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SVE verteidigt Saarlandpokal     [Ändern]

1:0 im Finale gegen Neunkirchen – Torschütze Omerbegovic hofft auf Dortmund Der alte und neue Saarlandpokal-Sieger heißt SV Elversberg. Im Finale in St. Wendel besiegte der Regionalligist vor 2000 Zuschauern durch ein Tor von Denis Omerbegovic Borussia Neunkirchen mit 1:0.

Fußball-Regionalligist SV Elversberg hat gestern Abend vor 2000 Zuschauern im Sportzentrum St. Wendel den Fußball-Saarlandpokal gewonnen. 1:0 hieß es am Ende für die Erhardt-Schützlinge gegen den Oberligisten Borussia Neunkirchen. Mann des Tages war der Bosnier Denis Omerbegovic, der in der 70. Minute den Siegtreffer für die SV Elversberg schoss. Nach einem Ballverlust der Borussen startete Omerbegovic ein starkes Solo, umspielte zwei Neunkircher Abwehrspieler und schob danach überlegt zum 1:0 ein. „Endlich habe ich auch mal einen Länderpokal gewonnen. Jetzt kann Borussia Dortmund im DFB-Pokal kommen“, sagte Omerbegovic, der vor der Saison aus Dortmund nach Elversberg wechselte.

Doch das Tor des Tages sorgte für Diskussionen im Stadion. Neunkirchens Marco Schmid wurde vor dem Tor von Elversbergs Thorsten Reiß gefoult und blieb am Boden liegen. Schiedsrichter Bekim Kollcaku aus Dudweiler entschied auf Vorteil für die Borussen, die daraufhin den Ball verloren. Neunkirchens Trainer war außer sich: „Der Fairplay-Gedanke wurde heute mit Füßen getreten. Normalerweise schießt man den Ball ins Aus“, regte sich Kurt Knoll auf. Doch die Titelverteidigung der SV Elversberg war hoch verdient. Vom Anpfiff an kontrollierte die SVE das Spiel und hatte bereits in den ersten Minuten klare Torchancen. Martin Willmann schoss aus 18 Metern nur knapp über das Borussen-Tor (3.) und nur eine Minute später scheiterte SVE-Stürmer Jeton Arifi mit einem Schuss aus 16 Metern an Neunkirchens starkem Torhüter Benjamin Sorg.





In der siebten Minute hätte der Regionalligist in Führung gehen müssen. Andreas Backmann setzte Stürmer Emre Güral mit einem schönen Pass in Szene, doch Güral scheiterte im eins gegen eins an Sorg. Der Oberligist aus Neunkirchen konnte sich nur selten aus der Umklammerung befreien und hatte in einem 20-Meter-Schuss vom einzigen Borussen-Stürmer Arif Karaoglan die einzige Torchance vor der Pause. Allerdings hatte SVE-Tormann Matthias Kuhn keine Probleme den Schuss zu parieren (44.). Bis dahin hätte die SVE aber längst führen müssen. Nach einem Arifi-Schuss schoss Backmann den Abpraller aus fünf Metern neben das Tor (34.) und zwei Minuten vor dem Seitenwechsel traf Güral nur die Querlatte des Borussen-Tores.

Nach der Pause brachte Günter Erhardt für Arifi Omerbegovic und setzte dabei genau auf den richtigen Angreifer. Zunächst verballerte die SVE aber weiter munter klare Torchancen und in der 68. Minute hatte dann Neunkirchen die Führung auf dem Fuß: Hendrick Zuck traf aus 18 Metern nur die Querlatte des SVE-Tores und setzte den Nachschuss nur wenige Zentimeter neben das Gehäuse. Zwei Minuten später folgte das Omerbegovic-Solo und das Tor des Tages. „Wir haben verdient gewonnen und haben durch die DFP-Pokal-Einnahmen nun ganz andere Perspektiven für die neue Saison“, sagte ein strahlender SVE-Trainer Günter Erhardt nach dem Pokalsieg.

Marc Schaber, 26. Mai 2010

Quelle: 

Saarbrücker Zeitung, 26. Mai 2010, Sportteil, Seit D1

 
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