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Die Regeländerungen zur Saison 2017/2018    [Ändern]

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VERFASST VON Marc Schaber, 23. Juli 2017

Die Saison 2017/2018 steht in den Startlöchern und auch zur neuen Saison hat das IFAB (International Football Association Board) einige Regeländerungen vorgesehen. Auch wenn aber einige Regeln geändert wurden, sind die Auswirkungen dieser Regeländerungen größtenteils als gering einzuschätzen. Vielmehr gibt es viele sprachliche Klarstellungen und Vervollständigungen. SCB-Online fast die Regeländerungen und die Kommentare der Saarländischen Schiedsrichter zur neuen Saison zusammen.

Regel 3 - Spieler
- Nationale Verbände können bis zu max. 5 Auswechslungen (ausgenommen die höchsten Spielklassen) erlauben (Hier wurde eine Möglichkeit geschaffen, aber keine Änderung herbeigeführt).
- Eine Auswechslung, die während der Halbzeit vollzogen wurde, ohne den Schiedsrichter darüber in Kenntnis zu setzen, ist kein verwarnungswürdiges Vergehen (Gelbe Karte).
- Der Tausch des Torhüters, der während der Halbzeit vollzogen wurde, ohne den Schiedsrichter darüber in Kenntnis zu setzen, ist kein verwarnungswürdiges Vergehen.
- Ein Spieler, der das Spielfeld ohne die Erlaubnis des Schiedsrichters betritt (falls diese benötigt wird) und in das Spiel eingreift, wird mit einem direkten Freistoß bestraft.
- Das Team, das ein Tor erzielt, während sich eine diesem Team zuordenbare zusätzliche Person auf dem Spielfeld befindet, wird mit einem direkten Freistoß bestraft.


Kommentar: Den nationalen Fußballverbänden ist es fortan gestattet, in den von ihnen ausgerichteten Wettbewerben – mit Ausnahme der höchsten Spielklassen – zu erlauben, dass die teilnehmenden Teams bis zu maximal fünf Auswechslungen durchführen können. Mit Erlaubnis des nationalen Fußballverbandes ist zudem die Wiedereinwechslung von ausgewechselten Spielern („Rückwechsel“) im Jugend-, Altherren-, Behinderten- und Breitenfußball möglich. Diese Bestimmungen legitimieren gewissermaßen die vielerorts bereits praktizierten Auswechselbestimmungen. Wie diese Regelungen gehandhabt werden dürfen, legen die zuständigen Nationalverbände fest.
In dem Falle, dass eine Auswechslung während der Halbzeit vollzogen wird, ohne dass der Schiedsrichter davon in Kenntnis gesetzt wird, erhält der eingewechselte Spieler keine Verwarnung mehr (nur Meldung im Spielbericht). Ebenso wenig stellt es nunmehr ein Vergehen dar, wenn ein Feldspieler während der Halbzeitpause seinen Platz mit dem Torhüter tauscht und der Schiedsrichter darüber nicht informiert wurde (keine Verwarnung; anders bei einem Tausch während des laufenden Spiels).
Eine wesentliche Neuerung: Wenn ein Spieler, der sich außerhalb des Spielfeldes befindet und der für seinen Wiedereintritt die Erlaubnis des Schiedsrichters benötigt (z.B. nach einer Verletzungsbehandlung), ohne die Zustimmung des Schiedsrichters das Feld betritt und ins Spiel eingreift, wird dies mit einem direkten Freistoß für den Gegner geahndet (plus Verwarnung). Insofern ergibt sich nun einen Parallelität zum Spieleintritt und -eingriff bei einem Auswechselspieler oder des Feldes verwiesenen Spieler.
Erzielt ein Team ein Tor, während sich eine diesem Team zuordenbare zusätzliche Person (z.B. Trainer) auf dem Spielfeld befindet, ist das Tor nicht gültig. Es wird ein direkter Freistoß für das andere Team verhängt, wo sich die zusätzliche Person befand.


Regel 4 - Ausrüstung der Spieler
- Torhütermützen fallen nicht in die Liste der Einschränkungen zu Kopfbedeckungen.
- Spielern ist es nicht erlaubt, irgendeine Form von elektronischen oder Kommunikationsgeräten zu tragen/einzusetzen, mit Ausnahme von elektronischen Leistungs- und Aufzeichnungssystemen (EPTS).
- Alle EPTS-Geräte müssen einer Mindestsicherheitsstandard-Kennzeichnung tragen.


Kommentar: Es wurde klargestellt, dass Torhütermützen in jeder Form erlaubt sind (keine Restriktionen wie bei Kopfbedeckungen von Feldspielern). Keinem Spieler ist es dagegen erlaubt, irgendeine Form von elektronischen oder Kommunikationsgeräten (z.B. Ohrstöpsel, Mikrofon) bei sich zu tragen oder einzusetzen, mit Ausnahme von elektronischen Leistungs- und Aufzeichnungssystemen (EPTS-Geräte).


Regel 5 - Der Schiedsrichter
- Nationale Fußballverbände können Zeitstrafen (Strafbänke) für einige/alle Verwarnungen (Gelbe Karten) im Jugendbereich, im Altherren-, Behinderten- und Breitenfußball erlauben (Hier wurde eine Möglichkeit geschaffen, aber keine Änderung herbeigeführt).
- Ein medizinischer Offizieller, der ein verweiswürdiges Vergehen begeht, kann bleiben/Spieler behandeln, wenn dem Team keine andere medizinische Person zur Verfügung steht.


Kommentar: Sofern ein medizinischer Offizieller aus der technischen Zone verwiesen wird, darf er dennoch dort verweilen und verletzte Spieler behandeln, sofern dem Team kein anderes medizinisches Personal zur Verfügung steht.


Regel 7 - Dauer des Spiels
- Eine kurze Trinkpause ist in der Halbzeit der Verlängerung erlaubt.

Kommentar: Eine kurze Trinkpause ist in der Halbzeit der Verlängerung erlaubt. Sie ist nicht für Coaching-Zwecke vorgesehen.


Regel 8 - Beginn und Fortsetzung des Spiels
- Der ausführende Spieler darf beim Anstoß in der gegnerischen Spielhälfte stehen.

Kommentar: Der den Anstoß ausführende Spieler darf beim Anstoß in der gegnerischen Spielhälfte stehen. Wird der Anstoß direkt in das eigene Tor geschossen, ist das (Eigen-)Tor nicht gültig und es gibt einen Eckstoß für den Gegner.


Regel 10 - Ermittlung des Spielausgangs
- Eine Verlängerung muss aus zwei gleich langen Spielhälften zu 15 Minuten bestehen.
- Ein Torhüter, der ein Vergehen begeht, wodurch der Elfmeter wiederholt werden muss, wird verwarnt (Gelbe Karte).
- Wenn der Schütze ein Vergehen begeht, ist der Elfmeter hinfällig (gilt als "verfehlt").
- Wenn sowohl der Torhüter als auch der Schütze gleichzeitig ein Vergehen begehen
- Wiederholung und zwei Verwarnungen (Gelbe Karten), wenn kein Tor erzielt wird
- Wenn ein Tor erzielt wird, wird der Schütze verwarnt (Gelbe Karte) und der Elfmeter gilt als "verfehlt".


Kommentar: Sofern Wettbewerbsbestimmungen eine Verlängerung vorsehen, muss diese aus zwei gleich langen Spielhälften zu 15 Minuten bestehen.
Sofern während des Strafstoßschießens ein Torhüter ein Vergehen begeht, wodurch der Strafstoß wiederholt werden muss, wird dieser verwarnt. Wenn der Schütze ein Vergehen begeht, ist der Strafstoß hinfällig (gilt als „verfehlt“) und der Schütze wird verwarnt. Wenn sowohl der Torhüter als auch der Schütze gleichzeitig (dies wird selten sein) ein Vergehen begehen werden entweder, wenn kein Tor erzielt wird, beide verwarnt und der Strafstoß wiederholt oder, wenn ein Tor erzielt wird, nur der Schütze verwarnt und der Strafstoß gilt als „verfehlt“.


Regel 11 - Abseits
Leitfaden bei Abseits:
- ein Spieler in einer Abseitsstellung, der einen Gegner beeinflusst, wird bestraft.
- ein Spieler in einer Abseitsstellung, der gefoult wird, bevor er ein Abseitsvergehen begeht - Foul wird geahndet.
- ein Spieler in einer Abseitsstellung, der gefoult wird, nachdem er ein Abseitsvergehen begangen hat - Abseits wird geahndet.


Kommentar: Hier wurde klargestellt, wie zu verfahren ist, wenn ein Spieler sich in einer Abseitsstellung befindet und gefoult wird. Hat der Spieler in seiner Abseitsstellung ein Abseitsvergehen (z.B. Beeinflussung eines Gegners, Spielen des Balles) begangen und wird erst danach gefoult, ist das Abseits strafbar und wird geahndet. Wird der im Abseits stehende Spieler gefoult, bevor er ein Abseitsvergehen begangen hat, wird das Foul geahndet.


Regel 12 - Fouls und unsportliches Betragen
- Ein Spieler, der einen "aussichtsreichen Angriff" im Strafraum verhindert, wird nicht verwarnt (Gelbe Karte), wenn das Vergehen bei dem Versuch begangen wurde, den Ball zu spielen.
- Verwarnung (Gelbe Karte) für Torjubel, der zu einem Sicherheitsproblem führt.
- Wenn sich der Spieler diagonal bewegt, um den letzten Verteidiger/Torhüter zu umspielen, kann es sich noch immer um ein Verhindern oder Vereiteln einer offensichtlichen Torchance handeln.
- Das Betreten des Spielfelds ohne Erlaubnis und das Verhindern eines Tors oder einer klaren Torchance ziehen einen Feldverweis nach sich.
- Ein Vergehen abseits des Spielfelds durch/gegen einen Spieler durch/gegen einen gegnerischen Spieler/Auswechselspieler/Teamoffiziellen (oder gegen einen Spieloffiziellen) wird bei laufendem Spiel mit einem Freistoß auf der Begrenzungslinie bestraft.
- Direkter Freistoß für das W erfen oder T reten eines Balls/Ge genstands auf das Spielfeld, um das Spiel/eine Person zu beeinträchtigen.
- Direkter Freistoß auf der Beg renzung slinie f ür das W erfen oder T reten eines Balls/Gegenstands auf eine Person abseits des Spielfelds.


Kommentar: Wenn ein Spieler einen aussichtsreichen Angriff (keine klare Torchance!) des Gegners durch ein Foul unterbindet und er dabei versucht, den Ball zu spielen („ballorientierter Angriff“), wird auf die fällige Verwarnung des Spielers verzichtet, wenn infolge des Vergehens ein Strafstoß verhängt wird. Diese Anpassung korrespondiert mit der letztjährigen Änderungen im Hinblick auf eine ballorientierten Angriff bei einer Notbremse im Strafraum, bei dem auf die Rote Karte verzichtet wird, um Mehrfachbestrafungen zu verhindern.
Ein Spieler, der sich während des Torjubels den Zuschauern derart nähert, dass dies zu einem Sicherheitsproblem führt oder während des Jubels provozierend, höhnisch oder aufhetzend agiert, wird verwarnt.
Verdeutlicht wurde, dass einem Spieler, der sich in der letzten Phase eines Spielzugs diagonal bewegt, um den letzten Verteidiger/Torhüter zu umspielen, trotz der Diagonalbewegung eine offensichtliche Torchance genommen werden kann, wenn er gefoult wird. Bislang war es ein entscheidendes Kriterium für eine „Notbremse”, ob sich der Stürmer auf direktem Weg zum Tor bewegte.
Wie auch im vergangenen Jahr zielen aber die wesentlichsten Änderungen darauf ab, (grob) unsportliche Verhaltensweisen wie regelwidrige Torvereitelungen und körperliche Attacken härter zu bestrafen. So wurde festgelegt, dass ein Spieler, ausgeschlossener Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler, der das Spielfeld ohne die benötigte Erlaubnis des Schiedsrichters betritt und das Spiel oder einen Gegner beeinträchtigt und dadurch ein Tor des gegnerischen Teams verhindert oder eine offensichtliche Torchance vereitelt, ein feldverweiswürdiges Vergehen begeht. Er verursacht zudem einen direkten Freistoß oder Strafstoß (siehe oben unter Regel 3).
Des Weiteren sind die folgenden wesentlichen Änderungen zu beachten:
- Ein Vergehen außerhalb des Spielfelds durch/gegen einen Spieler durch/gegen einen gegnerischen Spieler/Auswechselspieler/Teamoffiziellen oder – gleich durch wen – gegen einen Spieloffiziellen wird bei laufendem Spiel mit einem direkten Freistoß (ggf. Strafstoß) auf der Begrenzungslinie bestraft, es sei denn, es handelt sich bei Täter und Opfer um Auswechselspieler oder Teamoffizielle.
- Wird ein Ball oder ein anderer Gegenstand auf das Spielfeld geworfen oder getreten, um das Spiel/eine Person zu beeinträchtigen, gibt es einen direkten Freistoß auf der Begrenzungslinie (ggf. Strafstoß).
- Wird ein Ball oder ein anderer Gegenstand von einem Spieler auf eine Person außerhalb des Spielfelds geworfen oder getreten, gibt es einen direkten Freistoß auf der Begrenzungslinie (ggf. Strafstoß).


Regel 13 - Freistöße
- Ein Angreifer, der sich im Strafraum befindet oder diesen betritt, bevor ein Freistoß durch das verteidigende Team ins Spiel gebracht wurde, darf den Ball nicht spielen oder einen Zweikampf um den Ball zu führen, bis dieser von einem anderen Spieler berührt wurde.

Kommentar: Ein Angreifer, der sich bei einem Freistoß für die Verteidiger in deren eigenen Strafraum im Strafraum befindet oder diesen betritt, bevor der Freistoß durch das verteidigende Team ins Spiel gebracht wurde, darf den Ball nicht spielen oder einen Zweikampf um den Ball zu führen, bis dieser von einem anderen Spieler berührt wurde. Anderenfalls wird der Freistoß wiederholt.


Regel 14 - Strafstoß
- Wenn sowohl der Torhüter als auch der Schütze gleichzeitig ein Vergehen begehen:
- W iederholung en und zwei Ver warnungen (Gelbe Karten), wenn k ein Tor erzielt wird.
- W enn ein T or erzielt wird, wird der Schütze verwarnt (Gelbe Karte) und der Elfmeter gilt als "verfehlt" + indirekter Freistoß (siehe Regel 10).
- Ein Tor kann nach einer Spielbeeinträchtigung von außen anerkannt werden, wenn der Ball trotzdem ins Tor geht.


Kommentar: Sofern während des Strafstoßes sowohl der Torhüter als auch der Schütze gleichzeitig (dies wird selten sein) ein Vergehen begehen werden entweder, wenn kein Tor erzielt wird, beide verwarnt und der Strafstoß wiederholt oder, wenn ein Tor erzielt wird, nur der Schütze verwarnt, das Tor wird aberkannt und es gibt einen indirekten Freistoß für die Verteidiger.
Ein Tor kann nach einer Spielbeeinträchtigung von außen durch eine Drittperson anerkannt werden, wenn der Ball trotzdem ins Tor geht.


Regel 16 - Abstoß
- Ein Angreifer, der den Strafraum betritt, darf den Ball nicht spielen oder einen Zweikampf um den Ball führen, bis dieser von einem anderen Spieler berührt wurde.

Kommentar: Ein Angreifer, der sich bei einem Abstoß für den Gegner im Strafraum befindet oder diesen betritt, bevor der Ball durch das verteidigende Team ins Spiel gebracht wurde, darf den Ball nicht spielen oder einen Zweikampf um den Ball zu führen, bis dieser von einem anderen Spieler berührt wurde. Anderenfalls wird der Abstoß wiederholt.





 
Statistiken & Userkommentare:


Autor:
Marc Schaber, 23. Juli 2017

Aufrufe:
913
Kommentare:
1

Kommentare:
Zu diesem Artikel sind folgende Kommentare verfügbar


 
Alder Dingmadder (PID=2130)schrieb am 24.07.2017 um 16:20 Uhr
Mal eine Frage zu den Punkten 13 & 16: Da der Ball bei einem Abstoß oder einem Freistoß innerhalb des Strafraums aus dem Straufraum herausgespielt werden muss und nicht innerhalb angenommen werden darf, sind diese Punkte doch eigentlich sowieso hinfällig, oder?
 
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