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Vor allem die Jugend profitiert    [Ändern]

Neue Leichtathletik-Anlage des SC Blieskastel-Lautzkirchen eröffnet - Richtig austoben können sich jetzt die Sportler auf der Anlage des SC Blieskastel-Lautzkirchen. Zum Sportfest wurde am vergangenen Freitagabend die neue Leichtathletik-Anlage mit Rundlaufbahn vorgestellt und eingeweiht. Über das 350 000-Euro-Projekt der Bauherrin, der Stadt Blieskastel, freuen sich auch die Blieskasteler Schulen, vor allem das Von-der-Leyen-Gymnasium.

Blieskastel. Während seines Sportfestes eröffnete der SC Blieskastel-Lautzkirchen am vergangenen Freitagabend die neue Leichathletik-Anlage mit der frisch angelegten Rundlaufbahn. Es wird allerdings noch einige Tage dauern, bis die ersten Läufer ihre Runden auf der Tartanbahn ziehen können.
„Witterungsbedingt sind wir mit der Arbeit eine Woche in Verzug“, teilte SCB-Vorsitzender Günter Pusse mit. „Es fehlen lediglich noch die rote, kleinkörnige Spitzbeschichtung sowie die Linien, dann kann die 400-Meter-Strecke kontrolliert gelaufen werden.“
Die im Jahr 2001 errichtete Sportanlage ist dann mit einer Tartanbahn vom so genannten Kampfbahntyp C, dies sind mindestens vier Laufbahnen, ausgestattet. Längs des Sportheimes liegt eine sechsbahnige Kurzstrecke, auf der auch 110 Meter Hürden möglich sind. Die Strecke entlang des Radweges verfügt über vier Laufbahnen. Auf der Fläche hinter dem Einkaufsmarkt liegt betriebsbereit die Doppelgrube für Weit- und Dreisprung, zudem können die Kugelstoßer in der Anlage ihren Sport ausüben. Auch die Hoch- und Stabhochspringer werden dort abheben. Günter Pusse dankte besonders der bauausführenden Firma Becker aus Taunusstein, Harry Agne, der benachbarten Firma Famecha sowie der Stadt Blieskastel als Bauherrin. „Die Stadt bleibt auch Besitzerin der Anlage, der SCB ist Nießbrauchsnehmer.“ Mit der Verlegung von 1000 Quadratmetern Verbundsteinen trug der SCB zu einer Kostenreduzierung von 30 000 Euro bei. Fleißigste Helfer beim Neubau des Sportheimes, des Naturrasens und der jetzigen Maßnahme sind der 69-Jährige Alfons Ruffing (1245 Arbeitsstunden), Günter Pusse (1063 Stunden) und Adolf Witti (810 Stunden). Zu über 400 Arbeits-Stunden spuckten Michael Schuler, Werner Agne, Ferdi Kiefer, Thomas Toussaint und Karl- Heinz Fuhrmann in die Hände.





Bürgermeister Werner Moschel blickte auf den Beschluss des Stadtrates aus dem Jahre 1975 zurück: „Der damals ins Auge gefasste Standort einer Leichtathletik-Anlage in Webenheim scheiterte am Widerstand der Kleingärtner und an den fehlenden Mitteln im Haushalt der Stadt.“ Moschel freute sich, dass neben der LG Bliestal und dem SCB vor allem die Schulen nun auf einer Laufbahn trainieren können. Eine deutliche Aufwertung des Schulstandortes sieht deshalb auch Lutz Brede, Leiter des Von-der-Leyen-Gymnasiums. Die Anlage helfe dem Schulsport ungemein. „Seit sieben Jahren bietet das Gymnasium Leistungskurse für Sport an. Dafür sind sechs Monate intensive Leichtathletik notwendig. Wir mussten dafür bisher ins Homburger Waldstadion oder zur Sportschule nach Saarbrücken fahren, da wir auf die 400-Meter-Zeiten angewiesen sind“, sagte Brede. Nunmehr sei es möglich, auch in Blieskastel das Sportabitur abzulegen, bislang war dies Ottweiler vorbehalten.
Was noch fehle, so Werner Moschel, sei eine Werferwiese für Speer- und Hammerwurf. „Dafür ist das Gelände auf der anderen Seite des Radweges vorgesehen, planungsrechtlich wird dies jedoch nicht einfach.“ Für CDU-Fraktionschef Holger Schmitt sollte im Stadtrat deshalb diese Werferwiese baldiges Thema sein. „Nur mit diesen Wurfmöglichkeiten können nämlich größere Wettbewerbe ausgetragen werden.“ Farbig war der Abschluss der Zeremonie: Dem „roten“ SPD-Bürgermeister Werner Moschel blieb es vorbehalten, den noch schwarzen Belag der Rundbahn freizugeben, die zukünftige „schwarze“ CDU-Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener freute sich mit den Sportlern.
Vorsitzender Günter Pusse leitete als frisch geprüfter Schiedsrichter im gelben Dress das erste Sportfestspiel auf dem neu verlegten Kunstrasen. Die Verlegung des Rasenteppichs war nach offensichtlichen Schäden notwendig geworden. Mittlerweile ist die dritte Generation Kunstrasen entwickelt.

Hintergrund:

Die neue Rundlaufbahn hat 350 000 Euro gekostet, den Löwenanteil trägt die Stadt, der SCB trug mit Eigenleistungen zur Reduzierung in Höhe von 30 000 Euro bei. Die Sportplanungskommission steuerte 102 000 Euro bei. 15 000 Euro für die Gesamtbaumaßnahme – Rasen, Sportheimneubau, Leitathletikanlage – sind von ihr für 2007 in Aussicht gestellt.

Weiterführende Links:

Eigener Artikel und Fotos zur Eröffnung

Marc Schaber, 29. August 2005

Quelle: 

Saarbrücker Zeitung, 29. August 2005, St. Ingberter Lokalteil, Seite B6

 
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