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Eröffung des neuen Sportheims     [Ändern]

Mit seinem neuen Clubheim kann der SC Blieskastel/Lautzkirchen ein ansehnliches Bauwerk präsentieren. Und stolz kann der Verein auch auf die Entstehung sein: Immerhin erbrachten freiwillige Helfer rund 9000 Arbeitsstunden.

Gemütlich wie im Wohnzimmer


Die ersten Bauarbeiten am neuen Blieskasteler SC-Clubheim begannen im März 2002, nach knapp einjähriger Bauzeit war das Erdgeschoss fertig gestellt. Der SCB entschied sich dabei für die so genannte große Lösung mit vier Umkleidekabinen und zwei Duschen. Das Warmwasser, sowohl zum Duschen wie für die Fußbodenheizung, wird über eine Solaranlage erwärmt. Umkleiden und Duschen wurden um zwei getrennt arbeitende und über Hypometer gesteuerte Abluftanlagen ergänzt. Die entstehende Feuchtigkeit gelangt so umgehend aus dem Haus. „Pilz(s)e gibt es bei uns jetzt nur noch an der Theke“, scherzte Günter Pusse, der engagierte Vereinsvorsitzende. Und diese Theke im neuen Clubheim – hinter ihr stand bei der Eröffnung der legendäre Heinz „Dollar“ Kohl – stellt zusammen mit der weiteren Einrichtung ein richtiges Schmuckstück dar. Wer als Sportler im Saarpfalzkreis rumkommt, kann ohne Übertreibung feststellen, dass es solch ansprechend-wohnliche Vereinsheime nur wenige gibt. Insgesamt finden 100 Personen in dem Ambiente Platz, im abschließbaren Nebenzimmer nochmals 40.








Für Feste zu mieten


„Rudi Prus wird die Verwaltung für die Anmietung des Sportheimes übernehmen, das für Feierlichkeiten aller Art gebucht werden kann“, teilt Pusse mit. In Lautzkirchen war ein solcher Raum bislang schmerzlich vermisst worden. Das Clubheim werde nicht rund um die Uhr geöffnet sein, sondern nur während der Trainingszeit der Aktiven, während deren Spiele und, je nach Wetterlage, auch bei den Jugendspielen. „Ansonsten lassen wir die Öffnungszeiten sich entwickeln“, so der Vorsitzende. Da einer der nächsten Schritte der Einbau eines Beamers mit Großleinwand und Beschallung ist, soll das Clubhaus auch an Abenden, an denen die Champions-League spielt, geöffnet werden..

Gut ausgestattete Küche

Neu beim SCB ist, dass durch die neue, gut ausgestattete Küche der Verein in der Lage ist, kleinere, auch warme Speisen anzubieten um dem Gast so einen längeren Aufenthalt ohne knurrenden Magen zu ermöglichen. Harmonisch fügt sich der Balkon ein, der eine hervorragende Aussicht auf das Spielfeld ermöglicht. Das Werk sei nun zu 90 Prozent fertig gestellt. Das Erdgeschoss wird komplettiert von einem Ballraum, Schiedsrichterkabinen, Toiletten sowie einem Verkaufsraum. Neu ist auch ein Vereinsbüro mit ISDN-, Computer- und Internet-Anschluss. Bei der Einweihung durch Kaplan Robert Breuer und bei musikalischer Umrahmung des Orchestervereins waren auch Bürgermeister Werner Moschel und Alt-Ortsvorsteher Heinz Greff überrascht über das Ergebnis der Arbeiten in Eigenleistung. Von den rund 9000 Stunden hat allein Alfons Ruffing über 1000 Stunden gewerkelt, Günter Pusse folgt mit 860 Stunden und Addi Witti hat 640 Mal in die Hände gespuckt, Michael Schuler ( 409) und Ferdi Kiefer ( 404) folgen. Über 300 Stunden haben sich ins Zeug gelegt: Thomas und Werner Touissaint, Werner Agne , Planungsbüro Henz und Pusse sowie Karl- Heinz Fuhrmann. „Im Schnitt waren jeden Samstag um die zehn Helfer im Einsatz und opferten ihre Freizeit für den SCB“, lobte der Vorstand. Verbaut wurden bislang 280 000 Euro. Der weitere Bauverlauf sieht so aus, dass das alte Sportheim abgerissen wird und auf dieser Fläche Funktions- und Geräteräume mit einer überdachten Fläche einschließlich Außenanlagen hergestellt werden. Zuvor wird noch der Außenputz und ein Anstrich aufgebracht. „Derzeit ist das Clubhaus von der Außenansicht her – noch – in die Kreisliga einzuordnen, von der prächtigen Inneneinrichtung her aber in die Regionalliga“, ist man im Verein stolz. Was fehlt ist ein VIP-Raum. Doch wer die „Kaschtler“ Fußballer kennt, der weiß um den Wert der familiären Atmosphäre, die auf einen solchen Raum getrost verzichten kann.

Marc Schaber, im Juli 2004

Quelle: 

Saarbrücker Zeitung, 24. Juli 2004, St. Ingeberter Lokalteil, Seite B5

 
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