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Das "andere Interview" mit Jan Berger    [Ändern]

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VERFASST VON Alexander Wenzel & Marc Schaber, 29. September 2016

Die nächste Runde beim „anderen Interview“ auf SCB-Online mit SCB-Online-Redakteur Alexander Wenzel. In dieser Woche kommt mit Jan Berger ein Mann zu Wort, der in jungen Jahren beim SV Kirrberg seine erste Trainerstation absolviert und bis dahin mehr als nur einen guten Einstand ins Traineramt hatte.


SCB-Online: Hallo Herr Berger, wie geht es Ihnen?
Jan Berger: Hallo Herr Wenzel! Mir geht es gut! Vielen Dank der Nachfrage. Ich hoffe Ihnen geht es auch gut!?

SCB-Online: Am vergangenen Sonntag konnten sie im Topspiel beim SV Beeden, einen 1:0-Auswärtssieg einfahren. Können Sie uns ein paar Worte zum Spiel sagen?
Jan Berger: Der SV Beeden war uns spielerisch überlegen, aber durch eine gute taktische und kompakte Teamleistung haben wir am Ende dort das Kerwespiel mit 0:1 gewonnen.

SCB-Online: Nun war in Beeden am besagten Wochenende auch noch Kerb. Mit dem SV Kirrberg haben sie wie man so schön sagt dem SV Beeden „die Kerb versaut“. Sieht man das selbst mit einem lachenden und einem weinenden Auge? Jeder will an seinem Kerbespiel gewinnen, aber jeder Mannschaft die an einer Kerb antreten muss, will auch natürlich punkten.
Jan Berger: Natürlich will jedes Team das Kerwespiel zu Hause gewinnen, um danach mit den Fans die Kerb so richtig zu feiern. Für uns war es natürlich schön, das Kerwespiel in Beeden gewonnen zu haben, da viele Zuschauer von Kirrberg mitgereist waren und uns toll unterstützt haben. Natürlich haben wir auch etwas gefeiert!

SCB-Online: Gegen wen spielen sie an der Kirrberger Kerb? Oder gegen wen haben Sie gespielt?
Jan Berger: Wir haben am Sonntag den 09. Oktober 2016 um 16:00 Uhr unser Kerwespiel gegen die SG Blickweiler-Breitfurt.

SCB-Online: In dieser Woche fand die nächste Runde im Saarlandpokal statt. Sie schieden gegen die Oberligamannschaft des VfB Borussia Neunkirchen nach einem 1:5 aus. Hat sich der Saarlandpokal trotzdem für den SVK gelohnt, immerhin hatte man einer der großen Vereine zu Gast?
Jan Berger: Der Verein hat an dem Pokalspiel rundum alles super organisiert, so dass die vielen Zuschauer super versorgt waren. Außerdem sahen die Zuschauer ein schönes Fußballspiel, das am Ende leider ein bis zwei Tore zu hoch für Borussia Neunkirchen ausfiel. Somit war es für den Verein ein schöner Fußballabend und für die Mannschaft ein schönes Erlebnis.

SCB-Online: Ist diese „neue“ Regelung, dass selbst der FC 08 Homburg, der SV Elversberg, der VfB Borussia Neunkirchen und der 1.FC Saarbrücken ziemlich zu Beginn der K.O.-Spiele hinzustoßen besser für die kleinen Vereine? Nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch in der Hinsicht, dass die Möglichkeit im Saarlandpokal zu gewinnen vielleicht ein klein wenig höher ist?
Jan Berger: Für kleine Vereine ist es bestimmt attraktiver mal solch einen Top-Verein am Anfang zu bekommen. Für den Verein und die Spieler ist dies auf alle Fälle ein Höhepunkt. Die Möglichkeit, den Saarlandpokal zu gewinnen ist für einen kleineren Verein meiner Ansicht nach nicht höher dadurch. Aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze!!!

SCB-Online: Gibt es für Sie ein persönliches Saarlandpokal- Highlight?
Jan Berger: Ich hatte schon viele schöne und heikle Saarlandpokal-Momente. Eines war definitiv das Spiel mit dem FSV Jägersburg gegen den 1. FC Saarbrücken im Homburger Waldstadion.

SCB-Online: Seit dieser Saison leiten Sie die Geschicke beim SV Kirrberg. Wie kam der Kontakt zu Stande? Wollten Sie schon immer irgendwann in das Trainergeschäft einsteigen oder war es dann doch eher nach dem Motto „Unverhofft kommt oft“?
Jan Berger: Nein, irgendwann im Alter wollte ich schon den Schritt vom Spieler zum Trainer absolvieren. Damals kam der SV Kirrberg auf mich zu und die ersten Gespräche waren direkt zielführend. Den SV Kirrberg habe ich ja schon vorher gekannt. Der Verein hat ein tolles Vereinsleben und das in den ersten Gesprächen die Chemie schon so gut gepasst hat, war umso besser.

SCB-Online: Wie trainiert ein Jan Berger? Was sind seine Trainingsschwerpunkte, was wird seiner Meinung nach überbewertet, welchen Themen sollte man mehr Aufmerksamkeit im Training schenken und welchen Aspekt hat vor allem der menschliche Faktor?
Jan Berger: Wie ich trainiere, da müssen Sie meine Spieler fragen. Ich passe das Training individuell auf meine vorhandene Spieler an und versuche sie kontinuierlich im taktischen und spielerischen Bereich weiterzuentwickeln. Der menschliche Faktor ist in unserer Klasse sehr wichtig, da ich auch viele junge Spieler habe und vor allem auch der Spaß im Vordergrund stehen sollte.

SCB-Online: Wie interessant ist es vor allem auch einmal zu sehen, Entscheidungen die man als Trainer nun selbst treffen muss, einem Spieler zu vermitteln, die eventuell nicht unbedingt erfreulich für den Spieler sind und dann die Reaktion von ihm zu sehen, die man vielleicht aus eigener Erfahrung auch her kennt? Sprich können Sie, da Sie das Traineramt nun selbst ausüben, Entscheidungen die Ihre vorherigen Trainer getroffen haben vielleicht nun besser nachvollziehen, vielleicht sogar rechtfertigen?
Jan Berger: Klar ist es jetzt ein Umdenken vom Spieler zum Trainer. Hier muss man viele Entscheidungen treffen, bei denen man manche enttäuscht. Hier ist es wichtig immer viel zu sprechen und den Spielern die Gründe zu vermitteln. Gut ist, dass man als Spieler selber schon solche Situationen erlebt hat und diese Erfahrung etwas mit einbeziehen kann.

SCB-Online: Sie haben als Ziel ausgegeben in dieser Saison wollen sie mit dem SV Kirrberg einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, nach acht Spielen klappt das bisher hervorragend. Wird es am Schluss der einstellige Tabellenplatz bleiben oder trauen Sie der Mannschaft sogar noch mehr zu?
Jan Berger: Die Saison ist noch lang und es kann noch sehr viel passieren. Auf jeden Fall bleibt unser Ziel bestehen und was darüber hinausgeht ist ein Bonus. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und man sieht, dass sich die Mannschaft gegenüber dem Jahr zuvor weiterentwickelt hat.

SCB-Online: Wer ist für Sie der Favorit auf den Aufstieg in der Landesliga Nordost?
Jan Berger: Für mich kommen da die Vereine des SV Hellas Bildstock, des FSV Jägersburg II und des SV Beeden in Frage.

SCB-Online: Am kommenden Wochenende kommt nun der ASV Kleinottweiler nach Kirrberg. Wie schätzen Sie diesen Gegner ein?
Jan Berger: Das wird ein sehr schweres Spiel. Der ASV Kleinottweiler hat bis jetzt die wenigsten Gegentore bekommen. Es wird auf alle Fälle ein hartes Spiel bei dem die taktische Disziplin sehr wichtig sein wird.

SCB-Online: Wie kann man auch gegen den ASV Kleinottweiler Zählbares einfahren?
Jan Berger: Indem wir als kompakte Mannschaft im Spiel auftreten und die taktischen Vorgaben umsetzen. Hier müssen wir im ganzen Spiel 100% geben und dies bis zum Schluss.

SCB-Online: Wenn man sieht das der ASV Kleinottweiler die beste Abwehr der Liga stellt, kann bzw. muss man da von einem Geduldsspiel ausgehen?
Jan Berger: Wir dürfen den ASV Kleinottweiler definitiv nicht unterschätzen. So wenig Gegentreffer zu bekommen, spricht für die Mannschaft des ASV. Je nach Spielverlauf kann dies bis zum Schluss ein Geduldsspiel werden.

SCB-Online: Wie tippen Sie folgende Spiele?
Jan Berger: SV Kirrberg – ASV Kleinottweiler (Landesliga Ost) 2:0; SV Kirkel - TUS Lappentascherhof (Kreisliga A Bliestal) 5:1; SG Ommersheim-Erfweiler-Ehlingen - SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim II (Bezirksliga Homburg) 1:3; SV Bliesmengen-Bolchen - FC Palatia Limbach (Verbandsliga Nordost) 2:2

SCB-Online: Sie kamen ja selbst von einer Spielgemeinschaft, SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim zum SV Kirrberg. Im Bliestal kommt es immer häufiger zu Spielgemeinschaften. Ist das auch ein Thema bei den Fußballvereinen im Homburger Raum? Muss man sich da auch Gedanken machen über die Zukunft, z.B. gibt es in zwei Jahren die SG Union Kirrberg-Homburg, oder ist diese Problematik, Gott sei Dank noch nicht so akut wie im Bliestal?
Jan Berger: Der junge Nachwuchs wird von Jahr zu Jahr weniger und somit rücken immer weniger Spieler nach. Dies finde ich sehr schade. Somit ist die Folge, dass es weniger Jugendmannschaften gibt und letztendlich auch die kleinen aktiven Vereine kaum noch Spieler bekommen. Dies ist aber nicht nur im Bliestal der Fall, sondern ein allgemeines Problem.

SCB-Online: Es wird immer wieder gesagt, dass zwischen dem Fußballkreis Homburg und dem Fußballkreis Bliestal Unterschiede existieren: Die einen seien eher die Techniker, die anderen eher die körperbetonten Spieler. Sie können nun beide gut vergleichen, gibt es Unterschiede und wenn ja, welche?
Jan Berger: Bei den Fußballkreisen sehe ich keinen Unterschied. Es gibt in beide Kreisen Mannschaften, die eher auf der technischen Schiene ihre Vorzüge haben und andere eher auf der körperlichen bzw. kämpferischen Schiene.

SCB-Online: Möchten Sie noch etwas sagen?
Jan Berger: Vielen Dank für das Interview. Ich finde es toll, dass sich Leute wie Sie noch die Zeit nehmen, um solche Interviews etc. zu führen. Weiter so!

SCB-Online: Vielen Dank Herr Berger für Ihre Zeit. Weiterhin noch alles Gute und viel Erfolg für Sie und den SV Kirrberg.
Jan Berger: Danke!!!


Kurzportrait:

Name: Berger
Vorname: Jan
Geburtstag: 08.10.1984
Position: Defensivbereich
Starker Fuß: rechts
Lieblingsrückennummer: 3
0,5l oder 0,33l: 0,5l
Kurve oder Tribüne: Früher Kurve, heute Tribüne.
Lieblingsverein:
Rot oder weiß: weiß
Ketchup oder Senf: Senf
Sportliches Vorbild: Nesta, Gattuso, Cannavaro
Bester Fußballspruch: Das Runde muss ins Eckige!





 
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Autor:
Alexander Wenzel & Marc Schaber, 29. September 2016

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