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Nach der Niederlage gilt jetzt das Prinzip Hoffnung    [Ändern]

DJK Erbach und SV Alschbach verlieren Entscheidungsspiele, können aber vielleicht in ihren Ligen bleiben - Sowohl die DJK Erbach in der Kreisliga A Höcherberg als auch der SV Alschbach in der Kreisliga A Bliestal haben die Entscheidungsspiele um den Abstieg verloren. Wenn allerdings die Mehrzahl der Vereine für eine Aufstockung auf 17 Vereine stimmt, können die Vereine doch in der höheren Klasse bleiben.

Alschbach/Erbach. Die Posse beim Saarländischen Fußball-Verband (SFV) um die möglichen Absteiger in der Kreisliga A Höcherberg und Bliestal nimmt kein Ende. Trotz der 1:4- Niederlage am Mittwochabend in Beeden gegen den TuS Wiebelskirchen im Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt darf die DJK Erbach noch hoffen. Eventuell spielt die Kreisliga A Höcherberg aber auch die Kreisliga A Bliestal (Absteiger SV Alschbach) in der Saison 2005/06 mit 17 Teams.
Zunächst hieß es noch während der Saison 2004/05, dass keine Mannschaft absteigen müsse. So hatten sich der Tabellenletzte DJK Erbach und der punktgleiche Vorletzte, TuS Wiebelskirchen bereits darauf eingestellt, auch in der neuen Saison in der Kreisliga A zu spielen.
Doch der SFV entschied anders. Es müsse eine Mannschaft absteigen. Fünfeinhalb Wochen nach dem letzten Spieltag der Kreisliga A Höcherberg wurde am Mittwochabend ein Entscheidungsspiel in Beeden um den Absteiger (das Torverhältnis spielt keine Rolle) angepfiffen. Vor 250 Zuschauern siegte der TuS Wiebelskirchen mit 4:1 gegen die DJK Erbach. Die DJK Erbach gilt damit als Absteiger in die Kreisliga B Neunkirchen. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Der Abstieg ist aber noch nicht sicher. Nach dem Spiel setzten sich Vertreter des Saarländischen Fußballverbandes sowie die Klassenleiter der Kreisliga A Höcherberg und Kreisliga A Bliestal unter dem Vorsitz von SFV-Präsident Günter Müller im Beedener Sportheim zusammen. Deren Beschluss lautet: Wenn mindestens jeweils elf Vereine der beiden A-Kreisligen zustimmen, dass die nächste Runde mit 17 Mannschaften gespielt werden soll, gibt es keinen Absteiger. Auch in der Kreisliga A Bliestal hatte es zwischen dem SV Alschbach und dem SV Brenschelbach ein Entscheidungsspiel (3:1 für den SV Brenschelbach) um den letzten Tabellenplatz gegeben. „Die Sache ist irgendwie schon lächerlich“, meinte Erbachs Spielertrainer Giovanni Baptista D’Ippolito zu dem Hin und Her um Ab- oder Nichtabstieg.
Doch nun zum Spiel: Von den ersten 20 Minuten abgesehen, beherrschte Wiebelskirchen die DJK, gestand Erbachs Spielertrainer ein. Dabei gewann die Partie für die Erbacher noch Fahrt. Schon mit dem ersten Angriff ging die DJK durch Michael Blatt (5.) mit 1:0 in Führung. In der 14. Minute hätte er fast auf 2:0 erhöht. Doch dann wendete sich das Blatt.





Wiebelskirchen hatte zunehmend mehr vom Spiel und kam folglich auch zu Torchancen. Ständiger Unruheherd für die DJK-Abwehr war TuS-Stürmer Michael Kessler. Er war nicht zu stoppen. So auch in der 23. Minute: Alleine lief er DJK-Keeper Dominik Groß zu. Doch der Erbacher Torhüter parierte glänzend. Auch in der Folgezeit war er bei sehr guten Möglichkeiten von Francesco Pisani und wieder Kessler auf dem Posten. Doch auch die DJK verbuchte nach einer halben Stunde durch Benjamin Göddel und Sven Schemel zwei Torchancen. Dennoch war der Ausgleich in der 40. Minute durch Michael Kessler mehr als verdient. Und kurz vor der Pause drehte er mit seinem zweiten Treffer die Partie zur 2:1-Führung der Gäste. D’Ippolito: „Wir standen zu weit von unseren Gegenspielern weg. Von diesen Nackenschlägen erholten sich die Erbacher nicht mehr.“
In der zweiten Halbzeit, so der Erbacher Spielertrainer, „lief’s bei seiner Mannschaft nicht mehr rund.“ Wenn man einmal von den Ausgleichschancen von Michael Blatt und Benjamin Göddel bis zur 55. Minute absieht. Doch mit fortschreitender Spieldauer machten sich bei der DJK konditionelle Probleme bemerkbar. Wiebelskirchen nahm zunehmend das Heft in die Hand. Mit Erfolg: Pisani (80.) und Kessler (90.) trafen in der Schlussphase zum 4:1-Endstand. Wiebelskirchens Spielertrainer Stefan Massing trauerte trotz des klaren Sieges den vielen vergebenen Möglichkeiten nach. Die Entscheidung der Fußballfunktionäre, sich zu einer erneuten Entscheidung um den Abstiegskampf zusammen zu setzen, kommentierte er nicht.

Weitere Artikel:

Eigener Bericht von www.scb.de.tc

Marc Schaber, 18. Juni 2005

Quelle: 

Saarbrücker Zeitung, Sa./so. 18./19. Juni 2005, Lokalteil St. Ingbert, Seite B5

 
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