1:3 - Blieskastels Pokalhelden gehen baden SC Blieskastel-Lautzkirchen e.V.
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1:3 - Blieskastels Pokalhelden gehen baden    [Ändern]

 Auf den glorreichen Pokaltriumpf vom Mittwoch folgte für den SC eine bittere Niederlage: Beim strömendem Regen in Reinheim verlor der SC mit 3:1 und zudem rückt der dritte Tabellenplatz nun in weite fast schon unerreichbare Distanz…


VERFASST VON Marc Schaber, 21. Oktober 2007

Die vergangene Woche war für den SC das sprichwörtliche "Wechselbad der Gefühle": Am Mittwoch noch konnte man nach dem grandiosen Pokaltriumpf gegen Lebach in der jubelnden Menge baden, während man nur vier Tage später beim vorentscheidenden „Spiel um Platz 3“ in Reinheim nicht nur aufgrund des strömenden Regens eine denkbar kalte Dusche hinnehmen musste. Das Szenario ist altbekannt aus Funk und Fernsehen: Im einen Wettbewerb, sprich dem Pokal scheint alles zu funktionieren was man sich vornimmt und mit viel Kampf und Einsatz, also den fast schon legendären "deutschen Tugenden" kann man sich auch gegen scheinbar übermächtige Gegner durchsetzen und beachtliche Erfolge erzielen. Im anderen Wettbewerb, sprich der „Kreisliga A Bliestal“ sieht die mittlerweile bittere Wahrheit da schon anders aus: Mit viel Erwartungen war man nach Reinheim gereist, um die vielleicht letzte Chance auf den dritten Tabellenplatz (oder vielleicht noch mehr) wahrzunehmen und was am Ende bleibt sind viele unerfüllte Ziele und Träume, die in Trümmern vor einem liegen. Schon die erste Halbzeit ließ aus SC-Sicht wenig Gutes hoffen: Blieskastel präsentierte sich schläfrig, war in den Zweikämpfen oft den brühmten und entscheidenden "Tick" zu spät und hatte wie sooft sichtbare Probleme im Spielaufbau. Glück für den SC, dass zunächst auch bei den Hausherren etwas Sand im Getriebe war und sich somit eine Partie entwickelt bei der sich einige Zuschauer nach 20 Minuten fragten ob man den Nachmittag nicht lieber im mollig warmen heimischen Wohnzimmer vor dem Kamin verbracht hätte, anstatt in Reinheim bei kühlem Herbstwetter und unangenehmem Nieselregen ein unterdurchschnittliches Spiel zwischen dem dritten und dem vierten der Tabelle zu begutachten, dass zunächst nicht hielt, was es versprach. Man konnte sich das Monokel putzen wie man wollte, das Spiel wollte einfach nicht gut aussehen und endlich ins Rollen kommen. Fahrt kam in die lahme und nicht von Tormöglichkeiten gesegnete Partie erst, als Reinheim das nicht unverdiente 1:0 erzielte und den SC damit in einen heftigen Schockzustand versetzte. Als dann nur wenige Minuten später das 2:0 folgte schien es, als sei die Partie für den ein wenig konsternierten SCB schon gelaufen. Spätestens jetzt hatten die Hausherren aus Reinheim ihr "Kerwespiel" im Griff und ein ums andere Mal kam die SC-Defensive bedenklich ins Schwanken, bevor der Schiedsrichter die Teams zur Pause in die Kabine schickte. Die erste Halbzeit, erinnerte aus SC-Sicht doch schon arg an das historische Derby in Blickweiler und nur Wenige hatten Hoffnung, dass der SCB zur zweiten Hälfte noch einmal die Geister des Saarlandpokals beschwören könnte. Aber zunächst schien es, als würden die Hoffnungen dennoch erfüllt: Der SC kam mit viel Schwung und endlich mit viel Engagement aus der Kabine und als Blieskastel durch Alex Schneider nach toller Vorarbeit von Peter Pusse das 2:1 erzielte schien aus Reinheimer Sicht der sicher geglaubte Sieg im Kerwespiel wieder in akuter Gefahr. Der SC erhöhte nun merklich Tempo und Risiko, was für die Zuschauer den Vorteil hatte, dass das Spiel nun von Minute zu Minute nicht nur attraktiver sondern natürlich auch spannender wurde. Summa summarum: Wie einst Günter Jauch in Madrid, so musste man auch hier konstanieren: "Das Tor tat dem Spiel gut...". Der Ausgleich lag nun in der Luft, das Spiel wurde richtig gut und beim SC keimte mehr und mehr Hoffnung, mehr aber auch nicht: Als Reinheim das 3:1 erzielte war das Spiel entschieden und die letzten Hoffnungen des SC, doch noch den ersehnten Sprung in der Tabelle schaffen zu können, werden in Reinheim deponiert, aber dort sind sie in guter Gesellschaft stehen dort doch schon die Träume der Vorjahre… (Eigener Spielbericht: >>hier)







Es gibt Gegner, bei denen kann man mit Fug und Recht das eigentlich ungeliebte Wort „Angstgegner“ in den Mund nehmen und spätestens jetzt gehört Reinheim für den SC zu selbigen, machen die Sportfreunde dem SC doch nun schon seit Jahren das Leben schwer. Ein Sieg in Reinheim? Da muss man schon tief in den Analen stöbern und für historische Siege gibt es eben in 2007/2008 keine Punkte… Es war wie sooft: Blieskastel nahm vor allem im ersten Durchgang wieder einmal den unbedingten Kampf, den die Hausherren stets offerieren, nicht an und wurde so, obwohl Reinheim nicht deutlich überlegen war, mit zwei Gegentoren bestraft, die noch dazu beide einmal mehr die Schwächen der SC Defensive bloßstellten. Nicht wenige der zahlreichen SC-Fans, die die weite Reise an die französische Grenze in das ferne Reinheim auf sich nahmen, rieben sich verwundert die Augen: War das die gleiche Mannschaft, die am Mittwoch für die umjubelte Pokalsensation und die damit verbundenen Jubelstürme sorgte? Sicherlich waren die Voraussetzungen an diesem Sonntag andere, aber genauso sicher ist, dass die vorbildlichen Tugenden, die man Mittwoch an den Tag legte auch an diesem Sonntag verdammt gut nach Reinheim gepasst hätten. Besonders in der zweituntersten Spielklasse Deutschlands sind diese Tugenden unabdingbar, will man erfolgreich sein und eben gerade dann, wenn man spielerisch manchmal gewisse Defizite aufweist, wie der SC. Das Selbstvertrauen, dass man am Mittwoch getankt hat ist nun wohl bis auf Weiteres dahin. Aber es ist eigentlich müßig stets auf die gleichen Missstände hinzuweisen und vergeblich auf deren Behebung zu warten.







Auch an diesem Sonntag hat man gezeigt, dass man es kann, dominierte die Partie in Durchgang zwei phasenweise, aber gute Phasen sind eben oftmals nicht genug um ein ganzes SPiel für sich zu entscheiden. Auch wenn die zweite Halbzeit sicherlich nicht schlecht und sogar schon sehr nahe am Prädikat „gut“ war, so reichten 45 Minuten am Ende dennoch nicht um die letzte Chance auf Platz drei wahrzunehmen. Warum man so lange brauchte um in die Gänge zu kommen? Das fragten sich viele, ohne zu einer befriedigenden Antwort zu kommen. Blieskastel hat nun den Anschluss nach oben endgültig verloren und die Abstände zu den Top drei treiben einem bisweilen schon die Tränen in die Augen: 14 Punkte auf Platz 1, 12 Punkte auf Platz 2 und nun sogar 9 Punkte auf Platz 3 sind mehr als nur eine Tendenz, nein es ist schon eine Vorentscheidung. Blieskastel muss sich spätestens jetzt eingestehen, dass man auch mit der „Rettungs-Mission“ scheitern könnte zumindest den dritten Platz des Vorjahres zu wiederholen, denn die Realität spielt sich nun woanders ab und zwar nicht "On the Top" sondern „Mittendrin statt nur dabei“ im breit gefächerten obgleich ungeliebten Mittelfeld der Tabelle und die Situation ist an Skurrilität kaum zu überbieten, ist man doch rein mathematisch exakt in der Mitte der Tabelle: 14 Punkte zum Ersten und 14 Punkten zum Letzten. Die Frage die man sich stellen muss ist die, die man sich, so sicher wie das Amen in der Kirche, schon seit Jahren eben just in dieser Saisonphase stellt: „Quo vadis SCB?“



Sinnbild: Des Einen Leid,...



...des Andren Freud!



Während der SC sich nun endgültig in der spannungsfreisten Zone der Liga dem Mittelfeld befindet, ist besonders die Tabellenspitze an Spannung kaum zu übertreffen und der Gewinner des Spieltage, der kommt eben gerade aus Reinheim: Für den Spitzenreiter aus Rentrisch gab es ein 1:1-Unentschieden in Ommersheim und auch Blickweiler ließ mit einem 1:1 gegen Wolfersheim Federn! Sowohl Rentrisch als auch der ärgste Verfolger aus Blickweiler kamen an diesem Sonntag also nicht über Punkteteilungen hinaus und somit können die SFR durch ihren Sieg am Kerwespiel gegen Blieskastel den Abstand zur Spitze wieder ein wenig einschmelzen lassen. Die Konstellation könnte für den neutralen Beobachter zu denen sich diesbezüglich auch der SCB zählen kann also kaum interessanter sein, rückt doch das zeitweise ein wenig gesprengte Trio an der Spitze wieder näher zusammen und damit erhöht sich selbstredend merklich die Spannung an der Spitze. Als Fußballfan kann man sich da nur in Vorfreude die Hände reiben in der Gewissheit, dass für Spannung an jedem Sonntag gesorgt ist. Bereits am Samstag absolvierte der SV Breitfurt sein Kerwespiel und konnte sich mit 3:1 gegen den SV Altheim durchsetzen. Ebenfalls am Samstag spielte der SV Alschbach, der die DJK Ballweiler-Wecklingen II mit 3:1 besiegen konnte. Ein echtes Kellerduell stand dagegen in Rohrbach auf dem Programm, wo der heimische SV den SV Niedergailbach empfing. Mit einem 2:0 konnte sich der SVN durchsetzen und damit vorerst aus der Gefahrenregion katapultieren. Weiter unten drin stehen damit jeweils mit müden 6 Punkten auf dem Konto die zweiten Mannschaften aus Rohrbach und Ballweiler-Wecklingen. Ebenfalls auf dem aufsteigenden Ast ist das anfängliche Sorgenkind aus Bebelsheim-Wittersheim, das sich Stück für Stück nach oben verbessert: Durch einen 2:0-Heimsieg gegen den FC Habkirchen konnte man sich sogar auf Platz 10 verbessern um damit die unteren Tabellenregionen zunächst einmal hinter sich zu lassen. Das torreichste Spiel des Spieltages fand in Ormesheim statt, dort verlor der TuS gegen die Gäste aus Bickenalb mit 4:6 und damit zieht die Eintracht in der Tabelle am SCB vorbei, der nunmehr auf Platz 5 residiert, allerdings wie Bickenalb ein Spiel weniger auf dem Konto hat.


13. Spieltag, Kreisliga A Bliestal:

Samstag, 20. Oktober 2007:
SV Alschbach – DJK Ballweiler-Wecklingen II 3:1
SV Breitfurt – SV Altheim 3:1


Sonntag, 21. Oktober 2007:
SV Blickweiler – SV Wolfersheim 1:1
SVG Bebelsheim-Wittersheim - FC Habkirchen 2:0
TuS Ommersheim – TuS Rentrisch 1:1
TuS Ormeheim – Eintracht 08 Bickenalb 4:6
SV Rohrbach II - SV Niedergailbach 0:2
Sf Reinheim - SC Blieskastel-Lautzkirchen 3:1


Am nächsten Sonntag darf der SC wieder auf heimischem Geläuf zu Werke gehen: Mit dem SV Rohrbach II kommt eines der beiden Schlusslichter nach Blieskastel, aber der SC sollte gewarnt sein, hat der SVR dem SC doch in den letzten Jahren des Öfteren einmal ein Bein gestellt und den Jungs aus Blieskastel das Leben sehr schwer gemacht...

 
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