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Altstadtfest: Am Abend wurde es richtig eng    [Ändern]

Blieskasteler Altstadtfest: Viel Betrieb, aber auch Schwachpunkte Tausende kamen zum Blieskasteler Altstadtfest, das sich mittlerweile fast Kultstatus erarbeitet hat mit seinem Ambiente in den Gässchen. Doch einige Stimmen wurden laut, die das individuelle Flair vermissten und eine Kommerzialisierung befürchten.

Das Startwetter war besser als vielleicht nach Vorhersage der Kachelmänner erwartet. Und so drängten sich auch schon am ersten Abend des Blieskasteler Altstadtfestes Tausende durch die Straßen und Gässchen. Pünktlich um 19 Uhr am Freitagabend band sich Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener die blaue Karlsberg-Schürze um, danach gab es kein Halten mehr. Für Spaß im Publikum sorgte die Amtschefin, als sie dem „Webenheimer Bauernfest“ einen guten Verlauf wünschte. „Ich war heute bei einer Besprechung zu lange mit Julius Sonn zusammen, da ging es nur um das Bauernfest“, entschuldigte die Bürgermeisterin ihren Versprecher. Aber beim Fassbieranstich gab es keine Komplikationen: Zwei satte, kurze Schläge – man merkte der Bürgermeisterin an, dass sie in solchen Dingen inzwischen Routine hat.

Aber nicht nur auf dem Paradeplatz floss dann der Gerstensaft in Strömen, auch alle anderen Verkaufsstände hatten Hochbetrieb. Und das war am Samstagabend ähnlich: Ab 20 Uhr wollte der Strom in die Innenstadt nicht abreißen, selbst entlegene Parkplätze mussten angefahren werden.



„Beim Blieskasteler Altstadtfest muss man einfach gewesen sein, das ist schon fast Kult“, meinte da eine noch recht junge Besucherin. Das Ambiente ist wunderschön, die engen, schmalen Gassen laden zum Bummeln ein, das Angebot ist riesig. Neben kulinarischen Köstlichkeiten hat auch die künstlerische Abteilung bei der Vorbereitung alles richtig gemacht: Da wurden tolle Bands oder Kapellen verpflichtet, es war sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Dort, wo die Bühnen mit Live-Musik aufwarteten, war der Andrang am größten. Und wenn dann etwa „Take five“ am Luitpoldplatz das immer frische „Hang on Sloopy“ hämmerte oder auf der Paradeplatzbühne Frauen die Welt regierten – es war kurzweilig und musikalisch durchaus interessant. Man sollte gleichwohl überlegen, ob man nicht das Jugendprogramm auf eine Bühne im Freien verlegen sollte. Gut gemeint, aber schlecht gemacht: Bei so einem tollen Wetter verlieren sich die Besucher in der miefigen Bliesgaufesthalle, da wurde ein Programm unter Wert verschleudert. Und trotz bester Partylaune gab es Kritik: Man lasse sich das Fest immer mehr von privaten, also kommerziellen Händlern oder Standbetreibern bestimmen. „Früher traf man sich am Stand von irgend einem Sportverein, der auf dem Fest einen Stand hatte. Diese Treffpunkte fehlen total“, kritisierte Dirk Forner aus Breitfurt. „Ohne Flair“, so seine Kritik am diesjährigen Fest. „Das schönste an diesem Fest ist noch das Wetter“, so sein individuelles Fazit.

Bei den Winzern aus Enkirch an der Mosel im Haus Demuth sieht man das gelassen: Man hat viel probiert, inzwischen ist man mit drei Winzern präsent. Der Hinterhof/Keller ist wunderschön, die Winzer servieren neben ihren Weinen kleine, zum Wein passende Gerichte. Und zur Unterhaltung hat der Familienbetrieb Münker auch noch die achtjährige Tochter Kim mit dabei, die für die Gäste mit dem Akkordeon aufspielt.

Marc Schaber, 22. Juni 2009

Quelle: 

Saarbrücker Zeitung, Lokalteil St. Ingbert, Seite C3, 22. Juni 2009

 
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