tugenden, die der SCB an diesme Nachmittag leider mal wieder vermissen ließ. Was am Ende übrig blieb von der gloreichen Selbstherrlichkeit des SCB ist ein Häufchen Elend: 4 Gegentore, 0 Punkte und eine rote Karte in einem Spiel, das man eigentlich nach eigener Selbsteinschätzung nie hätte verlieren können. Ein Spiel in dem es nur gegen den zweitletzten der Tabelle ging, ein Spiel das man schon längst in der Tasche hatte und ein Spiel in dem man nur mal schnell eben gewinnt um sich danach selbst feiern und beweihräuchern zu können. Wie viel am Ende übrig blieb von der Selbstherrlichkeit des SCB konnte jeder der den Weg an die Florianstraße fand selbst beurteilen. Beginnen wir mit der Analyse dieser neuerlichen Blamage im Lokalderby und starten mit dme Positiven: Wir hatten die besseren Fans und kommen gleich zum negativen: Die haben wir bitterlich enttäuscht! Keine Kampfbereitschaft, kein Aufbäumen nach dem Rückstand, keine Anfeuerungen für den Mitspieler, kein Wille aber umso mehr Aroganz und Selbstgefälligekeit warf man gegen den Lokalrivalen in die Waagschale. Die Leistung des SCB speziell nach dem erneuten Rückstand in Durchgang zwei war einfach nur erbärmlich und eines Spitzenteams nicht würdig. Alschbach, das bis dahin gewaltige 3 Auswärtspunkte auf dem Konto hatte, hätte gegen die beste Heimelf der Liga am Ende sogar noch höher gewinnen können. So ist es am Ende nicht verwunderlich, dass dieser Sonntag endete wie jeder Derbysonntag gegen den SVA in den letzten Jahren: Feiernde und singende Alschbacher, die dem SCB mal wieder unter die Nase reiben können, dass sie 3 Punkte von der Florianstraße entführt haben und obwohl es wehtut: Sie haben es sich verdient, denn sie haben das gemacht wozu der SCB nicht in der Lage war: Gegrätscht, Gekämpft und Gewonnen. Immer wieder beschleicht einen das gleiche Gefühl, dass es einigen Akteuren nicht bewusst ist, welche Bedeutung ein solches Lokalderby für die Fans, das Umfeld und den Verein selbst hat. Immer wieder hat man das Gefühl, dass diese Niederlagen den Fans und dem Umfeld mehr weh tut als so manchen Spieler, der sich 90 Minuten auf dem Sportplatz sonnte und die Niederlage erstaunlich schnell abhakte. Hier geht es nicht um schöne Tore, techinische Fingerfertigkeiten und schon gar nicht darum einen Schönheitspreis zu gewinnen. Hier gewinnt man nur mit Herz und das ist dem SCB in den letzten Wochen wohl abhanden gekommen. Wie schon im letzten Jahr ist man auf dem besten Wege eine eigentlich gute Saison zum Ende hin abzuschenken und wieder hat man der ganzen Region eindrucksvoll gezeigt: Wenn es im nächsten Jahr um den Tiel geht braucht ihr mit uns in dieser Verfassung nicht zu rechnen, denn wir können unseren Schweinehund nicht überwinden! Vielleicht ist es Arroganz, vielleicht ist es mangelnde Einstellung zum eigenen Hobby, dem Fußballsport, aber sicherlich ist es das falsche Signal zum Ende einer Runde die eigentlich hätte schön ausklingen können...



Eine bittere Bauchlandung für den SCB im Lokalderby



Nicht nur weil es ein Derby war, sondern auch punktemäßig schmerzt die Niederlage gegen Alschbach: Der SCB hat mit seiner Niederlage wohl auch die letzen Chancen kleinen auf Platz zwei verspielt und muss sich sogar noch hüten, dass man den dritten Platz nicht noch räumen muss. Warum man keinen Ehrgeiz hat um Platz zwei zu kämpfen? Auf diese Frage will einem so recht keine plausible Antwort einfallen, erst Recht nicht wenn man einen Funken Sportsgeist besitzt. Aber am Ende schmerzt sicherlich die Art und Weise nach diesem Spiel mehr als das pure Ergebnis und die Statistik. Die letzte Saison mit 6 Punkten gegen Alschbach dürfte wohl mittlerweile nur den SCB-Urgesteinen in Erinnerung sein und sind wir mal ehrlich: An feiernde Alschbacher im SCB Sportheim hat man sich doch schon längst gewöhnt, oder etwa nicht... "Wir ham nur 1 Meter Theke..." schallte es noch nach Stunden aus dem Sportheim des SCB und man kann einmal mehr nur hoffen, dass den Spielern die Jubelarien des SVA noch lange in Erinnerung bleiben werden und selbst wenn nicht: Spätestens bis zum nächsten Aufeinandertreffen in der nächsten Saison wird man in Alschbach diesen noch oft genug zum Besten geben, dem SCB diesen historischen Tag noch lange unter die Nase reiben und spätestens beim nächsten Aufeinandertreffen geht dann wohl auch alles wieder von vorne los, wenn es heißt: "Same procedure as every year...". Denn manche lernen es nie: Derbys haben ihre eigenen Gesetze...





Auch der Rest der Liga ging in der ausklingenden Saison nocheinmal mehr oder weniger erfolgreich auf Punktejagd: Fast schon zum Titel schossen sich die SF Walsheim mit ihrem 3:1-Sieg in Rentrisch, spätestens jetzt stehen die Chancen der SF Reinheim auf den Austieg allenfalls so hoch wie beim Lotto. Ein 3:3 gab es beim Aufeinandertreffen zwischen dem TuS Ommersheim und dem SV Rohrbach II. Weitere Unentschieden gab es in Blickweiler und Niedergailbach: Der SV Blickweiler und der TuS Ommersheim trennten sich 1:1 und der SV Niedergailbach und der SV Wolfersheim mit 2:2. Gut für den SV Alschbach dagegen: Sowohl Brenschelbach, als auch Bebelsheim mussten sich an diesem Sonntag geschlagen geben: Brenschelbach verlor zu Hause mit 4:0 gegen den SV Breitfurt und Bebelsheim verlor in Altheim mit 4:2. Der SVA ist somit auf dem Drittletzten Tabellenplatz und scheint schon fast gerettet.

Alle Ergebnisse der Kreisliga A Bliestal, 26. Spieltag:

TuS Ormesheim - SV Rohrbach II 3:3
TuS Rentisch - SF Walsheim 1:3
SV Brenschelbach - SV Breitfurt 0:4
SV Altheim - SVB Bebelsheim-Wittersheim 4:2
SC Blieskastel-Lautzkirchen - SV Alschbach 2:4
SV Blickweiler - TuS Ommersheim 1:1
SV Niedergailbach - SV Wolfersheim 2:2


Nächste Woche geht es für Blieskastel zum Tabellenzweiten nach Reinheim. Mal sehen ob es auch dort ist wie immer und der SCB am Ende, wie schon in den Vorjahren, mit gesenkten Häuptern den Platz verlässt...





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Autor:
Marc Schaber, 22. April 2007

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