Sport Community Bliestal
SCB-Online - www.scbonline.de

   
 
 
 
:: Aktuelles
:: Startseite







:: Quick-Message
:: Quick-Search
 
:: Archiv
:: Artikel/News
:: Presseartikel
:: Short-News
:: SCB-Online.tv
:: Zufallsartikel 
 
:: Bliestal-Ligen
:: Kreisligen B
:: Kreisligen A
:: Bezirksligen
:: Landesligen
:: Verbandsligen
:: Saarlandliga
:: SFV
 
:: Specials/Serien
:: Lage der Liga
:: Wir sind 100.000
:: Aprilscherze
:: 250.000
 
:: Sonstiges
:: Internetteam
:: Suchen
:: Impressum
:: Datenschutz
 
:: Adminbereich
:: Login
:: Andminbereich
:: Logout
 



 
„So langsam nimmt Futsal Fahrt auf“     [Ändern]

An diesem Samstag findet in der Elversberger Großenbruchhalle die Futsal-Saarlandmeisterschaft mit fünf Mannschaften statt. SZ-Mitarbeiter Marc Prams sprach mit dem Vorsitzenden des Verbands-Spielausschusses, Adalbert Strauß, über Futsal und die Zukunft der Art, Fußball zu spielen.

Drei Teams aus dem Regionalverband bei den Saarlandmeisterschaften – SZ-Gespräch mit Verbands-Spielausschuss Adalbert Strauß:

Was dürfen die Zuschauer bei der zweiten Futsal-Saarlandmeisterschaft erwarten?

Adalbert Strauß: Mit dem sprungreduzierten Ball ist Futsal ein attraktives Spiel, das für Dynamik, Schnelligkeit und ausgeprägte technische Fertigkeiten steht. Interessant ist auch, dass sich die beiden besten Mannschaften für die Regionalmeisterschaft qualifizieren, die am 20. Februar ebenfalls in Spiesen-Elversberg stattfindet.

Bei Futsal werden Fouls schneller geahndet als beim Fußball, weshalb Kritiker das Spiel oft als körperlos bezeichnen.

Strauß: Es gibt viele Trainer, für die das körperbetonte Spiel beim Fußball dazugehört. Wir haben aber beim Hallenfußball festgestellt, dass die Spieler von sich aus auf Tacklings und die Grätschen am Mann verzichten, um Verletzungen zu vermeiden. Sie spielen also schon das, was Futsal ausmacht. Es kommt mehr auf Technik und Taktik an.

Wie ist die Resonanz der Spieler?

Strauß: Wir haben unter den Spielern viele neue Freunde gewonnen. Das hängt auch damit zusammen, dass wir den Weg gegangen sind, Futsal über die Jugend aufzubauen. Zudem konnten wir 2007 mit Eppelborn einen Teilnehmer stellen, der letztendlich auch deutscher Meister geworden ist. Das hat das Ganze nicht nur bei uns im Landesverband interessanter gemacht. So langsam nimmt Futsal Fahrt auf.

Als offizielle Hallenfußball-Variante der Fifa wird Futsal seit einigen Jahren vom DFB gefördert. Dennoch stößt es bei den Zuschauern auf wenig Interesse.

Strauß: Im vorigen Jahr war das Interesse in der Tat bescheiden, aber wir hoffen, dass in diesem Jahr mehr Zuschauer kommen. Bei 300 wären wir positiv überrascht und sehr zufrieden. Man muss auch sagen, dass die Meldungen mit fünf Mannschaften für diese Saarlandmeisterschaft auch wieder sehr begrenzt sind. Es ist aber immerhin eine Steigerung um eine Mannschaft im Vergleich zum letzten Jahr.

Wie wird sich Futsal in Zukunft entwickeln?

Strauß: Futsal wird bekannter werden, weil im Jugendbereich bei den Saarlandmeisterschaften nur noch Futsal gespielt wird. Das heißt, die Spieler, die aus der Jugend kommen, kennen nur diese Variante beim Hallenfußball. Wir wollen die Sache langsam aufbauen und zum Beispiel auch an Betriebe und die Universität mit Futsal herantreten. Wir wollen aber den Hallenfußball, den wir im Saarland haben, nicht von heute auf morgen umstellen, sondern mit viel Sensibilität an die Sache herangehen. Das Fernziel wird sein, dass es im Südwesten irgendwann mal eine eigene Liga gibt, die zum Beispiel über ein halbes Jahr Futsal in den Hallen spielt.

Die Futsal-Saarlandmeisterschaft in der Elversberger Großenbruchhalle beginnt an diesem Samstag um 14 Uhr. Fünf Mannschaften haben gemeldet: ESV Saarbrücken, Titelverteidiger 1. BSC EH Saarbrücken, Borussia Spiesen, TuS Rentrisch und der FC Kleinblittersdorf.

Marc Schaber, 30. Januar 2010

Quelle: 

Saarbrücker Zeitung, 30. Januar 2010, Lokalteil St. Ingbert, Seite

 
 designed by matz1n9er © 10/03